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Montag, 24. Dezember 2018

Natürliche Weihnachts - Deko (mit Tipps) und Weihnachtsgrüsse

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs Romantischeslandleben...

Vielen Dank für eure Treue übers Jahr hinweg, für liebe, interessante, hilfreiche, beeindruckende und nachdenklich machende Kommentare und einfach Danke, dass es euch gibt!


Privat durfte ich bereits gestern mit dem einen Teil der Familie bei mir zu Hause so richtig gemütlich Weihnachten feiern. Dabei habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Wohnung so richtig Weihnachtlich zu dekorieren!


Nur wenn ich an Weihnachten Gäste habe, gönne ich mir auch einen Weihnachtsbaum. Wenn nicht, dekoriere ich zwar die Küche und das Wohnzimmer, ein Baum wäre dann aber eher "für die Katz" im wahrsten Sinne des Wortes! (PS: Suchbild... finde die Katze?)


Viele von euch sind vielleicht jetzt gerade daran, Weihnachten zu feiern oder haben die Feier noch vor sich (wie ich morgen mit dem anderen Teil der Familie, worauf ich mich auch sehr freue...)


Dazu wünsche ich Euch von Herzen friedliche und fröhliche Weihnachten! Für euch und die ganze Welt wünsche ich mir eine Ruhe, die einkehrt, Frieden mit sich selbst und mit allen Anderen.


Für mich hat es so gut wie noch nie zuvor funktioniert, vor Weihnachten die Ruhe zu bewahren. Zwar wurde es bei mir erst am Freitag Abend nach Arbeitsschluss so richtig weihnachtlich, aber auch schon den ganzen Dezember hindurch konnte ich jeglichen Weihnachtsstress umgehen und vermeiden. Welch ein Glück! Auch die beiden Blogs mussten ein wenig darunter leiden, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir das?


Am Samstag haben wir ganz traditionell im Wald den Weihnachtsbaum und einige grosse Tannäste geholt, obwohl es ziemlich gestürmt und geregnet hat.

Aus den Ästen habe ich dann das ganze Wochenende hindurch meine Weihnachtsdekoration zusammengestellt: sehr natürlich, wie ich es am allerliebsten mag.


Am besten gefallen mir Tannäste verschiedenster Grösse, welche ich ganz einfach und pur in grosse, alte Weckgläser oder in stabile Vasen stelle. Das passst wunderbar zu den Naturfarben und dem vielen Holz in meiner Wohnung.


Natürlichh könnt ihr diese Äste auch gut noch mit Weihnachtsschmuck aller Art weiter dekorieren, wenn das bei Euch passt!

Aber auch kleine Fläschchen wie die auf dem folgenden Foto, welche ursprünglich von einem italienischen Apérogetränk stammen und mit Sternen und weihnachtlichen Motiven verziert sind, passen perfekt.


In der Küche habe ich grosse Schalen mit Orangen und Clementinen aufgestellt. Vor einigen Jahren habe ich aus den Schalen dieser Früchte auch Schmuck für den Weihnachtsbaum gemacht (HIER) 


Im Hintergrund steht ein Weckglas, welches ich mit Baumnüssen gefüllt habe und die Orchidee, die gerade wieder zu blühen anfängt...


Im Eingangsbereich habe ich das eigentliche "Vide-Poche" dekoriert mit einem Glas voller Tannäste, einem Glas voller metallener Glocken-Kugeln sowie einem Pinienzapfen, einer Kastanien-Hülle und roten Kerzen in Holz-Kerzenständern. Nur die frischen Tannäste aus dem Wald sind neu, alles Andere habe ich teilweise bereits seit Jahren.

Im Hintergrund gespiegelt seht ihr einmal mehr das Bild des Norwegischen Fischers (HIER schon einmal frühlingshaft mit Tulpen zu sehen)


Im Wohnzimmer sind dafür noch die Nachwirkungen und Souvenirs meiner Schweden-Reise im Sommer (HIER mehr darüber) zu sehen. Die Dala-Pferdchen haben so gut gepasst, dass sie zusammen mit der Karussell-Musikdose gleich bleiben durften.


Das Rentier war einmal eine leuchtende Weihnachtsdekoration für draussen. Nachdem es nicht mehr funktioniert hat, habe ich alle elektrischen Kabel abgenommen und nur das Metallgestell mit den Holzranken belassen. So passt das stilistische Rentier perfekt ins Wohnzimmer, kombiniert mit der Holzlaterne und einem grossen Fichtenzweig.


An der Wand im Treppenhaus habe ich einen geflochtenen Draht der Wand entlang hochgezogen und mit mini-kleinen, aber starken Magnetchen kleine Tannäste daran befestigt:


Über ein kleines Tischchen habe ich ein langes, rot-weiss gemustertes Tischtuch gelegt. Das sieht nicht nur weihnachtlich aus, sondern lässt darunter jede Menge Stauraum für Ersatzkerzen, Schere, Zündhölzer, Kabel, ...


Darauf stehen ebenfalls bordeaux-rote Kerzen in Holz-Kerzenständern, grosse Tannäste in einem Weckglas, Pinien-Zapfen (von einem Freund aus der Toscana erhalten), sowie ein italienisches Gläschen mit Tannästen. Auch die Tannäste vom Esstisch habe ich hierhin verlegt, sobald das Essen auf den Tisch kam.



12 Tipps für eine schöne, natürliche Weihnachts - Deko


1. Tannäste, Tannäste, Tannäste!
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr auch im Wald offiziell den Weihnachtsbaum direkt frisch absägen und dazu gleich einige Tannäste mitnehmen, die bei diesen Aktionen immer anfallen. Ansonsten: fragt auf eurer Gemeinde, beim Förster oder auch bei Bauern in eurer Gegend nach solchen Gelegenheiten.

2. Tannenzweige (oder Fichten-Äste, usw.) stellt ihr am besten in grosse Weck-Gläser oder grosse, stabile Glasvasen. Kleinere Ästchen könnt ihr auch in Flaschen stellen. Tannäste sehen pur schon gut aus, oder ihr könnt sie zusätzlich schmücken, wenn ihr wollt: mit Naturmaterialien, Weihnachtsbaumschmuck oder Anderem.
Je nach Form sehen die eingestellten Zweige selbst aus, wie kleinen Weihnachtsbäume und können diesen in einer kleinen Wohnung auch einmal ersetzen.
Das Gute daran: So eine Deko könnt ihr auch last Minute noch vorbereiten und sie sieht dennoch perfekt aus.

3. Die schönen, immergrünen Äste könnt ihr auch um den Hauseingang herum einstellen, auslegen oder aufhängen (und allenfalls dekorieren). Auf jeden Fall eignen sie sich auch gut, um grosse Töpfe, Blumenkisten und Gemüse- oder Blumenbeete abzudecken und damit weihnachtlich oder winterlich herzurichten.

4. Sammelt auch übers Jahr Naturmaterialien, die euch gut gefallen: Ob das nun Pinienzapfen sind, Fichtenzapfen, Föhren-Zäpfchen, Kastanien-Hüllen, Eicheln, Baumnussen, schöne Lärchen-Zweige, Wurzeln, spezielle Äste oder Holzstücke, ... schaut, dass keine Tierchen darin wohnen, schüttelt sie aus und trocknet die Mitbringsel anschliessend gut.

5. Kombiniert mit Metall, weiss oder schwarz und maximal einer weiteren, allenfalls leuchten Farbe wie zum Beispiel: bordeaux-rot, dunkelblau, gold, silber, hellgrün,... Bei mir war es dieses Jahr: frisches Fichten- und Tannengrün mit Holztönen, Glas und bordeaux-roten Kerzen - ein weihnachtlicher Klassiker.

6. Laternen und Kerzen gehen immer! Ob sie echt sind, oder aus Sicherheitsgründen mt LED's betrieben werden, ist egal. Ich habe hier LED-Lichterketten in einer grossen Holz-Laterne, Teelichter in verschiedenen Metall-Laternen, Spitz-Kerzen in bordeaux-rot aud den Holz-Kerzenständern und (trotz Katzen) noch immer echte Bienenwachs-Kerzen am (frischen!) Weihnachtsbaum. Auf offene Flammen passen wir aber auch sehr auf und lassen sie nie unbeaufsichtigt.

7. Passend zu allen anderen Naturtönen sind frische Früchte: Äpfel, Birnen, Orangen (ev. auch mit Nelken duftend dekoriert), Mandarinen, Clementinen, Granatäpfel, Nüsse, ... schön. In einer Schale aufgetürmt, aufs Sideboard zwischen die Tannäste gelegt oder am Christbaum aufgehähgt, sehen sie wunderschön und sehr traditionell aus.

8. Gedimmtes Licht: habt ihr Dimmschalter in der Wohnung, mit denen ihr das Licht dimmen, d.h. weniger hell einstellen könnt? Das sieht um die Weihnachtszeit und kombiniert mit Kerzenlicht besonders schön aus! Falls nicht: probiert auch einmal aus, ob ihr die Lampen so richten könnt, dass das Licht nur indirekt fällt. Vielleicht ist es sogar möglich, ganz auf helle Lampen zu verzichten und nur Kerzen oder Lichterketten zu verwenden?

9. Nutzt die zweite und dritte Dimension: hängt Äste oder Dekorationen an die Wand oder ans Fenster, habt Mut zu grösseren Ästen, die in eine grosse Vase gestellt weit in den Raum ragen. Feinere Deko-Gegenstände können zum Beispiel an eine Vorhang-Schiene gehängt werden und im Raum schweben.
Auf Pinterest habe ich sogar gesehen, dass auch Lampen mit einbezogen und dekoriert wurden... Nicht bei jeder elektrischen Instalation funktioniert das gut, aber schön sah das auf jeden Fall aus, zusammen mit dem Licht!

10. Düfte! Mindestens ebenso stark wie auf optische Reize reagieren Menschen auf Düfte. Frisch geschnittene Tannäste hüllen die Wohnung auf jeden Fall in Weihnachtsduft, Orangenschalen im Ofen oder mit Nelken gespickte Orangen bringen etwas mehr Exotik dazu. Ein wohliges Aroma verbreitet für mich das Harz einer grossen Föhre aus dem Emmental, welches ich jeweils um die Weihnachtszeit verräuchere, oder auch Weihrauch aus dem Oman, der einen angenehm warmen Duft hat.

11. Frisches Grün: Vielleicht kennt ihr den Barbara-Zweig? Das ist ein am 4. Dezember (Barbara-Tag) geschnittener und im Haus ins Wasser gestellter Kirsch-Zweig, welcher dann an Weihnachten blüht.
Zwar haben wir einen Kirschbaum, doch dessen Zweige hängen alle sehr hoch... Dafür ragen die Äste verschiedener anderer Sträucher zu weit in einen Gehweg - und auch Haselnuss-Zweige oder andere Pflanzen schlagen mit schönen, grünen Blättchen aus, wenn sie geschnitten und an der Wärme ins Wasser gestellt werden! Über den Winter schneide ich nun immer mal wieder einen Zweig ab, der spätestens im Frühling sowieso weichen müsst und schaue, was daraus wird. Probiert es einfach aus und freut euch auf frisches Grün in ca. 3 Wochen.

12. Weihnachtsdeko zu Winterdeko machen: Bei uns ist es Tradition, wirklich erst zu Weihnachten zu dekorieren und nicht schon die ganze Adventszeit hindurch. Die ganze, aufwändige Deko schon nach den wenigen Weihnachtstagen oder spätestens am 6. Januar abzuräumen, wäre aber viel zu schade! Wenn ihr z.B. bordeauxrote Kerzen und andere Gegenstände durch weisse ersetzt, habt ihr zusammen mit den natürlichen Tannenzweigen und anderen Naturtönen eine perfekte, neutrale Winter-Dekoration, die gerne noch etwas länger bleiben darf.


Nun wünsche ich euch nochmals wunderschöne Weihnachtstage, hoffentlich etwas Ruhe für eigene Gedanken, Pläne und Unternehmungen zwischen den Jahren und auch bald schon einen guten Start ins Neue Jahr!

Liebe Weihnachtsgrüsse, Miuh


Sonntag, 8. Januar 2017

Wintergarten, gefiederte Besucher und gefrorene Seifenblasen

Nun ist es doch noch "richtig" Winter geworden... juhu!
Aber von Anfang an: Letztes Wochenende war hier alles noch ohne Schnee, aber schon wunderschön verzaubert von Raureif.
Ich habe mich sehr gefreut, dass verschiedene Vögel, wie diese Blaumeise, gerne noch die  feinen Sämchen aus den extra stehen gelassenen Nachtkerzen (hier mehr dazu) picken!
Unterdessen hat sich nun eine ca 15 cm dicke Schicht Schnee über den Garten und Alles gelegt. Ich freue mich! - und zeige meine Freude über den Winter gerne auch bei Ritas Sonntagsfreude (hier). Wenn der Schnee alles verdeckt, ist für den Garten definitiv und nun auch sichtbar die Winterpause angebrochen.
Das Fass mit den Erdbeeren (hier die Geschichte dazu), die alte Badewanne, in welcher im Sommer Zucchini wachsen (hier mehr darüber) , der alte Korb, in dem im Frühling die Akeleien so schön blühen (zum Beispiel hier) und der kleine Gartentisch auf der Südseite, an dem wir mit viel Glück schon ab Februar draussen brunchen können (wie hier etwas später im Jahr..) - Alles ist winterlich weiss verpackt.
Auch unser Weihnachtsbaum steht unterdessen draussen... ich möchte ihn nicht verbrennen oder in den Abfall werfen, sondern als Versteckmöglichkeit für Vögel und andere Tiere noch etwas im Garten erhalten. Äste und Stamm werden wohl später im Garten verwendet, wenn mir nicht noch etwas Anderes einfällt?

Und nun, mit der geschlossenen Schneedecke kommen die Vögel auch gerne ans Häuschen mit dem Vogelfutter... das Rotkehlchen:

Viele Spatzen (Sperlinge):




Kohlmeisen, Blaumeisen:
Wie auch viele, die ich mit dem Fotoapparat noch nicht erwischt habe: ein Buntspecht, Schwanzmeisen, Haubenmeisen,... Ich finde alle so süss und mag sie sehr! Dementsprechend oft stehe ich am Fenster und staune hinaus. Auch die Katzen staunen gerne mit und lecken sich manchmal heimlich das Mäulchen...


Gestern habe ich auch endlich ein Winter-Experiment gewagt, das mich schon lange gereizt hat:
Seifenblasen gefrieren lassen? Dass das so einfach ist und sogar funktioniert, wenn die Temperatur draussen nur bei ca. -2C ist, hätte ich nicht gedacht! Auf gut Glück habe ich einige Seifenblasen gepustet, von denen wenige auf unserer Weihnachts-Tanne hängenblieben und nach einer knappen Minute tatsächlich einfroren!

Wenn Ihr das auch probieren möchtet, könnt Ihr ganz normale Seifenblasen-Lösung verwenden und wild jede Menge Seifenblasen in die Welt pusten, oder vorsichtig durch einen Trinkhalm und die Blase dann an gewünschter Stelle absetzten.
Ein natürlicher (draussen-) Weihnachtsbaumschmuck, wie aus feinstem Glas... Jede gefrierende Seifenblase sieht etwas anders aus und schon der Prozess, wie der Frost auf der schillernden Blase voranwandert, ist absolut faszinierend anzusehen! Bestimmt werde ich das noch öfters probieren, auch mit anderen Untergrundmaterialien oder Lichtsituationen... Meine ersten Ergebnisse zeige ich unterdessen gerne bei "Bunt ist die Welt" - "eine runde Sache"
Nichts ist für immer, auch keine gefrorenen Seifenblasen... aber sogar wenn sie platzen, sind sie noch kleine Kunstwerke! Sie ploppen nämlich nicht einfach so weg, sondern öffnen sich an der schwächsten Stelle und schnurren dann langsam und dekorativ zusammen.

Liebe Grüsse und schöne Wintertage Euch allen, Miuh






Freitag, 30. Dezember 2016

Weihnachtsrückblick und Tipps für Winterstimmung

Alles soll perfekt sein, aufgeräumt, gemütlich, weihnachtlich, mit kleinen Geschenken, die alle glücklich machen, feinem Essen für alle, gemütlich kuscheliger Stimmung und gerne noch einige Sorten der besten, selbst gemachten Guezli (Plätzchen)...


Nur: perfekt ist es bei mir selten, und ich selbst bin weit entfernt davon, perfekt zu sein... So habe ich irgendwann gewechselt zum Motto: "Mut zur Lücke" - und das hat Weihnachten dann genau richtig und entspannt gemacht: Alles, was noch zu viel war oder herumlag, verschwand im Kellerzimmer (habt Ihr auch so ein Notfall-Gerümpelzimmer?), Guezli wurden von den lieben Verwandten sowieso mitgebracht und natürlich hat sich niemand beschwert, dass nur zwei anstatt vier selbst gemachte Leckereien verschenkt wurden.


Die Katzen waren super lieb (...und die Weihnachtsdekoration gut angemacht, hihi!) - so war es für alle ein schönes, friedliches Weihnachtsfest! Mit meinen Weihnachtsbaum-Fotos beteilige ich mich gerne bei "Bunt ist die Welt" von "heute macht der Himmel blau".


Auch wenn die Weihnachtstage nun schon vorbei sind, gebe ich Euch gerne noch meine persönlich liebsten Weihnachts- und Winter- Dekorations-Empfehlungen für eine kuschelige zu Hause-Stimmung weiter - schliesslich dauert der Winter noch etwas...


7 einfache, schnelle Deko-Tipps für eine schöne Winterstimmung / Weihnachtsstimmung:

- Tannenzweige in einfache, schwere (standfeste) Gläser mit wenig Wasser stellen - das wirkt sofort!
- Kerzen in Windlichtern oder Laternen als Beleuchtung (rot erzeugt z.B. eine warme Stimmung, blau ist eher winterlich kühl)
- Lichterketten wirken auch im Wohnzimmer und nicht nur am Tannenbaum - z.B. in einer Laterne oder in einem grossen Glasgefäss.
- Auch Weihnachtskugeln machen sich gut in einem Glas, Korb oder Drahtgefäss. Diese können farblich passend zu Eurem Weihnachtsbaum gewählt werden, oder auch einmal in anderen winterlichen Farben. (Bei uns steht z.B. ein Drahtkorb mit blauen Kugeln in der Küche.)
- Das Räuchern von Harz, z.B. von Tannen-, Föhren- oder Fichtenbäumen entspannt sofort und zaubert winterliche / weihnachtliche Stimmung ins Wohnzimmer. (Sehr wenig reicht schon!)
- Vor der Haustür mit Tannenzweigen, Laternen und Kerzen in Windlichtern dekorieren (Achtung auf Brandgefahr!) Das gibt sowohl Euch selbst wie auch Euren Gästen ein winterliches Willkommensgefühl.
- Deko muss nicht teuer sein! Das Holz-Rentier auf dem oberen Foto ist ein Recycling-Teil: Es war einmal ein "Leucht-Rentier", dessen Lämpchen nicht mehr funktionierten. Vorsichtig habe ich alle Lämpchen und Kabel entfernt. Auch Naturmaterialien wie Tannenzapfen oder kahle Zweige wirken schön. Am Besten lasst Ihr sie einige Tage draussen trocknen (und Tierchen rauskrabbeln), bevor Ihr sie ins Haus nehmt.



Nun wünsche ich Euch weiterhin eine kuschelige Winterzeit mit Euren liebsten Winter-Dekorationen und wer weiss... vielleicht sogar etwas Schnee ab der nächsten Woche.

Liebe Grüsse, Miuh

Sonntag, 5. Januar 2014

Dreikönigstag und Dreikönigskuchen


Am 6. Januar, dem Dreikönigstag / Epifania (klick für mehr Wiki-Hintergrundwissen dazu) gibt es bei uns einige schöne Bräuche. Zuerst einmal bleibt der Weihnachtsbaum hier bis nach dem 6. Januar stehen.
Einige zünden dann sogar die Kerzen am Baum nochmals an, ABER: Davon würde ich dringend abraten! Die oft schon etwas trockenen Bäume dünsten Harz aus, das explosionsartig brennen kann, hier (YouTube) ein Video davon. Auch ohne brennende Kerzen freue ich mich jeden Tag noch über unseren Weihnachtsbaum!

Teilweise gehen auch Sternsinger - meist als die drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar) aus dem Morgenland verkleidete Jugendliche - von Tür z Tür. Sie singen, sammeln Geld für einen guten Zweck und schreiben mit Kreide das segnende C+M+B und die Jahreszahl über die Haustür.

Am weitesten verbreitet ist aber der Dreikönigskuchen. Gemäss Schätzungen wurden im letzten Jahr schweizweit bis 1.5 Millionen davon verkauft - bei nur etwa 7 Millionen Einwohnern heisst das doch etwas!
Dabei ist vieles an der Produktion (auch bei den Grossverteilern) noch immer Handarbeit.
Die meisten Schweizer wissen es natürlich schon lange ;-) Für alle anderen: Der "Kuchen" ist aus süssem Hefeteig, oft mit Rosinen (wer sie mag) und aus mehreren im Kreis angeordneten Kugeln / Stücken zusammengesetzt. In einem der Stückchen ist ein "König" versteckt. Das kann ein kleines Plastikfigürchen sein, oder auch eine Mandel. Jeder in der Familie... oder im Verein... oder in der Firma... nimmt sich ein Stückchen und wer den König darin hat, darf für einen Tag selbst König sein und regieren. Meistens ist dafür auch gleich eine goldene Karton-Krone beigelegt.
Kinder lieben den Brauch natürlich sowieso, aber auch Erwachsene sind der Spannung - und dem Regieren wollen ;-) nicht abgeneigt.

Hier mein Rezept für den Dreikönigskuchen:

- 500 gr Zopfmehl
- 1.5 kl Salz
- 3-5 EL = ca. 50-80gr Zucker
- 1 Päckli Trockenhefe (für 500gr Mehl passend)
- ca. 4 EL oder 50-100gr Rosinen (wer mag! Bei mir sind keine drin...)

Alles trocken in einer grossen Schüssel gut vermischen und eine Vertiefung machen.

- 2.5 dl lauwarme Milch (später bei Bedarf vielleicht noch etwas mehr)
- 60 gr Butter: geschmolzen, aber nicht zu heiss!

Zusammen in die Vertiefung leeren und dann alles gut zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig mit einem leicht feuchten Tuch zugedeckt an der Wärme 1-2 Stunden aufgehen lassen.

- 1 Mandel

Aus dem luftigen Teig Kugeln formen und Aaaachtung! :-) in eine der Kugeln die Mandel stecken, gut wieder verkneten und kugelig machen. Dann alle Teile auf ein mit Backpapier belegtes Blech aneinander gruppieren: bei mir hat es 11 Kugeln à ca. 85 gr gegeben, man könnte aber auch ein etwas grösseres Mittelteil machen und darum herum die Kugeln. (Je nach Anzahl Familienmitglieder oder Arbeitskollegen...)

Das Ganze nochmals kurz aufgehen lassen, dann mit etwas

- Ei oder Kaffeerahm

bestreichen und mit einer Mischung (etwa eine Handvoll) aus:

- Hagelzucker
- Mandelscheibchen (musste ich schnell selbst schnibbeln, da ich nicht mehr einkaufen war)

bestreuen.

Direkt in die untere Hälfte des kalten Ofens schieben (vorgeheizt ginge auch, einfach etwas kürzer...), auf 220 C unter- und ober- Hitze einstellen und in 20-30 Minuten (immer mal überprüfen) schön goldig backen.

Ich hoffe, der Königskuchen passt gerade auch heute gut zum "My Monday Mhhhhhh" von den Noz Glücksmomenten... vielleicht findet er ja dort noch ähnliche Freunde :-)
Viel Freude beim nachbacken oder sonst ausknobeln, wer morgen Euer König ist und liebe Grüsse, Miuh

P.S. nein, unser Kätzchen wurde nicht gequält für's Fotoshooting... dann wäre sie nämlich schnell weggewesen.


Sonntag, 29. Dezember 2013

Rückblick auf Weihnachten

Weihnachten haben wir dieses Jahr bei uns zu Hause und im Emmental gefeiert... und ganz ehrlich: Schlussendlich habe ich bis am 24.12. auswärts gearbeitet, habe nicht alles geschafft, was ich wollte (z.B. all die Baumanhänger aus Naturmaterialien - es blieb bei den Orangenschalenfigürchen)...
...und hatte in den letzten Tagen und Stunden noch ziemlich viel zu tun... "schnell" einpacken geht bei mir einfach nicht. Aber die Feiern mit der Familie waren dann schön und entspannt.
Als Geschenke für unsere Lieben habe ich in letzter Zeit allerlei feine Sachen gekocht, gebacken, gemixt, geklebt... mein Mann nennt es "Chuchibaschtle" ("Küchenbasteln"), das trifft es wohl gut ;-)
Die Rezepte habe ich teilweise selbst erfunden (Pesto Rosso, Mandeln, Cashews), teilweise im Internet, z.B. bei Chefkoch (Pralinés) abgeschaut, Akazienhonig mit Vanille erklärt sich irgendwie selbst ;-) und die Würfel-Zucker mit den Herzchen (oder anderem) darauf schweben schon seit längerer Zeit durch verschiedene Blogs.
Viele Essbare Geschenke gibt es z.B. auch bei meinem liebsten Koch-Blog: Steph's Kleiner Kuriositätenladen - hier direkt die Geschenke aus der Küche - da bin ich auch noch fleissig am Rezepte durchprobieren!
 
Nun aber in Richtung Emmental...
Anfangs war die ganze Landschaft noch ziemlich grün, auch hier hatte wohl der Föhnsturm von Heiligabend fast allen Schnee weggeschmolzen. (bei uns war es Nachts bis 15C warm, obwohl wir nicht in einem der klassischen Föhntäler wohnen)
 
Auch hier genossen wir eine schöne Weihnachtsfeier! Meine Eltern suchen sich im Wald immer ein Weihnachtsbäumchen "mit Charakter". Von diesem hier hat mein Vater ein kleines Stück vom Stamm abgeschnitten und behalten, um unter der Lupe die Jahresringe zu zählen - es waren über 50, fast unglaublich bei diesem kleinen Tännchen! Es hatte wohl einen schwierigen Standort.
 
Am nächsten Morgen war es dann deutlich kälter und es schneite so richtig... aber nicht ganz so viel wie in anderen Regionen der Schweiz, wo Strassen und Eisenbahnlinien gesperrt werden mussten.
Nun haben wir noch einige Tage frei und freuen uns sehr über diese Zeit ohne Verpflichtungen!
 
Unterdessen zeige ich meinen Rückblick auf  unsere Tage zusammen mit den Lieben bei Luzia Pimpinellas aktuellem Foto-Thema und schaue bei Ihr, wie andere miteinander gefeiert haben.
 
Liebe Grüsse, Miuh

Sonntag, 22. Dezember 2013

Weihnachtsgrüsse

Eines meiner liebsten "Winterwonderland"- Fotos (aufgenommen im letzten Winter) habe ich dieses Jahr als Weihnachtskarte gedruckt und mit handgeschriebenen Weihnachtsgrüssen an viele liebe Menschen verschickt.
Für mich selbst ist Weihnachten momentan noch ziemlich weit weg, auch wenn ich vom Datum her genau weiss, dass schon in 2 Tagen im Innenhof unserer Siedlung und an vielen anderen Orten in der Welt Weihnachtslieder gesungen werden.
Gestern sind wir in den Wald gefahren (der auch noch nicht sooo weihnachtlich aussieht momentan, so im dichten Nebel und dafür fast ohne Schnee.)
Wir haben aus all den Tännchen dort unseren Weihnachtsbaum ausgesucht, abgesägt, einpacken lassen und mit nach Hause genommen. Eine schöne Tradition, finde ich - und man ist sicher, dass man einen Baum aus der Region hat, der noch ganz frisch ist.
Auf dem Heimweg haben wir bemerkt, dass die Sonne fast durch den Nebel drückt - und tatsächlich: nach nur 2 Minuten in die Höhe fahren, sah die Welt schon ganz anders aus!
Einige meiner Lieblingsmotive, die Ihr unterdessen bestimmt schon kennt... eben weil der Ort immer wieder an oder über der Nebelgrenze liegt und es dort immer irgendwie romantisch aussieht...

 ... um also auf das Thema Winterwonderland zurückzukommen: Dieses Jahr sind das für mich bisher vor allem romantische Nebel-Landschaften, die sich immer wieder knapp vor meiner Haustür präsentieren.
Solche Landschaften, fast wie aus einem Märchen (fehlt nur noch die Burg!), mag ich unglaublich gerne!
Meine Nebel - Winterwonderland - Landschaften und die Weihnachtskarte von ganz oben schicke ich gerne auch zu Luzia Pimpinella, die genau dieses Thema für die aktuelle "Beauty is where you find it" - Woche gewählt hat.
Da ich nicht weiss, wie oft ich in nächster Zeit noch am PC sein werde, wünsche ich jetzt schon allen, die meinen Blog lesen, eine schöne Weihnachtszeit mit gemütlichen Tagen zum ausruhen, geniessen und Zeit mit lieben Menschen verbringen.
Für mich wird es hoffentlich ab dem 24.12. auch ein paar ruhige Minuten geben zum erinnern und zurückschauen auf Vergangenes und zum freuen, hoffen und planen für das neue Jahr.
Euch alles Gute zum Weihnachtsfest, viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr und liebe Grüsse, Miuh