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Donnerstag, 14. April 2022

Oster-Deko mit Haselzweigen und weitere Oster-Ideen

Ostern ist nah und ich freue mich sehr! Auf die Familie, auf das schöne Frühlingswetter, auf das lange Wochenende und ein paar erholsame Tage...


Ostern feiern wir traditionell wenn immer möglich mit der Familie. Wir verstecken und suchen Eier, Nestchen und andere Kleinigkeiten, necken einander  und lassen bereits gefundene Eier wieder verschwinden - Alles am liebsten draussen! Auch dekoriert wird bei uns an Ostern jeweils schön: mit vielen Naturmaterialien aber auch mit alten Oster-Gegenständen wie Gussformen, Blech-Eiern, Hasen- und Hühner-Figuren, usw.

Zu Hause mache ich es mir dieses Jahr einfach: Meine liebste Oster-Deko sind einige Haselzweige, die ich draussen in eine stabile Vase gestellt und mit kleinen, österlichen Deko-Artikeln behängt habe. Die Zweige müsste ich sowieso abschneiden, da sie zu weit über die Gartentreppe gewachsen und dort im Weg sind. Mit den frischen, grünen Blättchen sehen sie super aus und wären viel zu schade, um direkt auf dem Kompost zu landen.

Die österlichen Anhänger sind jedes Jahr wieder die Gleichen -  kleine Klassiker, die ich sehr mag.

 

Weitere Oster-Dekorationen und Oster-Ideen, die ich in den vergangenen Jahren schon gezeigt habe, findet ihr hier:

Ihr werdet sehen, dass ich dieselben Materialien und Deko-Objekte immer wieder verwende und einfach jedes Mal wieder etwas anders kombiniere.


* Zöpfli, Häschen und noch einiges mehr...


* Mümmelkaninchen - die etwas andere Ostergeschichte


* Ostereier natürlich mit Zwiebelschalen färben


* Kirschblüten und Oster-Dekorationen


* Ländliche Osterdekoration - drinnen und draussen


* Osternestchen: praktisch und süss!


* Oster-Rückblick und Frühlingstage

Ist bei all den Oster-Dekorationen und Oster-Ideen auch etwas für euch dabei? Wie dekoriert ihr für Ostern und wie feiert ihr?

 

Der Tulpenstrauss, welchen ich im letzten Beitrag schon gezeigt hatte, ist unterdessen etwas aus der Vase herausgewachsen:


Und im Garten habe ich heute eine abgebrochene Tulpe gefunden... diese habe ich mit einem Flechtenbewachsenen Ästchen in einem alten Kaffeeglas kombiniert.

Meine Oster-Freude zeige ich gerne auch beim Freutag und beide Blumen-Arrangements  gerne auch beim Friday Flowerday.

Liebe Grüsse, Miuh





Dienstag, 28. Dezember 2021

Monatscollage Dezember 2021

Den Dezember hatte ich mir gemütlich, kuschelig und weihnachtlich erleuchtet vorgestellt. Vielleicht  ein Besuch im Weihnachtsdörfchen, Glühwein, Guezli, Adventsfenster... Ideen und Wünsche hatte ich viele.
Die Wirklichkeit war leider eher unschön: Mit der Grippe im Bett oder für das Nötigste durch die Wohnung geschleppt, halb im Fieber-Delirium, grausig verschnupft und auch jetzt noch nicht ganz fit. Die lange ersehnte Weihnachtsfeier mit der Familie musste ich absagen und fühle mich nun irgendwie um Weihnachten betrogen, das Fest fehlt mir. 
 


Mein Dezember 2021

Gebloggt

Nur für einen Blog-Beitrag hat es im Dezember gereicht, bevor ich krank wurde:

Ein Tag an der Nebelgrenze




Den Schnee unterschätzt

Die paar Höhenmeter... nicht einmal so weit gingen meine Gedanken. Lange blieb es auf dem Weg ins Emmental grün, doch die letzten Kilometer hatten es in sich und am Schluss war ich im Winterwonderland angekommen. Am nächsten Tag war ich schon beinahe eingeschneit - und nachdem eine kleine Dachlawine mein Auto getroffen hatte, war es noch ein wenig mehr Arbeit, wieder wegzukommen.





Beobachtet
 
Mit viel Freude habe ich die Vögel bei uns im Garten beobachtet, ob Spatzen, Meisen, Amseln, Specht, Elstern, Rotkehlchen und noch einige Andere - ich mag sie alle sehr und freue mich, wenn sie uns besuchen.



Bettgeschichten

Ja... und dann ist es passiert: die letzten zwei Wochen drehten sich ausschliesslich um 50 Shades of Bettwäsche und Pijama, um Niessen, Schnupfen und Fieber. Nicht nur meine Vorweihnachtszeit wurde dadurch komplett lahmgelegt, am Schluss musste ich gar für Weihnachten Forfait geben und bin erst jetzt auf dem Weg zur Besserung.



Oh Tannenbaum!

Da wir fest geplant hatten, mit der Familie zu feiern, gab es bei uns keinen Weihnachtsbaum. Das war mir dann an Weihnachten zu traurig und so musste wenigstens ein ganz kleiner Ersatz her: ein schöner Tannenzweig wurde weihnachtlich geschmückt und in einem alten Weckglas platziert.
 


Garten
 
Gegen Ende Dezember kucke ich jeweils das erste Mal, was die Schneeglöckchen so machen. Allzu weit sind sie dieses Jahr noch nicht. 
Heute habe ich auch die vielen Nachtkerzen-Pflänzchen etwas genauer angeschaut, die unsere kleinen Hochbeete seit dem Spätsommer dicht bevölkert haben. Gegen Ende des Winters möchte ich die Wurzeln ernten. HIER habe ich schon einmal über "Nachtkerzen - zum essen! ... ein Versuch" geschrieben.
Den Platz in den kleinen Hochbeeten werde ich etwa ab März wieder brauchen, um Schnitt- / Pflücksalat anzusäen, das hat nämlich dieses Jahr super geklappt.


Führe mich nicht in Versuchung...

Sobald Weihnachten jeweils vorbei ist, schaue ich mit einem anderen Blick in den Garten hinaus. Die Gedanken drehen sich nicht mehr darum, was nun alles erfroren ist, braun, vom Schnee niedergedrückt... 
 
Auch wenn der Winter noch lange dauern kann, dreht sich nun so langsam alles um die Gartenpläne für das nächste Jahr! Soll etwas im Garten umgestaltet werden? Wo möchte ich welche Blumen hinsetzen? Wie werde ich die Rosen schneiden? Welche Chilis und Tomaten werden nächstes Jahr das Rennen um den knappen Platz an der Südwand gewinnen? Welche Sorten soll ich auswählen, wie wird wohl der Sommer werden? Wann soll ich starten mit aussäen?

Ich weiss gar nicht, wie das jeweils passiert, aber plötzlich klicke ich mich durch die Seiten von Saatgutanbietern (gerne klein, unabhängig, bio, alte Sorten, Experimente,...) - obwohl ich doch weiss, dass ich kein Saatgut brauche, selbst noch genügend habe, bei welchem die Auswahl schon schwer genug fällt. Und überhaupt: dieses Jahr werde ich mich zusammennehmen und weniger Sorten auswählen als in der Vergangenheit. Ganz bestimmt! Ausser ich kann mich nicht entscheiden. 


Zum Thema "Chili - Fieber" habe ich übrigens HIER schon einmal geschrieben. Die kleine, aus den Antipasti gerettete Chili habe ich in der Zwischenzeit wahrscheinlich als "Biquinho yello" identifiziert. Ich bin schon sehr gespannt, ob aus den Sämchen etwas wachsen wird!


Wir sind definitiv am Ende des Jahres 2021 angekommen... wie schnell das wieder ging! 
 
Die Monatscollagen stelle ich so erst seit Oktober zusammen und ich muss sagen, die Idee gefällt mir extrem gut! Ein kleiner Rückblick auch für sich selbst, ein bewusst werden, was man im vergangenen Monat alles erlebt hat, was den Monat ausgemacht hat, wie das Wetter war und wie die Stimmung... 
Vieles was man erlebt hat, lässt sich gut in einem kleinen Foto zeigen, in einem Satz beschreiben - eine schöne Gelegenheit, auch wenn ein Erlebnis nicht gleich für einen ganzen Beitrag "gereicht", oder einfach die Zeit dafür gefehlt hat.


Liebe Grüsse und alles Gute für das kommende Jahr
Miuh

P.S. gerne zeige ich auch die Dezember-Collage bei die_Birgitt

Dienstag, 30. November 2021

Monatscollage November 2021

Im November habe ich nochmals einiges an Herbsttagen und Herbststimmung genossen, bevor nun gegen Ende November der Winter klar Einzug gehalten hat. Den Garten habe ich bis in die letzten Tage noch ziemlich winterfertig gemacht. Ganz zum Anfang des Novembers habe ich euch noch seine strahlend bunte Seite gezeigt, jetzt sind die Farben draussen viel gedeckter geworden, manchmal scheint gar alles schwarz-weiss mit dem Schnee und ein paar dunklen Flecken.


Mein November 2021

Gebloggt

Die Zeit fürs Bloggen knipse ich mir meist irgendwann zwischen nachts um 11 und 2 Uhr morgens ab - und auch da blieb im November nicht viel Zeit übrig. Entstanden sind folgende Beiträge:

Oman Roadtrip: Wadi Shab - eine Berg-Oase zum erwandern über Stock und Stein
Oman Roadtrip: Wadi Tiwi - mit dem Allrad-Auto über enge Pfade in die Berge
Gib nie auf! - Hoffnungsvoll im November


Bewundert

Die Webkünste der Spinnen zeigen sich im Herbst nochmals so richtig, wenn die Nebeltröpfchen morgens in den Netzen hängenbleiben.


Philosophiert

Über Optimisten im Garten und im Leben habe ich HIER einen ganzen Beitrag geschrieben...


Dekoriert

Im November steht bei uns noch die Herbst-Deko, gerne auch aus Naturmaterialien und schon mit etwas warmem Licht. Die winterliche Weihnachtsdeko gibt es bei mir immer erst im Dezember oder zum ersten Advent.


Garten

Im November habe ich den Garten nun wie immer eher spät noch winterfest gemacht. Mehrmals habe ich das gefallene Laub zusammengeharkt und auf einen grossen Laubhaufen neben dem Kompost geschichtet. In der Vergangenheit haben hier Igel, Spitzmäuse und bestimmt noch einige andere Tiere überwintert. Auch die etwas lädierte und doch optimistisch austreibende Frühlingsblüher-Knolle (wahrscheinlich eine Hyazinthe?) hat eine Extraportion Laub als Schutz erhalten.


Essen

Ein feines Herbst-Menü wärmt Körper und Seele! Gut essen ist für mich immer etwas schönes auch wenn mir manchmal Zeit und Geduld fürs Kochen etwas fehlt... Die Kürbissuppe nach DIESEM Rezept ist eines meiner Highlights. Mit den Mengen bin ich da übrigens sehr flexibel, je nach Grösse des Kürbis, Lust und Laune.

 

Himmel

Wer wie ich schöne Morgen-Himmel und Sonnenaufgänge mag, darf nun dafür etwas später aufstehen... Dafür wird es momentan am Nachmittag so früh dunkel, dass es mich immer wieder "kalt erwischt".
Der stimmungsvolle Morgenhimmel auf dem Foto unten mit dem beinahe-Vollmond und dem Mittelland-Nebel in der Ferne war an dem Tag eine zusätzliche Belohnung fürs früh draussen sein.


Nebel

Im November sass ich oft unter der (Hoch-)Nebeldecke, was hier einfach nur graue, düstere Tage bedeutet. Wunderschön waren die Stunden über dem Nebel: eine ganz andere Welt an der strahlend hellen, wärmenden Sonne! Am spannendsten und für mich immer wieder extrem faszinierend war es auch diesen November wieder einmal direkt an der Nebelgrenze zu sein. Da hüpft mein Fotografenherz! 

Mehr dazu findet ihr nun im Post: Ein Tag an der Nebelgrenze.

 

Geschneit 

Zum Ende des Novembers hat es - eigentlich ganz "termingerecht" und vom Wetterbericht angekündigt aber für mich dennoch wie immer ein wenig überraschend - so richtig geschneit. Gegen zehn Zentimeter Schnee liegen hier mittlerweile. Was an Pflanzen vorher noch grün und aufrecht stand, vielleicht sogar noch blühte, wird danach niedergedrückt und braun sein. Der Winter ist endgültig da, der Sommer ist Vergangenheit, Kälte, Wind, Niederschläge und Dunkelheit lassen mich viel Zeit drinnen verbringen. 



Ich freue mich nun auf die kommende Weihnachtszeit, mache es mir im Haus kuschelig mit Katzen, Decken, wärmendem Feuer, Chaitee (HIER mein Rezept für den Chai-Sirup), Deko, kleinen Lichtern und Kerzen.

Gerne zeige ich meinen Beitrag bei: Galeria-Himmelsblick, DND Naturdonnerstag, close to the ground, Herbstglück, Freutag und die_birgitt - Monatscollage.

Liebe Grüsse
Miuh

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Kirschblüten zu Weihnachten - der Barbara-Zweig

Kirschblüten zu Weihnachten? Eine spezielle und wunderschöne Vorstellung!

Ein alter Brauch besagt, dass man am 4. Dezember (dem Tag der heiligen Barbara) einen oder mehrere Kirschzweige (oder auch Zweige anderer Bäume) schneiden und in der warmen Wohnung in frisches Wasser stellen soll. So werden sie (natürlich auch etwas abhängig von der Temperatur im Haus) zu Weihnachten blühen. Mehr zum Hintergrund der Geschichte gibt es HIER bei Wikipedia.



Frische, duftende, weisse Kirschblüten und dazu etwas helles Grün an Weihnachten? Das fasziniert mich seit Jahren und wann immer ich am 4.12. (oder generell Anfangs Dezember) an Zweige herankomme, versuche ich es.

 


Da diesen Spätherbst unser Kirschbaum geschnitten wurde, habe ich nun Kirschzweige aller Grössen im Überfluss: die schon länger geschnittenen Äste und Zweige habe ich einfach draussen im Garten liegen gelassen und hole sie ins Haus, sobald sie anfangen sollen, zu treiben. Dass sie draussen bleiben, schadet gar nicht - im Gegenteil, man sagt sogar, die Zweige sollten mindestens einen Frost erlebt haben, dass sie auch wirklich austreiben.

 


Tatsächlich: nach ca. 2 Wochen darf ich nun bereits die ersten Kirschblüten bewundern. Sie bringen etwas Leichtigkeit ins Haus und einige Frühlingsgefühle in die dunkle Jahreszeit. 

 


Die Kirschblüten sehen alleine gut aus - ich habe sie in einer Glasvase in unseren Champagnerkübel gestellt. Gerne zeige ich dieses Bild auch beim Friday-Flowerday!

Bestimmt lassen sich die Kirschblüten an Weihnachten auch mit einigen frischen Tanenzweigen schön kombinieren. Und die Zweige könnten sich auch als Mitbringsel oder Geschenkidee zu Weihnachten eignen.

 


Für meine Fotos hatte ich heute das Glück, dass ich tatsächlich Schnee, schöne Tannenzweige und etwas Sonnenlicht zur Verfügung hatte - ein Traum!

 In den nächsten Tagen werden sich hoffentlich noch viele weitere Knospen öffnen - das Blühen der Kirschzweige hat erst gerade begonnen! Weiteren Nachschub habe ich auch bereits eingestellt und die "richtigen" Barbarazweige nehme ich erst morgen, am 4. Dezember ins Haus. Ich freue mich!

 


Kennt Ihr den Brauch der Barbarazweige schon und werdet Ihr sie Euch auch ins Haus holen? Oder gefallen Euch andere Traditionen besser?

Liebe vorweihnachtliche Grüsse, Miuh




Montag, 24. Dezember 2018

Natürliche Weihnachts - Deko (mit Tipps) und Weihnachtsgrüsse

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs Romantischeslandleben...

Vielen Dank für eure Treue übers Jahr hinweg, für liebe, interessante, hilfreiche, beeindruckende und nachdenklich machende Kommentare und einfach Danke, dass es euch gibt!


Privat durfte ich bereits gestern mit dem einen Teil der Familie bei mir zu Hause so richtig gemütlich Weihnachten feiern. Dabei habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Wohnung so richtig Weihnachtlich zu dekorieren!


Nur wenn ich an Weihnachten Gäste habe, gönne ich mir auch einen Weihnachtsbaum. Wenn nicht, dekoriere ich zwar die Küche und das Wohnzimmer, ein Baum wäre dann aber eher "für die Katz" im wahrsten Sinne des Wortes! (PS: Suchbild... finde die Katze?)


Viele von euch sind vielleicht jetzt gerade daran, Weihnachten zu feiern oder haben die Feier noch vor sich (wie ich morgen mit dem anderen Teil der Familie, worauf ich mich auch sehr freue...)


Dazu wünsche ich Euch von Herzen friedliche und fröhliche Weihnachten! Für euch und die ganze Welt wünsche ich mir eine Ruhe, die einkehrt, Frieden mit sich selbst und mit allen Anderen.


Für mich hat es so gut wie noch nie zuvor funktioniert, vor Weihnachten die Ruhe zu bewahren. Zwar wurde es bei mir erst am Freitag Abend nach Arbeitsschluss so richtig weihnachtlich, aber auch schon den ganzen Dezember hindurch konnte ich jeglichen Weihnachtsstress umgehen und vermeiden. Welch ein Glück! Auch die beiden Blogs mussten ein wenig darunter leiden, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir das?


Am Samstag haben wir ganz traditionell im Wald den Weihnachtsbaum und einige grosse Tannäste geholt, obwohl es ziemlich gestürmt und geregnet hat.

Aus den Ästen habe ich dann das ganze Wochenende hindurch meine Weihnachtsdekoration zusammengestellt: sehr natürlich, wie ich es am allerliebsten mag.


Am besten gefallen mir Tannäste verschiedenster Grösse, welche ich ganz einfach und pur in grosse, alte Weckgläser oder in stabile Vasen stelle. Das passst wunderbar zu den Naturfarben und dem vielen Holz in meiner Wohnung.


Natürlichh könnt ihr diese Äste auch gut noch mit Weihnachtsschmuck aller Art weiter dekorieren, wenn das bei Euch passt!

Aber auch kleine Fläschchen wie die auf dem folgenden Foto, welche ursprünglich von einem italienischen Apérogetränk stammen und mit Sternen und weihnachtlichen Motiven verziert sind, passen perfekt.


In der Küche habe ich grosse Schalen mit Orangen und Clementinen aufgestellt. Vor einigen Jahren habe ich aus den Schalen dieser Früchte auch Schmuck für den Weihnachtsbaum gemacht (HIER) 


Im Hintergrund steht ein Weckglas, welches ich mit Baumnüssen gefüllt habe und die Orchidee, die gerade wieder zu blühen anfängt...


Im Eingangsbereich habe ich das eigentliche "Vide-Poche" dekoriert mit einem Glas voller Tannäste, einem Glas voller metallener Glocken-Kugeln sowie einem Pinienzapfen, einer Kastanien-Hülle und roten Kerzen in Holz-Kerzenständern. Nur die frischen Tannäste aus dem Wald sind neu, alles Andere habe ich teilweise bereits seit Jahren.

Im Hintergrund gespiegelt seht ihr einmal mehr das Bild des Norwegischen Fischers (HIER schon einmal frühlingshaft mit Tulpen zu sehen)


Im Wohnzimmer sind dafür noch die Nachwirkungen und Souvenirs meiner Schweden-Reise im Sommer (HIER mehr darüber) zu sehen. Die Dala-Pferdchen haben so gut gepasst, dass sie zusammen mit der Karussell-Musikdose gleich bleiben durften.


Das Rentier war einmal eine leuchtende Weihnachtsdekoration für draussen. Nachdem es nicht mehr funktioniert hat, habe ich alle elektrischen Kabel abgenommen und nur das Metallgestell mit den Holzranken belassen. So passt das stilistische Rentier perfekt ins Wohnzimmer, kombiniert mit der Holzlaterne und einem grossen Fichtenzweig.


An der Wand im Treppenhaus habe ich einen geflochtenen Draht der Wand entlang hochgezogen und mit mini-kleinen, aber starken Magnetchen kleine Tannäste daran befestigt:


Über ein kleines Tischchen habe ich ein langes, rot-weiss gemustertes Tischtuch gelegt. Das sieht nicht nur weihnachtlich aus, sondern lässt darunter jede Menge Stauraum für Ersatzkerzen, Schere, Zündhölzer, Kabel, ...


Darauf stehen ebenfalls bordeaux-rote Kerzen in Holz-Kerzenständern, grosse Tannäste in einem Weckglas, Pinien-Zapfen (von einem Freund aus der Toscana erhalten), sowie ein italienisches Gläschen mit Tannästen. Auch die Tannäste vom Esstisch habe ich hierhin verlegt, sobald das Essen auf den Tisch kam.



12 Tipps für eine schöne, natürliche Weihnachts - Deko


1. Tannäste, Tannäste, Tannäste!
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr auch im Wald offiziell den Weihnachtsbaum direkt frisch absägen und dazu gleich einige Tannäste mitnehmen, die bei diesen Aktionen immer anfallen. Ansonsten: fragt auf eurer Gemeinde, beim Förster oder auch bei Bauern in eurer Gegend nach solchen Gelegenheiten.

2. Tannenzweige (oder Fichten-Äste, usw.) stellt ihr am besten in grosse Weck-Gläser oder grosse, stabile Glasvasen. Kleinere Ästchen könnt ihr auch in Flaschen stellen. Tannäste sehen pur schon gut aus, oder ihr könnt sie zusätzlich schmücken, wenn ihr wollt: mit Naturmaterialien, Weihnachtsbaumschmuck oder Anderem.
Je nach Form sehen die eingestellten Zweige selbst aus, wie kleinen Weihnachtsbäume und können diesen in einer kleinen Wohnung auch einmal ersetzen.
Das Gute daran: So eine Deko könnt ihr auch last Minute noch vorbereiten und sie sieht dennoch perfekt aus.

3. Die schönen, immergrünen Äste könnt ihr auch um den Hauseingang herum einstellen, auslegen oder aufhängen (und allenfalls dekorieren). Auf jeden Fall eignen sie sich auch gut, um grosse Töpfe, Blumenkisten und Gemüse- oder Blumenbeete abzudecken und damit weihnachtlich oder winterlich herzurichten.

4. Sammelt auch übers Jahr Naturmaterialien, die euch gut gefallen: Ob das nun Pinienzapfen sind, Fichtenzapfen, Föhren-Zäpfchen, Kastanien-Hüllen, Eicheln, Baumnussen, schöne Lärchen-Zweige, Wurzeln, spezielle Äste oder Holzstücke, ... schaut, dass keine Tierchen darin wohnen, schüttelt sie aus und trocknet die Mitbringsel anschliessend gut.

5. Kombiniert mit Metall, weiss oder schwarz und maximal einer weiteren, allenfalls leuchten Farbe wie zum Beispiel: bordeaux-rot, dunkelblau, gold, silber, hellgrün,... Bei mir war es dieses Jahr: frisches Fichten- und Tannengrün mit Holztönen, Glas und bordeaux-roten Kerzen - ein weihnachtlicher Klassiker.

6. Laternen und Kerzen gehen immer! Ob sie echt sind, oder aus Sicherheitsgründen mt LED's betrieben werden, ist egal. Ich habe hier LED-Lichterketten in einer grossen Holz-Laterne, Teelichter in verschiedenen Metall-Laternen, Spitz-Kerzen in bordeaux-rot aud den Holz-Kerzenständern und (trotz Katzen) noch immer echte Bienenwachs-Kerzen am (frischen!) Weihnachtsbaum. Auf offene Flammen passen wir aber auch sehr auf und lassen sie nie unbeaufsichtigt.

7. Passend zu allen anderen Naturtönen sind frische Früchte: Äpfel, Birnen, Orangen (ev. auch mit Nelken duftend dekoriert), Mandarinen, Clementinen, Granatäpfel, Nüsse, ... schön. In einer Schale aufgetürmt, aufs Sideboard zwischen die Tannäste gelegt oder am Christbaum aufgehähgt, sehen sie wunderschön und sehr traditionell aus.

8. Gedimmtes Licht: habt ihr Dimmschalter in der Wohnung, mit denen ihr das Licht dimmen, d.h. weniger hell einstellen könnt? Das sieht um die Weihnachtszeit und kombiniert mit Kerzenlicht besonders schön aus! Falls nicht: probiert auch einmal aus, ob ihr die Lampen so richten könnt, dass das Licht nur indirekt fällt. Vielleicht ist es sogar möglich, ganz auf helle Lampen zu verzichten und nur Kerzen oder Lichterketten zu verwenden?

9. Nutzt die zweite und dritte Dimension: hängt Äste oder Dekorationen an die Wand oder ans Fenster, habt Mut zu grösseren Ästen, die in eine grosse Vase gestellt weit in den Raum ragen. Feinere Deko-Gegenstände können zum Beispiel an eine Vorhang-Schiene gehängt werden und im Raum schweben.
Auf Pinterest habe ich sogar gesehen, dass auch Lampen mit einbezogen und dekoriert wurden... Nicht bei jeder elektrischen Instalation funktioniert das gut, aber schön sah das auf jeden Fall aus, zusammen mit dem Licht!

10. Düfte! Mindestens ebenso stark wie auf optische Reize reagieren Menschen auf Düfte. Frisch geschnittene Tannäste hüllen die Wohnung auf jeden Fall in Weihnachtsduft, Orangenschalen im Ofen oder mit Nelken gespickte Orangen bringen etwas mehr Exotik dazu. Ein wohliges Aroma verbreitet für mich das Harz einer grossen Föhre aus dem Emmental, welches ich jeweils um die Weihnachtszeit verräuchere, oder auch Weihrauch aus dem Oman, der einen angenehm warmen Duft hat.

11. Frisches Grün: Vielleicht kennt ihr den Barbara-Zweig? Das ist ein am 4. Dezember (Barbara-Tag) geschnittener und im Haus ins Wasser gestellter Kirsch-Zweig, welcher dann an Weihnachten blüht.
Zwar haben wir einen Kirschbaum, doch dessen Zweige hängen alle sehr hoch... Dafür ragen die Äste verschiedener anderer Sträucher zu weit in einen Gehweg - und auch Haselnuss-Zweige oder andere Pflanzen schlagen mit schönen, grünen Blättchen aus, wenn sie geschnitten und an der Wärme ins Wasser gestellt werden! Über den Winter schneide ich nun immer mal wieder einen Zweig ab, der spätestens im Frühling sowieso weichen müsst und schaue, was daraus wird. Probiert es einfach aus und freut euch auf frisches Grün in ca. 3 Wochen.

12. Weihnachtsdeko zu Winterdeko machen: Bei uns ist es Tradition, wirklich erst zu Weihnachten zu dekorieren und nicht schon die ganze Adventszeit hindurch. Die ganze, aufwändige Deko schon nach den wenigen Weihnachtstagen oder spätestens am 6. Januar abzuräumen, wäre aber viel zu schade! Wenn ihr z.B. bordeauxrote Kerzen und andere Gegenstände durch weisse ersetzt, habt ihr zusammen mit den natürlichen Tannenzweigen und anderen Naturtönen eine perfekte, neutrale Winter-Dekoration, die gerne noch etwas länger bleiben darf.


Nun wünsche ich euch nochmals wunderschöne Weihnachtstage, hoffentlich etwas Ruhe für eigene Gedanken, Pläne und Unternehmungen zwischen den Jahren und auch bald schon einen guten Start ins Neue Jahr!

Liebe Weihnachtsgrüsse, Miuh