Posts mit dem Label Fass werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fass werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. Januar 2017

Wintergarten, gefiederte Besucher und gefrorene Seifenblasen

Nun ist es doch noch "richtig" Winter geworden... juhu!
Aber von Anfang an: Letztes Wochenende war hier alles noch ohne Schnee, aber schon wunderschön verzaubert von Raureif.
Ich habe mich sehr gefreut, dass verschiedene Vögel, wie diese Blaumeise, gerne noch die  feinen Sämchen aus den extra stehen gelassenen Nachtkerzen (hier mehr dazu) picken!
Unterdessen hat sich nun eine ca 15 cm dicke Schicht Schnee über den Garten und Alles gelegt. Ich freue mich! - und zeige meine Freude über den Winter gerne auch bei Ritas Sonntagsfreude (hier). Wenn der Schnee alles verdeckt, ist für den Garten definitiv und nun auch sichtbar die Winterpause angebrochen.
Das Fass mit den Erdbeeren (hier die Geschichte dazu), die alte Badewanne, in welcher im Sommer Zucchini wachsen (hier mehr darüber) , der alte Korb, in dem im Frühling die Akeleien so schön blühen (zum Beispiel hier) und der kleine Gartentisch auf der Südseite, an dem wir mit viel Glück schon ab Februar draussen brunchen können (wie hier etwas später im Jahr..) - Alles ist winterlich weiss verpackt.
Auch unser Weihnachtsbaum steht unterdessen draussen... ich möchte ihn nicht verbrennen oder in den Abfall werfen, sondern als Versteckmöglichkeit für Vögel und andere Tiere noch etwas im Garten erhalten. Äste und Stamm werden wohl später im Garten verwendet, wenn mir nicht noch etwas Anderes einfällt?

Und nun, mit der geschlossenen Schneedecke kommen die Vögel auch gerne ans Häuschen mit dem Vogelfutter... das Rotkehlchen:

Viele Spatzen (Sperlinge):




Kohlmeisen, Blaumeisen:
Wie auch viele, die ich mit dem Fotoapparat noch nicht erwischt habe: ein Buntspecht, Schwanzmeisen, Haubenmeisen,... Ich finde alle so süss und mag sie sehr! Dementsprechend oft stehe ich am Fenster und staune hinaus. Auch die Katzen staunen gerne mit und lecken sich manchmal heimlich das Mäulchen...


Gestern habe ich auch endlich ein Winter-Experiment gewagt, das mich schon lange gereizt hat:
Seifenblasen gefrieren lassen? Dass das so einfach ist und sogar funktioniert, wenn die Temperatur draussen nur bei ca. -2C ist, hätte ich nicht gedacht! Auf gut Glück habe ich einige Seifenblasen gepustet, von denen wenige auf unserer Weihnachts-Tanne hängenblieben und nach einer knappen Minute tatsächlich einfroren!

Wenn Ihr das auch probieren möchtet, könnt Ihr ganz normale Seifenblasen-Lösung verwenden und wild jede Menge Seifenblasen in die Welt pusten, oder vorsichtig durch einen Trinkhalm und die Blase dann an gewünschter Stelle absetzten.
Ein natürlicher (draussen-) Weihnachtsbaumschmuck, wie aus feinstem Glas... Jede gefrierende Seifenblase sieht etwas anders aus und schon der Prozess, wie der Frost auf der schillernden Blase voranwandert, ist absolut faszinierend anzusehen! Bestimmt werde ich das noch öfters probieren, auch mit anderen Untergrundmaterialien oder Lichtsituationen... Meine ersten Ergebnisse zeige ich unterdessen gerne bei "Bunt ist die Welt" - "eine runde Sache"
Nichts ist für immer, auch keine gefrorenen Seifenblasen... aber sogar wenn sie platzen, sind sie noch kleine Kunstwerke! Sie ploppen nämlich nicht einfach so weg, sondern öffnen sich an der schwächsten Stelle und schnurren dann langsam und dekorativ zusammen.

Liebe Grüsse und schöne Wintertage Euch allen, Miuh






Samstag, 10. September 2016

Gartenumgestaltung mit alten Holzfässern

In letzer Zeit haben wir einiges im Garten umgestaltet:
Da der kleine Gemüsegarten-Teil sowieso immer von den Schnecken "überrant" - oder besser gesagt, überschleimt - wurde, haben wir nun dort Rasen angeät und dafür ein Hochbeet an den Gartenrand platziert. Das ist zwar je nach Wetter auch nicht ganz schneckenfrei, aber doch einfacher zu überwachen.
Unser Topfgarten (hier mehr darüber), der aus vielen grösseren und kleineren Kunststoff-Töpfen bestand, wurde fast komplett durch einen grossen, alten Holzbottich ersetzt.
Dort dürfen nun all die Nachtkerzen (hier mehr zu dieser spannenden Pflanze) und Buschnelken so gross wachsen, wie sie wollen. Im Hintergrund wächst ein Sommerflieder, der mit seinen lila Blüten einen schönen Kontrast gibt zum gelb der Nachkerzenblüten.
Das Umtopfen war ansttrengend, aber jetzt bin ich sehr glücklich mit der Lösung! Naturmaterialien sehen eben schon schöner aus, als Plastik... Auc als Fotohintergrund für all die schönen Blüten, die davor wachsen.
Ein altes Holzfass, dem wir den Deckel herausgesägt und Abzugslöcher in den Boden gebohrt hatten, steht nun neben der alten Badewanne am anderen Gartenrand. So ein schönes Fass eignet sich ja auch als Mini-Hochbbeet und so wachsen nun unsere Erdbeerpflanzen erhöht im Fass.
Wichtig ist mir jeweils dass ich schonend vorgehe, wenn ich im Garten etwas umgestalte. Ich mag es, lieber Schritt für Schritt etwas zu verändern, als in einer Hauruckaktion! So bleibt zwischendurch auch Zeit, den Garten zu geniessen, auf sich wirken zu lassen und nächste Veränderungen zu planen.
Auch die kleinen Tiere wie Asseln, Spinnen, Tausendfüssler, Ameisen, Regenwürmer, Schnecken,... haben so wenn nötig etwas Zeit zum Umziehen. Meiner Meinung nach soll der Garten nicht nur für uns Menschen und unsere Erholung da sein, sondern auch ein guter Lebensraum für Tiere und Pflanzen, eine kleine Natur-Insel in der heute so überbauten Landschaft.
Noch ein grosses Holzfass, das allerdings schon ziemlich gealtert ist, haben wir als Gestaltungselement an der Grenze zwischen den Büschen platziert. Darauf wachsen in Töpfen Farne, die sich im Garten versamt hatten und die ich eingetopft hatte, weil sie mir so gut gefallen! Ganz 100% zufrieden bin ich noch nicht mit der Lösung, viel lieber liesse ich die Farne auch direkt aus dem Fass wachsen, aber ich fürchte, dieses würde eine Öffnung des Deckels nicht überleben und auseinanderfallen...
Falls Ihr Euch nun fragt, woher man ein solch schönes, altes Holzfass, oder einen Holzbotich bekommt, kann ich Euch einige Tipps, aber leider keine Garantie geben: Meine habe ich gefunden bei einer Haushaltsauflösung im Dorf, aus dem ich ursprünglich komme. Alte Leute hatten dort auf einem ehemaligen Bauernhof gewohnt mit Gegenständen, die teilweise 100 Jahre alt waren. Auch sie selbst lebten noch fast wie "zu alten Zeiten". - Da muss ich unbedingt separat noch darüber berichten!
Andere Quellen können Brockenstuben und Flohmärkte oder Ganten bei aufgelösten Höfen - immer eher im ländlichen Raum - sein. Auch auf den üblichen Internetplattformen werden immer mal wieder Fässer unterschiedlicher Qualität und unterschiedlichen Alters angeboten. Ausserdem kann man auch direkt bei Weinbauern anzufragen, ob sie nicht mehr gebrauchte Fässer zu verkaufen haben? Die Preise können allerdings stark variieren. Habt Ihr allenfalls noch weitere Ideen oder Tipps?
Nun bin ich für's Erste wieder zufrieden mit dem Garten und freue mich extrem, jetzt diese schönen, warmen Spätsommertage nochmals so richtig zu geniessen! Meine Sonntagsfreude! Mehr davon bei Rita...
Liebe Grüsse und habt's schön, Miuh