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Sonntag, 3. April 2022

Monatscollage März 2022

Im März haben wir viele sonnige Tage erlebt und jeden Tag wurde es draussen grüner, bunter und heller, was auch mein Herz zum hüpfen brachte! Mit dem Fotografieren und auf dem Blog Zeigen der Blümchen bin ich kaum nachgekommen - dafür erhält das eine oder andere Bild nun hier in der März-Monatscollage noch ein Publikum.

Ich muss zugeben, die Texte zu dieser Monatscollage zu schreiben, fällt mir gerade besonders schwer. Vor drei Tagen hatte ich nämlich bereits alles fertig - und habe den ganzen, langen Text durch zwei kleine Ungeschicktheiten (ich kann noch nicht mal die Katze beschuldigen...) unwiederbringlich gelöscht. Autsch! Da musste ich meine Motivation erst wieder zusammensammeln.


Mein März 2022


Gebloggt

Fünf ganz unterschiedliche Beiträge sind im März auf dem Geheimtippreisen- und auf dem Romantischeslandleben-Blog entstanden. Wie schon in den Monaten zuvor fehlte mir oft die Zeit fürs Bloggen, es sind noch so viele Ideen und Fotos für mehr vorhanden... Ich freue mich natürlich sehr, wenn ihr die Blogs abonniert und auch bei den Fortsetzungen wieder dabei seid!

Abendstimmung am Qurum Beach in Muscat
Amouage - kostenlos die edlen omanischen Parfum Düfte kennenlernen

Der Frühling hat mich!
Sahara - Wüstensand in der Luft
Chilis keimen lassen auf Küchenpapier / Zewa




Es wächst!

Die gekeimten Chilis habe ich euch ja HIER schon gezeigt, unterdessen sind sie zu richtigen, kleinen Pflänzchen gewachsen. Auch die Tomatensämchen habe ich Ende März bewusst spät ausgesät und vertraue darauf, dass sie kräftig aufholen werden. 

Draussen im kleinen Hochbeet sind seit Anfang März zwei Sorten Pflücksalat gesät, die unterdessen bereits gut angewachsen sind und im grösseren Hochbeet stehen die ersten, noch kleinen Radieschen und die (mit etwas Hilfe) versamten Rucala-Pflänzchen. 

Viele weitere Blumen- Gemüse- und Kräuter-Sämchen warten noch in den Tüten auf ihre Aussaat.


Geärgert

Normalerweise führe ich meinen Blog komplett positiv - und genau so halte ich es wenn möglich auch in meinem "richtigen Leben". Der Ärger über das (Garten-) übergriffige Verhalten eines Nachbarn hat jedoch leider tatsächlich auch zum März gehört - und so wäre es irgendwie unehrlich, das zu verschweigen.

Besonders wichtige kleine Helfer waren mir deshalb im März positive Mantras und die Kraft der Freundlichkeit. (Kurz hatte ich ja gedacht, ich hätte letzteres selbst "erfunden", aber auch dazu gibt es schon diverse Theorien...)


Wüsten-Himmel

Nicht zum ersten Mal war für mitte März Sahara-Staub in der Luft angekündigt worden, doch so intensiv und beeindruckend hatte ich das Himmels-Phänomen noch nie gesehen! Geradezu beängstigend düster war die Stimmung draussen, mit den rötlich-gelben Wolken in der Luft, welche viel Tageslicht verschluckten. Weltuntergangs-Stimmung war ein oft gehörtes Wort an diesem Tag - passend zur aktuellen politischen Situation.


Blüten-Himmel

Sowohl Anfangs wie auch gegen Ende März hing der Himmel hier voller Blüten. Der rosa blühende Winterschneeball war der erste Farbtupfer zum Ende des Winters. Wie dessen Knospen und später auch die Blüten es schaffen, mancher Kälte zu trotzen und zusätzlich wundervoll zu duften, bewundere ich immer wieder.

Ende März blühte etwas verfrüht bereits die wilde, in den vergangenen Jahren wieder ausgeschlagene Unterlage unseres Zwetschgenbaums: die Kirschpflaume. Zu gerne würde ich die spannenden Früchte wieder einmal probieren und hoffe deshalb, dass die Blüten während des Kälteeinbruchs Anfang April nicht alle erfrieren.


Zurück ins Büro

Ein wenig hatte ich mich nach zwei Jahren glücklichem Homeoffice davor gefürchtet: Ende Februar / Anfangs März hiess es: zurück ins Büro! Die lieben Arbeitskollegen nach vielen Monaten wieder zu treffen, war jedoch richtig toll. Wir geniessen das wieder gewonnene Sozialleben - und die neuen, flexibleren Arbeitsmodelle der Firma.



Blümchen, Blümchen, Blümchen

Wie Anfangs schon erwähnt, wuchsen die Blumen draussen im Garten und in der Wiese im März so schnell, dass man beinahe zusehen konnte! Es war eine Freude, jeden Tag etwas Neues zu entdecken, bunte Flecken überall und die ersten grünen Blättchen dazu.

Alles in Allem war der März ein schöner Monat hier, mit viel Sonne, sowie Mittagessen und Apéros, die wir schon draussen im Garten geniessen konnten und viel Zeit, die wir daheim verbracht haben.

Bereits jetzt freue ich mich auf den April, wenn es definitiv so richtig grün wird und weitere warme Tage locken.

Gerne zeige ich meine März-Collage auch bei die Birgitt, welche die Monatscollagen jeweils sammelt.

Liebe Grüsse, Miuh



Mittwoch, 20. Oktober 2021

Alpabfahrt und wieder einmal etwas von mir

Ihr Lieben... in den letzten Tagen hatte ich wieder einmal Zeit, um Blogbeiträge zu lesen, zu stöbern, Kommentare zu schreiben und auch einen Blick auf meine eigenen Blogs hier sowie bei den Geheimtippreisen zu werfen. Es hat mich gerührt, dass ich ein wenig vermisst worden war und ebenso, dass ich gleich wieder mitten drin war. Ein schönes "nach Hause kommen"!

Ja, ich war wenig aktiv hier in den letzten gut 1.5 Jahren. Der eine Grund ist, dass ich mit der Technik des letzten Blogger - Updates noch nicht perfekt klar komme (und mir die Zeit und Geduld gefehlt hat, mich richtig einzuarbeiten).

Der viel wichtigere Grund ist jedoch, dass mir ganz einfach die Zeit gefehlt hat, die Zeit, mich in Ruhe hinzusetzen, Blogbeiträge zu lesen, Texte zu schreiben, zu recherchieren, Fotos von der Speicherkarte herunterzuladen - ja oft sogar nur schon Fotos aufzunehmen! Mein Leben wurde, zum Glück ganz im positiven Sinne, ein wenig auf den Kopf gestellt in den letzten Monaten.

Wie an so vielem ist auch hier natürlich unter Anderem "Corona" ein bisschen mit schuld! ;-) Man könnte meinen, durch das Homeoffice und die anfänglichen Reise-Stopps, welche auch mich betroffen haben, sei ganz viel Zeit frei geworden? Irgendwie habe ich es aber nie geschafft, Bananenbrot zu backen oder mich zu langweilen. Anfangs war die Arbeitswelt extrem fordernd (ja, auch zu Hause!) und später habe ich für mich irgendwie eine neue, zwar glückliche aber doch auch (Frei-)zeitintensive und aktive Art der Work-Life-Balance gefunden - inklusive ganz viel (romantisches) Landleben immerhin.

Nun aber genug Blabla!

Ende September durfte ich zum dritten Mal in Folge als Zuschauerin dabei sein bei einer Alpabfahrt im Emmental, genauer gesagt, von der Ahorn Alp hinunter. 

Es ist keine der grossen, bekannten Alpabfahrten, welche normalerweise von Busladungen voller Touristen besucht werden. Die Tiere sind nicht für die Touristen, für die Fotos geschmückt, sondern aus Stolz, aus Freude, zu Ehren der Alphirten und des speziellen Tages.

Dennoch ist es auch hier immer ein Gänsehautmoment, wenn man die Kuhglocken von Ferne lauter werden hört, bis dann die ganze Herde um die Kurve kommt und die Strasse hinunter trabt. Im Dorf angekommen, werden die Rinder gestoppt, drängen wild zurück, zur Seite und wieder vor und beruhigen sich schliesslich langsam. Dann suchen die Bauern ihre Tiere anhand von Fellzeichnungen und Nummern heraus, binden sie an der Seite an und nehmen sie anschliessend nach gut 100 Tagen auf der Alp wieder mit nach Hause. Ein schöner Tag!


Immer wieder bin ich erstaunt, wie grün es im Oktober - ja, bei mildem Wetter auch im November und sogar im Dezemer - noch ist. Das folgende Foto habe ich beinahe auf den Tag genau vor einem Jahr aufgenommen. 

Solange die Kühe auf den Weiden noch saftiges Gras finden wird die Chance genutzt und das wertvolle Heu, welches als Winterfutter eingelagert wurde, muss noch nicht angetastet werden.

 


Wie kürzlich woanders schon erwähnt, ist es jeweils das schöne Licht, welches mich im Herbst damit versöhnt, dass der Sommer nun wirklich vorbei ist und mich ein wenig über diese Tatsache hinwegtröstet. Gerade in dieser Zeit locken so viele stimmungsvolle Fotosujets! Ich sollte also gerade jetzt dringend die Kamera wieder öfters nutzen.

Für die Nächste Zeit habe ich mir vorgenommen, mich hier öfters wieder zu melden und sei es nur mit einem Foto oder aktuellen Gedanken - es muss ja auch nicht immer eine riesige (Foto-) Story sein!

Liebe Grüsse und hoffentlich bis bald
Miuh

P.S.gerne zeige ich die Blumen-Dekoration der Alp-Abfahrt gerne auch bei Holunderblütchen's Friday Flowerday und die Oktober-Kühe beim DND Natur Donnerstag.

Donnerstag, 26. April 2018

Kirschblüten und Frühlingswunder im Garten

Die Zeit der Kirschblüte ist jeweils nur kurz...


Knapp eine Woche lang konnte ich sie dieses Jahr geniessen - und das bei bestem Wetter!


So hoffe ich, dass die Bienen und andere Insekten ausgiebig Zeit hatten, Nahrung zu suchen und gleichzeitig möglichst viele Blüten bestäubt haben, auf das schöne Kirschen daraus werden.


Unser Kirschbaum wurde von den Vorbesitzern etwas ungünstig geschnitten und ist auch sonst nicht mehr ganz fit. Efeu rankt sich den einen Stamm hoch und ich überlege mir, dasselbe auch einmal mit einer Rambler - Rose zu versuchen...



Nie hätte ich früher gedacht, dass ich einmal einen Kirschbaum - oder überhaupt Bäume besitzen würde.... und das in einem so kleinen Garten. Das freut mich immer wieder wahnsinnig! Ich bin jetzt gross und erwachsen und kann eigene Bäume haben, ha! :-)


Doch auch sonst hat sich in den letzten zehn Tagen ein Frühlingswunder im Garten erreignet! Am 15.4. war es noch praktisch kahl im Garten, am 19.4. stand der Kirschbaum in voller Blüte, ebenso die Tulpen und am 25.4. ist der Kirschbaum praktisch verblüht, dafür ist nun rundherum alles grün. Sozusagen von null-braun auf Frühlingsgrün in 10 Tagen...


Wie schnell das immer geht, überrascht mich jedes Jahr ein wenig - und jedes Jahr geniesse ich diese Zeit in vollen Zügen. Dieses Jahr war das so gut möglich, wie noch nie, seit ich mich erinnern kann: Bei sommerlichen Temperaturen und schönstem Wetter war ich jeden Tag draussen und habe den Frühling richtiggehend eingeatmet und bewusst erlebt. (Ein bisschen Sommer im April)


Die Blüten haben in der Wärme und der kräftigen Sonne auch nicht ewig gehalten, dafür habe ich sie noch ausführlich fotografiert...


Nun darf es morgen auch wieder einmal etwas kühler sein und regnen. Die Kehrseite des schönen Wetters ist nämlich, dass wir schon seit Tagen Wasser tragen und durstende Pflanzen giessen.

 Mehr zum Thema und einige spannende Vergleiche zum letzten Jahr findet ihr hier:
* Ein bisschen Sommer im April - über das schöne, warme Wetter letzte Woche
* Blütenhimmel - Wow, die Fotos der Kirschblüten habe ich letztes Jahr am 28.3. also drei Wochen früher als dieses Jahr (19.4.) aufgenommen und diejenigen der Magnolien am 29.3. also zwei Wochen früher als dieses Jahr (11.4. Magnolienblüte) - somit war letztes Jahr nicht nur alles viel früher, sondern die Magnolien haben 2017 im Gegensatz zu 2018 auch nach / mit den Kirschen geblüht.
* Kirschblüten und Oster - Dekorationen - Blüten vortreiben... wenn es einmal früher blühen soll
* April - Frosttage - Letztes Jahr um diese Zeit gegen Ende April ist leider extrem viel durch die starken April-Fröste erfroren... mich friert's noch immer, wenn ich daran denke!
* Noch mehr Frühlings-Schnee? - Nach dem Frost folgten letztes Jahr bis am 28. April auch noch starke Schneefälle

Ich hoffe sehr, dass es dieses Jahr keine starken späten Fröste oder Schneefälle geben wird!
Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich den Kirschblütenhimmel bei in Heaven, die Kirschblüten auch bei den Montagsfreuden, beim Sonntagsglück, beim Gartenglück, beim Freutag und beim Natur-Donnerstag

Sonntag, 15. April 2018

Magnolienblüte

Die Magnolienblüte - das ist für mich Frühling! Die grossen Blüten am Magnolienbaum noch ohne Blätter leuchten so richtig in weiss und pastell! Gleichzeitig sind sie zart und verletzlich.



Selbst habe ich keinen Magnolienbaum, dafür gehe ich jeweils in "meinen" Park, wenn es so weit ist. Während sonst noch nicht viel Grün und Bunt vorhanden ist, geben die Magnolienbäume einen ersten, zarten Farbtupfer und haben einen grossen Solo-Auftritt!



Hier geniesse ich die Pracht, fotografiere ausführlich, geniesse die wärmenden Sonnenstrahlen und hoffe, dass nicht schon bald ein Regenschauer die Blüten zerstört und auf den Boden mantscht...



Am liebsten mag ich den Kontrasst der zart rosa-weissen Blüten zum blauen Himmel! Auch wenn feine Wolken einen feinen Schleier über das Blau legen, ergibt sich doch eine strahlende Kombination.

 



Auch von ganz nahe mag ich die Magnolienblüten sehr und das Innere mit den Staubfäden ist doch ein kleines Wunder!


In der Nähe wurden auch einige Sternmagnolien gepflanzt - und auch dort habe ich ganz genau hingeschaut... und einen kleinen Besucher entdeckt :-)


Im Park gibt es noch andere Pflanzen wie z.B. die Heide / Erica in zarten Farbtönen...


oder die mir Küchenschelle (Danke für's Bestimmen, Pia!) in kräftigem Violett...


und die Mahonie (nochmals Danke für's Bestimmen, Pia!) mit leuchtend gelben Blüten...


Nebenan blühen auch schon die Zierkirschen in feinem Rosa. So viele Blüten!


Das dachten sich wohl auch die Bienen... es war ein riesiges Gesumme über meinem Kopf!


Nun freue ich mich auch auf die Kirschblüte im eigenen Garten, die wohl schon bald startet. Und all die Primeln, Tulpen, wilden Tulpen, Sträucher, Gänseblümchen, die jetzt schon blühen - ach, ist Frühling schön!

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich die Magnolienblüten auch bei den Montagsfreuden, beim Sonntagsglück und bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Pastellfarben.

Freitag, 3. November 2017

Ein kleines Paradies am Stadtrand

Über Mittag etwas hinaus an die Frische Luft: das tut gut, lenkt ab, lüftet den Kopf durch und ist gesund. So machte ich mich auf den Weg zu einem kleinen Spaziergang.
Weshalb ich in all den Jahren noch nie in diese Richtung gegangen bin, weiss ich nicht... Gewohnheit? Fehlender Mut? Faulheit? Mangelndes Vorstellungsvermögen?

Vielleicht wäre an einem anderen Tag auch diese Lücke im Zaun nicht da gewesen...?
Auf jeden Fall habe ich diese Woche keine 10 Gehminuten von meinem Arbeitsplatz entfernt eine ganz andere Welt gefunden. Angefangen mit einer alten Häuserzeile, wovon die eine Hälfte bewohnt aussah, die andere Seite jedoch wie ein lost Place:

Mitten in der Stadt, oder besser gesagt am teuersten Ende der Stadt schlüpfte ich also durch die Lücke im Zaun und entdeckte eine andere Welt, eine ganz andere Welt:
Ein kleiner Weg führte hinaus in Richtung Natur...
Vor mir öffneten sich grüne Wiesen mit Obstbäumen, wie ich sie hier nie erwartet hätte. Im Hintergrund, ganz weit weg gerückt, waren die letzten Häuser der Stadt zu sehen.

Da war auch ein wunderschöner Hof, den ich nur von Weitem fotografiert habe. Von Nahem gab es eine Weide zu sehen, mit einem weissen Pony und einem schwarzen Maultier (wie ich nach einigen Recherchen weiss). Davor lag ein traumhafter, naturnaher Garten und daneben ein riesiges, tierfreundliches Gehege mit einigen Hasen. Auf den Wiesen zwischen den Bäumen lachten und spielten Kinder.
Den Hof habe ich nicht fotografiert, da ich nicht wusste, wem er gehört. Aber auf jeden Fall war ich in einer ganz anderen, in einer traumhaften Welt hier, in direkter Nähe zur Stadt.

Zur anderen Seite war der See zu sehen. Die Schweizer unter euch kennen vielleicht das Lied: "Louenesee" von Span? - LINK (Uiii, ist das lange her! Die Musiker sind unterdessen auch ca. 34 Jahre älter...) daran hat mich diese Sicht jedenfalls erinnert, auch wenn das hier nicht der Louenesee ist.
Auch wenn ich noch gar nicht so lange unterwegs war, wurde es höchste Zeit retour zu gehen. Retour in die Stadt, wieder zur Arbeit, weg von den Träumen.

Ich warf einen letzten Blick zurück durch die Lücke im Zaun...
Wieder ins Büro kam ich mit Sägemehl in den Schuhen und Erde unter den Sohlen. Egal!
Manchmal brauchen wir einfach ein kleines Paradies, eine Flucht, eine kleine Lücke im Zaun, einen Traum.

Ich habe beschlossen, nicht zu bereuen, dass ich den Ort Jahre, oder besser gesagt eher Jahrzehnte lang, nicht entdeckt hatte, obwohl er praktisch vor meiner Nase lag. Jetzt da ich dieses kleine Paradies kenne, werde ich öfters hingehen und mir dort eine kleine Auszeit gönnen.

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Mein kleines Paradies am Stadtrand zeige ich gerne auch beim Naturdonnerstag, beim Freutag, bei in heaven, beim sonntagsglück und bei den Montagsfreuden.


Mögt ihr Weihnachtsmärkte? Schaut doch noch hier bei mir vorbei:
https://geheimtippreisen.blogspot.ch/2017/10/weihnachtsmarkte-2017-planung-tipps.html





Freitag, 11. August 2017

Blühpause im Garten - beinahe...

Momentan ist es im Garten eher grün als bunt... Die Rosen haben Blühpause - zum Glück sind die neuen Knospen schon bereit! Die Hortensien sind im Frühling leider erfroren und es wird voraussichtlich nur eine einzige, späte Rispe geben.
Es regnet diese Woche ziemlich oft... der Sonnenschirm, den ihr auf den Fotos seht, war an diesem Abend für einige Zeit zum letzten Mal draussen - zum trocknen, denn auch er hatte einige Regentropfen abbekommen.
Langsam wird es Abends schon wesentlich früher dunkel als noch im Juni und die Schatten werden schnell länger... Es wird wohl langsam Spätsommer, nur zu viel möchte ich noch nicht darüber nachdenken.
Der allgemeinen Blühpause zum Trotz: eine Pflanze blüht unermüdlich! Anfangs war ich nicht so begeistert von ihr, sie besetzte die Badewanne, in der ich eigentlich Zucchini anpflanzen wollte, wucherte unterirdisch und wuchs schnell hoch. Die Blüten aber wurden wunderbar leuchtend, filigran und als Ganzes doch beeindruckend . Es ist das Waldweidenröschen, eine Pionierpflanze, welche sich z.B. auf neu entstandenen Waldlichtungen sehr früh und schnell ausbreiten kann. Nun darf die Pflanze - auch wenn ich sie immer mal wieder etwas einschränke - schon das zweite Jahr bleiben und sie dankt es, indem sie besonders in der untergehenden Sonne besonders schön leuchtet.
Und noch etwas Farbe ist im Garten gelandet: Von lieben Gästen haben wir einen Strauss mit Lampionblumen erhalten, die in der Sonne richtig schön Orange leuchten, während rundherum schon Schatten ist. (Vielleicht entdeckt ihr ihn auch schon auf den oberen beiden Bildern auf dem Tisch?)
Den Strauss habe ich in eine einfache, aber schwere Vase gestellt und er hat sich richtig schön im Gartentisch gespiegelt - zusammen mit einem Fleck blauer Himmel, der durch das Blätterdach der Bäume schimmerte. Trotz allgemeiner Blühpause gibt es also doch noch einzelne Farbtupfer im Garten und ich hoffe, dass viele Blüten nach dem Regen nächste Woche mit mehr Sonne und wärmeren Temperaturen nochmals richtig durchstarten!
Gerne zeige ich Meine Freude über den Garten beim Gartenglück, die Spiegelungen bei den Weekend Reflections und die Blümchen in der Vase beim Friday Flowerday.

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Schaut doch gerne auch bei meinem Geheimtippreisen-Blog vorbei... heute über Gold Coast, Surfers Paradise und das Hippie-Städtchen Byron Bay - Ostküsten - Klischee pur



Montag, 22. Mai 2017

Alles Neu macht der Mai!

Tatsächlich: "Alles Neu macht der Mai" ist diesen Monat mein grosser Leitspruch. - Was nun so positiv tönt, hat aber erst einmal sehr weh getan...
Hier: "April-Frosttage" sowie hier: "Noch mehr Frühlings-Schnee?" hatte ich schon über einige Schäden berichtet, welche die späten Fröste und starken Schneefälle noch Ende April im eigentlich auf Frühling eingestellten Garten hinterlassen hatten. Leider gab es auch noch weit mehr Schäden, als ich auf den ersten Blick sah: der Schnee hat viele frischen Rosentriebe abgeknickt und einige waren auch erfroren.
Die wilden Reben waren ebenso erfroren, zwei Stämme der Weide sind unter der Schneelast abgebrochen und ein weiterer wurde so tief gebeugt, dass wir ihn ebenfalls absägen mussten.
Nicht nur bei uns im Garten, sondern auch sonst sehe ich nun Bäume, die längst grün sein sollten ganz in grau-braun mit kleinen, erfrorenen und verdörrten Blättchen an den feinen Ästen - ein trauriges Bild!
Seit letzter Woche habe ich nun aber vielerorts Anzeichen gesehen, dass die Natur und auch die zurückgefrorenen Pflanzen dieses Jahr nicht ganz grau und kahl bleiben werden!
Die Kiwi-Pflanze hat nochmals feine Knospen entwickelt und auch an den Hortensien schlägt an vorher inaktiven Knospen oder sogar aus den Stämmen teilweise frisches Grün aus.
Hinter den verdörrten Blättchen der Perrückenbäume schieben sich zarte, frische Blättchen hervor und auch Herbstanemonen, sowie Sommerflieder haben die erfrorenen Triebe unterdessen mit neuen Blättern einfach überdeckt.
Vielleicht werden wir dieses Jahr keine Hortensienblüten und keine Kiwi-Früchte haben - Doch die Pflanzen haben überlebt!

Über dieses "Not-Programm" der Natur freue ich mich sehr! Man konnte nicht anders als abwarten, Geduld haben, der Natur vertrauen - und hier ist es, das kleine "Alles Neu macht der Mai" - Wunder.


Ein ganz anderer "Frost" hat mich auf der technischen Seite getroffen: Von einer Minute auf die Andere hat mein noch kein Jahr altes Handy (welches ich nicht einmal angefasst habe!) angefangen, zu blinken - ein kleines, weisses, blinkendes Früchtchen auf schwarzem Grund. Ein kurzer Schreck, gescheiterte Versuche, das Handy abzustellen, ein IT-Kollege der dasselbe etwas fundierter versucht und mir schliesslich sagt: "sieht nicht gut aus!" Von der Handy-Firma gab es sowohl telefonisch, als auch im Früchtchen-Shop nur Desinteresse kombiniert mit Unbedarftheit und Standardantworten. Und kein Backup zu haben, ist natürlich doof... oder zu vertrauensselig... keine Frage!
Leider waren also die Daten auf dem Handy nicht zu retten - Alle meine Notizen - vor allem auch diejenigen von unserer Reise durch den Oman -  sowie Ideen, Reisetipps, kleine Rezepte, Wünsche, Erinnerungen, Listen... sind wohl ins Nirwana gewandert. Das tut weh! Auch die ganzen, nun verlorenen Chats mit lieben Menschen schmerzen mich, da bin ich einfach emotional und etwas nostalgisch...
Zum Glück habe ich vor der Oman-Reise alle Fotos heruntergeladen - und die Kontaktdaten liessen sich auf einem Ersatzhandy wieder herstellen... ein kleiner Glücks-Moment in meinem Unglück.

Und nun? Alles neu macht der Mai! (muss wohl...)
- In Zukunft gilt mehr "Selbst ist die Frau"! In technischen Dingen habe ich mich in der Vergangenheit zu sehr auf Andere verlassen. Mit etwas Einlesen und Probieren werde ich das jedoch auch schaffen.
- Backup, backup, backup! (oder zu Deutsch: Datensicherung!) Gleich nach dem enttäuschenden Besuch im Früchtchenshop habe ich mir eine externe 2 Terra - Harddisc gekauft, um endlich auch für meinen Computer ein richtiges Backup anlegen zu können. Fotografieren ist mein grösstes Hobby und meine Fotos sind meine Schätze, an meinen Ideen und Notizen hängt mein Herz und meine Kontakte sind mir Privat wie auch beruflich wichtig - Da muss ich eben auch etwas Geld und Zeit in ihre Sicherheit investieren! Fürs Handy gilt - sobald neu aufgesetzt - dasselbe.
- Hoch lebe das Papier! Wie froh bin ich nun, dass ich noch immer ganz altmodisch eine Agenda führe - und wenigstens noch das kleine, "analoge" Notizbuch zu haben, ist auch ein Glück.
- Es gibt Wichtigeres im Leben! Im ersten Moment ist es mir tatsächlich ernsthaft schwer gefallen, daran zu glauben, dass das Leben weiter geht... Unterdessen sind die Relationen wieder gerade gerückt und meine Einstellung "Hauptsache Gesund und allen Lieben geht es gut!" steht wieder. Vielleicht ist es auch Zeit, die Abhängigkeit vom Handy etwas zu überdenken und wieder etwas mehr im Leben 1.0 zu stehen?
Und bei Euch...? Gibt es auch etwas Neues im Mai? Und haben sich Eure Gärten so langsam auch von den späten Wintereinbrüchen erholt?

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Meine Freude über die Erholung des Gartens zeige ich gerne beim Gartenglück und die Akelei beim MakroMonday.