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Montag, 24. Dezember 2018

Natürliche Weihnachts - Deko (mit Tipps) und Weihnachtsgrüsse

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs Romantischeslandleben...

Vielen Dank für eure Treue übers Jahr hinweg, für liebe, interessante, hilfreiche, beeindruckende und nachdenklich machende Kommentare und einfach Danke, dass es euch gibt!


Privat durfte ich bereits gestern mit dem einen Teil der Familie bei mir zu Hause so richtig gemütlich Weihnachten feiern. Dabei habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Wohnung so richtig Weihnachtlich zu dekorieren!


Nur wenn ich an Weihnachten Gäste habe, gönne ich mir auch einen Weihnachtsbaum. Wenn nicht, dekoriere ich zwar die Küche und das Wohnzimmer, ein Baum wäre dann aber eher "für die Katz" im wahrsten Sinne des Wortes! (PS: Suchbild... finde die Katze?)


Viele von euch sind vielleicht jetzt gerade daran, Weihnachten zu feiern oder haben die Feier noch vor sich (wie ich morgen mit dem anderen Teil der Familie, worauf ich mich auch sehr freue...)


Dazu wünsche ich Euch von Herzen friedliche und fröhliche Weihnachten! Für euch und die ganze Welt wünsche ich mir eine Ruhe, die einkehrt, Frieden mit sich selbst und mit allen Anderen.


Für mich hat es so gut wie noch nie zuvor funktioniert, vor Weihnachten die Ruhe zu bewahren. Zwar wurde es bei mir erst am Freitag Abend nach Arbeitsschluss so richtig weihnachtlich, aber auch schon den ganzen Dezember hindurch konnte ich jeglichen Weihnachtsstress umgehen und vermeiden. Welch ein Glück! Auch die beiden Blogs mussten ein wenig darunter leiden, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir das?


Am Samstag haben wir ganz traditionell im Wald den Weihnachtsbaum und einige grosse Tannäste geholt, obwohl es ziemlich gestürmt und geregnet hat.

Aus den Ästen habe ich dann das ganze Wochenende hindurch meine Weihnachtsdekoration zusammengestellt: sehr natürlich, wie ich es am allerliebsten mag.


Am besten gefallen mir Tannäste verschiedenster Grösse, welche ich ganz einfach und pur in grosse, alte Weckgläser oder in stabile Vasen stelle. Das passst wunderbar zu den Naturfarben und dem vielen Holz in meiner Wohnung.


Natürlichh könnt ihr diese Äste auch gut noch mit Weihnachtsschmuck aller Art weiter dekorieren, wenn das bei Euch passt!

Aber auch kleine Fläschchen wie die auf dem folgenden Foto, welche ursprünglich von einem italienischen Apérogetränk stammen und mit Sternen und weihnachtlichen Motiven verziert sind, passen perfekt.


In der Küche habe ich grosse Schalen mit Orangen und Clementinen aufgestellt. Vor einigen Jahren habe ich aus den Schalen dieser Früchte auch Schmuck für den Weihnachtsbaum gemacht (HIER) 


Im Hintergrund steht ein Weckglas, welches ich mit Baumnüssen gefüllt habe und die Orchidee, die gerade wieder zu blühen anfängt...


Im Eingangsbereich habe ich das eigentliche "Vide-Poche" dekoriert mit einem Glas voller Tannäste, einem Glas voller metallener Glocken-Kugeln sowie einem Pinienzapfen, einer Kastanien-Hülle und roten Kerzen in Holz-Kerzenständern. Nur die frischen Tannäste aus dem Wald sind neu, alles Andere habe ich teilweise bereits seit Jahren.

Im Hintergrund gespiegelt seht ihr einmal mehr das Bild des Norwegischen Fischers (HIER schon einmal frühlingshaft mit Tulpen zu sehen)


Im Wohnzimmer sind dafür noch die Nachwirkungen und Souvenirs meiner Schweden-Reise im Sommer (HIER mehr darüber) zu sehen. Die Dala-Pferdchen haben so gut gepasst, dass sie zusammen mit der Karussell-Musikdose gleich bleiben durften.


Das Rentier war einmal eine leuchtende Weihnachtsdekoration für draussen. Nachdem es nicht mehr funktioniert hat, habe ich alle elektrischen Kabel abgenommen und nur das Metallgestell mit den Holzranken belassen. So passt das stilistische Rentier perfekt ins Wohnzimmer, kombiniert mit der Holzlaterne und einem grossen Fichtenzweig.


An der Wand im Treppenhaus habe ich einen geflochtenen Draht der Wand entlang hochgezogen und mit mini-kleinen, aber starken Magnetchen kleine Tannäste daran befestigt:


Über ein kleines Tischchen habe ich ein langes, rot-weiss gemustertes Tischtuch gelegt. Das sieht nicht nur weihnachtlich aus, sondern lässt darunter jede Menge Stauraum für Ersatzkerzen, Schere, Zündhölzer, Kabel, ...


Darauf stehen ebenfalls bordeaux-rote Kerzen in Holz-Kerzenständern, grosse Tannäste in einem Weckglas, Pinien-Zapfen (von einem Freund aus der Toscana erhalten), sowie ein italienisches Gläschen mit Tannästen. Auch die Tannäste vom Esstisch habe ich hierhin verlegt, sobald das Essen auf den Tisch kam.



12 Tipps für eine schöne, natürliche Weihnachts - Deko


1. Tannäste, Tannäste, Tannäste!
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr auch im Wald offiziell den Weihnachtsbaum direkt frisch absägen und dazu gleich einige Tannäste mitnehmen, die bei diesen Aktionen immer anfallen. Ansonsten: fragt auf eurer Gemeinde, beim Förster oder auch bei Bauern in eurer Gegend nach solchen Gelegenheiten.

2. Tannenzweige (oder Fichten-Äste, usw.) stellt ihr am besten in grosse Weck-Gläser oder grosse, stabile Glasvasen. Kleinere Ästchen könnt ihr auch in Flaschen stellen. Tannäste sehen pur schon gut aus, oder ihr könnt sie zusätzlich schmücken, wenn ihr wollt: mit Naturmaterialien, Weihnachtsbaumschmuck oder Anderem.
Je nach Form sehen die eingestellten Zweige selbst aus, wie kleinen Weihnachtsbäume und können diesen in einer kleinen Wohnung auch einmal ersetzen.
Das Gute daran: So eine Deko könnt ihr auch last Minute noch vorbereiten und sie sieht dennoch perfekt aus.

3. Die schönen, immergrünen Äste könnt ihr auch um den Hauseingang herum einstellen, auslegen oder aufhängen (und allenfalls dekorieren). Auf jeden Fall eignen sie sich auch gut, um grosse Töpfe, Blumenkisten und Gemüse- oder Blumenbeete abzudecken und damit weihnachtlich oder winterlich herzurichten.

4. Sammelt auch übers Jahr Naturmaterialien, die euch gut gefallen: Ob das nun Pinienzapfen sind, Fichtenzapfen, Föhren-Zäpfchen, Kastanien-Hüllen, Eicheln, Baumnussen, schöne Lärchen-Zweige, Wurzeln, spezielle Äste oder Holzstücke, ... schaut, dass keine Tierchen darin wohnen, schüttelt sie aus und trocknet die Mitbringsel anschliessend gut.

5. Kombiniert mit Metall, weiss oder schwarz und maximal einer weiteren, allenfalls leuchten Farbe wie zum Beispiel: bordeaux-rot, dunkelblau, gold, silber, hellgrün,... Bei mir war es dieses Jahr: frisches Fichten- und Tannengrün mit Holztönen, Glas und bordeaux-roten Kerzen - ein weihnachtlicher Klassiker.

6. Laternen und Kerzen gehen immer! Ob sie echt sind, oder aus Sicherheitsgründen mt LED's betrieben werden, ist egal. Ich habe hier LED-Lichterketten in einer grossen Holz-Laterne, Teelichter in verschiedenen Metall-Laternen, Spitz-Kerzen in bordeaux-rot aud den Holz-Kerzenständern und (trotz Katzen) noch immer echte Bienenwachs-Kerzen am (frischen!) Weihnachtsbaum. Auf offene Flammen passen wir aber auch sehr auf und lassen sie nie unbeaufsichtigt.

7. Passend zu allen anderen Naturtönen sind frische Früchte: Äpfel, Birnen, Orangen (ev. auch mit Nelken duftend dekoriert), Mandarinen, Clementinen, Granatäpfel, Nüsse, ... schön. In einer Schale aufgetürmt, aufs Sideboard zwischen die Tannäste gelegt oder am Christbaum aufgehähgt, sehen sie wunderschön und sehr traditionell aus.

8. Gedimmtes Licht: habt ihr Dimmschalter in der Wohnung, mit denen ihr das Licht dimmen, d.h. weniger hell einstellen könnt? Das sieht um die Weihnachtszeit und kombiniert mit Kerzenlicht besonders schön aus! Falls nicht: probiert auch einmal aus, ob ihr die Lampen so richten könnt, dass das Licht nur indirekt fällt. Vielleicht ist es sogar möglich, ganz auf helle Lampen zu verzichten und nur Kerzen oder Lichterketten zu verwenden?

9. Nutzt die zweite und dritte Dimension: hängt Äste oder Dekorationen an die Wand oder ans Fenster, habt Mut zu grösseren Ästen, die in eine grosse Vase gestellt weit in den Raum ragen. Feinere Deko-Gegenstände können zum Beispiel an eine Vorhang-Schiene gehängt werden und im Raum schweben.
Auf Pinterest habe ich sogar gesehen, dass auch Lampen mit einbezogen und dekoriert wurden... Nicht bei jeder elektrischen Instalation funktioniert das gut, aber schön sah das auf jeden Fall aus, zusammen mit dem Licht!

10. Düfte! Mindestens ebenso stark wie auf optische Reize reagieren Menschen auf Düfte. Frisch geschnittene Tannäste hüllen die Wohnung auf jeden Fall in Weihnachtsduft, Orangenschalen im Ofen oder mit Nelken gespickte Orangen bringen etwas mehr Exotik dazu. Ein wohliges Aroma verbreitet für mich das Harz einer grossen Föhre aus dem Emmental, welches ich jeweils um die Weihnachtszeit verräuchere, oder auch Weihrauch aus dem Oman, der einen angenehm warmen Duft hat.

11. Frisches Grün: Vielleicht kennt ihr den Barbara-Zweig? Das ist ein am 4. Dezember (Barbara-Tag) geschnittener und im Haus ins Wasser gestellter Kirsch-Zweig, welcher dann an Weihnachten blüht.
Zwar haben wir einen Kirschbaum, doch dessen Zweige hängen alle sehr hoch... Dafür ragen die Äste verschiedener anderer Sträucher zu weit in einen Gehweg - und auch Haselnuss-Zweige oder andere Pflanzen schlagen mit schönen, grünen Blättchen aus, wenn sie geschnitten und an der Wärme ins Wasser gestellt werden! Über den Winter schneide ich nun immer mal wieder einen Zweig ab, der spätestens im Frühling sowieso weichen müsst und schaue, was daraus wird. Probiert es einfach aus und freut euch auf frisches Grün in ca. 3 Wochen.

12. Weihnachtsdeko zu Winterdeko machen: Bei uns ist es Tradition, wirklich erst zu Weihnachten zu dekorieren und nicht schon die ganze Adventszeit hindurch. Die ganze, aufwändige Deko schon nach den wenigen Weihnachtstagen oder spätestens am 6. Januar abzuräumen, wäre aber viel zu schade! Wenn ihr z.B. bordeauxrote Kerzen und andere Gegenstände durch weisse ersetzt, habt ihr zusammen mit den natürlichen Tannenzweigen und anderen Naturtönen eine perfekte, neutrale Winter-Dekoration, die gerne noch etwas länger bleiben darf.


Nun wünsche ich euch nochmals wunderschöne Weihnachtstage, hoffentlich etwas Ruhe für eigene Gedanken, Pläne und Unternehmungen zwischen den Jahren und auch bald schon einen guten Start ins Neue Jahr!

Liebe Weihnachtsgrüsse, Miuh


Sonntag, 19. August 2018

Glückliche, entspannte Garten-Tage im August

Im August genoss ich nochmals gut zwei Wochen Ferien. Im Gegensatz zum Juni, als wir Süd- und Mittelschweden bereisten (HIER meine ersten Eindrücke, Tipps und Empfehlungen zu Schweden und HIER mein Besuch in Dalarna bei den Dala-Pferdchen) wollten wir dieses Mal daheim bleiben.


Ich liebe unseren kleinen, gemütlichen, naturnahen Garten und das Wetter im August war nicht nur heiss, sondern auch fast jeden Tag sonnig und schön, da musste ich wirklich nicht woanders hin :-)
Wie es schien, mögen auch die Vögel unseren Garten... sie finden sich jeden Tag zahlreich ein und ich mag es sehr, ihnen zuzuschauen.


Es gab auch viel zu giessen: Tomaten, Chillis, Zucchini, Gurken und Blumen waren durstig. Und nicht zuletzt gab es auch eigenes Gemüse zu ernten und zu geniessen. Noch sonnenwarme, aromatische Berner Rosen - Tomaten direkt auf den Teller - herrlich!


Rüebliraupen, Schmetterlingspuppen, sowie später Schwalbenschwanz-Schmetterlinge (HIER mehr dazu) leben weiterhin Generation nach Generation bei mir. Sie forderten ihre Nahrung, ein sauberes Gehege und nach dem Schlüpfen und fertig entfalten so schnell wie möglich die Freiheit!


Kleinere Arbeiten, welche teilweise schon längere Zeit liegen geblieben waren, konnten auch endlich erledigt werden. Ich habe die verblühten Rosen geschnitten...


... ups! Einmal mehr habe ich irrtümlich auch einen noch recht schönen Rosenzweig abgeschnitten. Wie immer in solchen Fällen kommen die Rosen in eine Vase und können uns so noch tagelang erfreuen.


Gerade für einzelne Zweige oder Blüten mag ich kleinere oder grössere Glasflaschen. Wenn mir jeweils eine schöne in die Finger kommt, wasche ich sie gut aus und nehme sie mit in meine Vasen-Sammlung auf.


Es blieb aber auch genügend Zeit für Musse und das Blättern in den mitgebrachten Schwedischen Zeitschriften. So konnte ich auch noch etwas länger in Schwedischen Häuschen, Landschaften und Dekorations-Ideen schwelgen.


Erinnert ihr euch noch an die Geranien, welche ich Anfang Mai gepflanzt und euch Anfang Juni (hier) gezeigt hatte? Sie haben sich wunderbar entwickelt und hängen mittlerweile noch tiefer als auf dem Foto unten bis übers Fenster hinab. Wir bekommen dafür ständig Komplimente von unseren Nachbarn und von Besuchern...


Etwas Sorge haben uns die Geranien dennoch gemacht: Sie sind so schön und üppig gewachsen, dass sie seit Juni drei mal vornübergekippt und über 2.5 Meter in die Tiefe auf den kleinen Sitzplatz gefallen sind, zum Teil auf die darunter stehenden Chilli- und Tomatenpflanzen... Zum Glück ist nie etwas schlimmeres passiert und wir konnten die leicht lädierten Geranien jeweils wieder einpflanzen. Nun haben wir endlich aus den Erfahrungen gelernt und Stützen montiert, so dass die Geranien sicher oben bleiben.

Und so sieht unterdessen der Blick aus unserer Küche, eingerahmt von Geranien-Blüten aus:


An einigen Stellen wächst sogar das Grün-Blumige von oben mit dem Grün-Tomatigen von unten zusammen. Natürlich nehmen die Pflanzen etwas Helligkeit weg, aber hier auf der Südseite haben wir noch immer genügend Licht. Das Dschungel-Artige gefällt mir auf jeden Fall gut - und ich geniesse diesen Ausblick sehr.


Während der Ferien sind wir natürlich nicht immer nur zu Hause und im Garten gesessen. Ich hatte mir vorgenommen, Tagesausflüge in der Schweiz zu unternehmen...


Unser Land ist so schön und es gibt so Vieles, was ich als Schweizerin selbst noch nicht kenne und noch nicht entdeckt habe.

Unter Anderem haben wir folgendes gesehen:
- Wandern im schönen Murgtal
- Viamala Rheinschlucht - eine willkommene Abkühlung im heissen Sommer
- Das Ballenberg Freilichtmuseum mit vielen schönen, alten Häusern
- Den Lauerzersee, einmal nicht nur von der Autobahn aus
- Den Eichhörnchenweg in Arosa auch einmal im Sommer

Schade, dass die Ferien nun vorbei sind! Ich hätte noch so viele Ideen und Vorhaben gehabt, sowohl für den Garten, als auch für Ausflüge.
Kennt ihr das auch, wenn die schöne Zeit nur so vorbeifliegt und am Schluss noch so viel mehr zu tun wäre...?

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. gerne zeige ich die glücklichen, entspannten Gartentage im August auch beim Friday Flowerday, beim Freutag und beim Gartenglück.

Sonntag, 29. Juli 2018

Dala-⁠Pferdchen: meine neuen, Schwedischen Deko-⁠Stars

„Ach, was machen immer alle so ein Aufhebens um ihre Dala-Pferdchen?“ … dachte ich früher manchmal. Ja, sie sind hübsch! Aber was macht diese kleinen Holzpferde so besonders?


Und wie kommt es dazu, dass ich nun selbst auch zwei Dalarna-Pferdchen zu Hause habe, ein klassisch rotes und ein etwas kleineres, dazu passendes in weiss?


Hier die Geschichte dazu:

Im Juni war ich zwei Wochen lang in Schweden auf Reisen. Dort, in der Region Dalarna (hier) konnte ich selbst zuschauen, wie die Dalapferde grob ausgesägt, dann geschnitzt und später bemalt wurden – in vielen Schritten, praktisch alle in Handarbeit. (hier mehr dazu) Da steckt so viel Zeit und Liebe drin… und irgendwie spürt man das, finde ich.


Habt ihr gewusst, dass Dala-Pferde so gar nicht uniform alle gleich aussehen, sondern je nach Schnitzer eine eigene, charakteristische Form haben? Hier arbeiten etwa 50 Schnitzer zumeist in Heimarbeit an den Pferdchen und kreieren aus dem vorgesägten, noch etwas eckigen Pferd (links) kleine Unikate.


Nachdem ich all die Arbeit und Liebe sah, die in einem solchen Dalapferdchen steckt, war ich gerne bereit, im Shop nebenan auch den nicht ganz günstigen Preis dafür zu bezahlen. Nun gehöre ich also auch zu denjenigen, die ihre Dalapferdchen und die damit verbundenen Erinnerungen lieben und pflegen…


Im „Souvenir-Shop“ gab es übrigens auch wunderschöne Stoffe am Meter, Küchentücher und andere Textile Produkte mit Dalapferd-Sujets darauf, sowie schöne Holzarbeiten und natürliche Seifen mit Pflanzenölen und Kräutern. – Also nicht nur „das Übliche“ an Ferien-Souvenirs. Leider (oder zum Glück?) hat mich die Gepäcks-Gewichtsbegrenzung auf meinem Flug davon abgehalten, meterweise Stoff zu kaufen. Nur einige Küchentücher durften noch mit.


Wie ist das bei euch? Habt ihr auch ein Dalapferd oder ein anderes liebgewonnenes Souvenir (ob aus Schweden oder von woanders) zu Hause?

Mehr über die Herstellung der Dalapferdchen findet ihr hier:
Mein Besuch in Dalarna, der Heimat der Dala-Pferdchen inklusive Werkstatt-Besichtigung

Liebe Grüsse, Miuh

Sonntag, 24. Dezember 2017

Weisse Weihnachten

Man kann nicht gerade sagen, Weihnachten fällt dieses Jahr bei uns aus, aber wir feiern mit unseren Familien dieses Jahr nicht bei uns zu Hause, sondern (abwechsend) bei anderen Familienmitgliedern.
In der Vorweihnachtszeit im Dezember waren wir viel unterwegs, unter anderem an den Weihnachtsmärkten in Kempten (Allgäu) und in Essen (Ruhrpott) und auch die Arbeit hat mich sehr gefordert.
So war es auch hier auf dem Blog recht still, obwohl es auch viele schöne Motive zu zeigen gegeben hätte...
Einen Jahresrückblick von mir zum Thema "Reisen" findet ihr übrigens HIER.
Wir hatten immer mal wieder Schnee und waren jeweils knapp über der Schneefallgrenze. So war es nur wenige Höhenmeter weiter unten grün, während hier dicke Lagen schweren Schnees lagen und der Morgenverkehr im Chaos versank. Noch immer liegt im Garten wenig Schnee und entlang der Quartierstrassen blieben grosse Schneehaufen. Na ja... etwas knapp für klassische "weisse Weihnachten".
Zu Hause blieb es bei uns lange relativ nüchtern und unweihnachtlich - ganz im Gegensatz zu meinen Weihnachts- und Winter- Dekotipps letztes Jahr (hier) ...
Die wenige Deko und der fehlende Weihnachtsbaum haben auch noch einen anderen Grund und der ist klein, schwarz, pelzig und seeeeehr verspielt. Unser kleiner Kater trägt inzwischen den Beinamen "Wildsau" und macht dem alle Ehre ;-)
Die shabby-weissen Metallsterne und das weisse Metallherz mit dem Teelicht in der Mitte hängen ganz oben an unseren Fenstern zum Garten. Die Fenster zum Innenhof sind mit einer weissen Lichterkette und ebenfalls weissen Lichterbäumen dekoriert. Alles ist also dieses Jahr bei uns eher neutral, weiss, winterlich - und katzensicher - dekoriert. - Unsere "weissen Weihnachten" sozusagen.
Die Kerzen und Windlichter bringen uns dennoch Licht und Wärme in die Stube...
... und auch der warme Duft des Weihrauch, den wir aus dem Oman mitgebracht haben, erfüllt ganz fein die Räume.
Unsere Weihnacht ist heute die Ruhe, das friedliche Beisammensein, ganz viel Zeit, Entspannung und einfach nur "sein".
Wir freuen uns natürlich ebenso auf die Feier mit der Familie, aufs gemütliche Zusammensitzen, aufs Landleben und voraussichtlich verschneite Landschaften, Kinderlachen, Essen und Trubel!

Wie auch immer Eure Weihnacht dieses Jahr aussieht, wünsche ich Euch Friede, Gesundheit, Freude und innere Ruhe. Liebe Weihnachtsgrüsse, Miuh

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Orientalisch dekorierte Herbstanemonen

Die schönen, sonnig-warmen Tage in letzter Zeit habe ich auch dafür genutzt, im Vorgarten etwas zu jäten, solange sich Gras und Traubenhyazinthen-Laub einigermassen auseinanderhalten lassen.
Dennoch war ich wohl unvorsichtig und habe im Eifer des Gefechts gleich einen ganzen,  jungen Stängel einer Herbstanemone mit ausgerissen. Ups, sorry!
Herbstanemonen, Herbstgarten, Bäume, Herbst, Pink, Rosa
So langsam habe ich das Gefühl, dass mehr als die Hälfte aller Sträusse und kleinen Blumen-Arrangements bei uns zu Hause aus solchen Ups, sorry - Blümchen entstehen. Diese extra abzuschneiden, bringe ich nämlich meist nicht übers Herz - und ebenso wenig bringe ich es übers Herz, die irrtümlich erwischten Blumen auf den Kompost zu werfen.
Herbstanemonen, Garten, Pink, Rosa, Herbst
Die Herbstanemone habe ich in einem kleinen Glas zu den orientalischen Laternen und Windlichtern gestellt, wo sie mir gleich gefallen hat... ich mag den Kontrast der feinen Pflanze zum dunklen Metall, das Minimalistische mit dem Üppigen kombiniert. Und so macht mein kleiner "Unfall" doch noch Freude!
Herbstanemonen, orientalisch, windlicht, laterne, schwarz
Heute Morgen habe ich hoch am Himmel noch einen "trockenen" Regenbogen gesehen, der durch den Sonnenaufgang und dessen in die Wolken scheinenden Strahlen ganz ohne Regen entstand. Heute Abend hatte ich dann das Gefühl, dass man den Wechsel zum kälteren, feuchteren Wetter so richtig über den Hügel ziehen sehen konnte.
Wetterwechsel, Wald, Silhouette, Luft, strömung, wolken
Gerne zeige ich meine Blümchen beim "Friday Flowerday", sowie beim "Freutag" und beim "Natur Donnerstag" und den Wetterwechsel-Himmel bei "in Heaven". 
Liebe Grüsse
Miuh

P.S. für einmal etwas politisches, ernstes, kritisches von mir findet ihr hier:
Malta nach der Ermordung von Daphne Caruane Galizia - was nun?


Für die Vorfreude:
https://geheimtippreisen.blogspot.ch/2017/10/weihnachtsmarkte-2017-planung-tipps.html

Samstag, 15. April 2017

Ostereier natürlich mit Zwiebelschalen färben

Wenn es um Ostern geht, gehöre ich eindeutig zu den Menschen, bei denen die Osterfeiertage mit Osterdekoration und Allem, was dazu gehört, erst Gründonnerstag Abend und nicht vorher anfangen...
Auch die Ostereier färbe ich erst am Karfreitag, oder sogar Samstag vor Ostern - und wenn es auch Euch so geht, zeige ich hier gerne, wie ich auch dieses Jahr wieder auf natürliche Weise unsere Ostereier mit Zwiebelschalen gefärbt habe:
Organisierte Menschen sammeln ja schon ein halbes Jahr im Voraus Zwiebelschalen -  Wie ich das immer wieder vergessen kann, ist mir ein kleines Rätsel... aber zum Glück werden heutzutage in den Grossverteilern auch Zwiebelschalen verkauft :-) Aber nächstesn Jahr dann!!

Falls Ihr aber erst ans Färben denkt, wenn wirklich kein Geschäft mehr offen hat, funktionieren auch: Spinat (grün), Rotkohl (blau-violett), Kurkuma (gelb), Baumnuss-Schalen (braun) oder Randen (rot).

Rezept zum Ostereierfärben mit Zwiebelschalen:

Vorbereitung:

- 6 - 12 Rohe Eier
- Möglichst dekorative Kräauer / Blätter, z.B. Löwenzahnblätter, Löwenzahnblüten, (Wald-) Erdbeerblätter,  Akeleiblätter, Kleeblätter, Birkenblätter, junge Feldahornblätter, Wicken,... oder auch Gummibänder oder Schnüre um die leicht angefeuchteten Eier binden.
- Alte (auch löchrige) aber gewaschene Nylonstrumpfhosen in ca. 10 cm langen Stücken (jeweils auf einer Seite verknoten)
-> stramm um die mit Kräuter dekorierten Eier Ziehen und auf der anderen Seite zudrehen.
-  mit kleinen Schnurstücken (ca. 10 cm lang) gut zuknöpfen.

Für den Sud:

Einige Handvoll Zwiebelschalen
1 Schluck (1-2 EL) Essig
wahlweise 1 EL Kurkuma
und / oder 1-2 Blätter Rotkohl geschnetzelt (z.B. Rüstabfälle)

Eier färben:

Zwiebelschalen und eventuell weitere Zutaten in ca. 2 L Wasser aufkochen bis es blubbert, anschliessend vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. 

Die Eier vorsichtig hineingeben und mit den Zwiebelschalen leicht zudecken. 
Für 10 - 15 Minuten kochen lassen  

Vorsichtig herausfischen und unter kaltem Wasser etwas abschrecken
Den Strumpf aufschneiden und die Eier vorsichtig von den Pflanzenresten befreien.

Nachdem die Eier abgekühlt sind, mit etwas Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl einreiben
Die selbst natürlich gefärbten Ostereier sind auch meine (und der ganzen Familie) Sonntagsfreude!

Ganz genau nach Plan gelingen die naturgefärbten Eier nach meiner Erfahrung nie... aber immer wieder kommen schöne und überraschende Muster heraus - ich mag sie einfach!
Selbst habe ich dieses Jahr zwei Färber-Sude angesetzt: * Braune Zweiebelschalen und Kurkuma sowie * Braune und rote Zwiebelschalen und Rotkohl. Beide Brauntöne wurden schön satt aber sehr ähnlich - ein anderes Mal würde ich also nur noch einen Topf zum Färben ansetzen.

Liebe Grüsse und schöne Ostern Euch allen, Miuh

P.S. Da diese Methode des Ostereierfärbens so schön natürlich ist (die ausgekochten Zwiebelschalen habe ich danach auf dem Kompost entsorgt und die kaputten Strümpfe hätte ich sowieso entsorgen müssen...) verlinke ich gerne zum aktuellen ANL "A New Life" der lieben Rostrose Traude.