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Donnerstag, 7. April 2022

Wundervolle Magnolienblüten 2022

Die Blüte der Magnolien ist jedes Jahr im April wieder ein Highlight für viele, auch für mich! Wenn es sich ergibt nehme ich mir  während der Magnolienblüte jeweils extra Zeit für eine Foto-Session. Die Blüten bieten in der Masse am Baum, mit dem Blauen Himmel als Kontrast wie auch für die Makro-Fotografie super Sujets, während die Magnolienbäume das restliche Jahr hindurch eher bescheiden und unauffällig (grün halt) da stehen.

Gleich nach dem nochmaligen Wintereinbruch Anfang April habe ich "meine Magnolien" besucht und war gespannt, ob die rosa Pracht überhaupt noch vorhanden war, oder ob Schnee und Frost sie bereits erledigt hatten. Wie hier schon angetönt, hatten tatsächlich beinahe alle Blüten leichte Frostschäden: braune, eingedellte oder gar fehlende Blütenblätter. Doch alles in allem waren die Magnolienblüten zum Glück noch da!

Eine kleine Auswahl meiner Magnolien-Fotos zeige ich euch hier gerne, ohne viele weitere Worte:









Seht ihr die Magnolienblüten auch so gerne wie ich? 

Konntet ihr sie dieses Jahr noch fotografieren oder haben bei euch Frost und Schnee all die schönen Blüten bereits zerstört?

Beim recherchieren habe ich übrigens herausgefunden, dass einige Leute Magnolienblüten-Sirup herstellen oder auch die Blütenblätter in Teig ausbacken. Habt ihr etwas davon schon probiert?

Sabine von Hamburg kocht! hat mir im Kommentar den Link zu ihrem Magnolienblütensirup-Repept dagelassen, danke Dir!

 Liebe Grüsse, Miuh

P.S. gerne zeige ich die Magnolienblüten auch beim Freutag.

Mittwoch, 6. April 2022

Nach dem Aprilschnee...

Am ersten und zweiten April hat es hier ja nochmals so richtig geschneit - und einen kräftigen Nachtfrost gab es noch bis zum vierten April. Dazwischen jedoch kam teilweise schon die Sonne wieder hervor und hat den meisten Schnee so schnell weggeschmolzen, wie es eben nur im Frühling möglich ist. 

Und wie hat der Garten den Aprilschnee überstanden?

 

So weit ich das bisher überschauen kann, gab es im Garten zum Glück nur wenige Schäden! Einzelne Primel-Blüten sind leider erfroren, sonst aber stehen die (teilweise auch neu gekauften) Frühlingsblüher wieder da, als wären die 10 Zentimeter Schnee auf ihren Köpfen nur ein kurzer, böser Traum gewesen.

 

Erster Schnee am 1.4.  / Schneebedeckt am 2.4. / wieder frei am 4.4.

Bisher scheint es auch, dass es sich gelohnt hat, die Rosen, die Hortensien, einige Kräuter und die Hochbeete für die kälteste Nacht vom 3. auf den 4. April extra noch etwas abzudecken. 

Schäden wie Ende April 2017 und Anfang Mai 2017, als sehr vieles erfror, abgebrochen und niedergedrückt wurde, sind uns dieses Jahr zum Glück erspart geblieben.

 

Und die Magnolienblüten? Da gibt es ein gemischtes Bild - nicht nur Zerstörung, wie das Foto oben vermuten lassen könnte...! Viele Magnolienblüten haben von Frost und Schnee Schäden davongetragen: erfrorene und braune Stellen gibt es überall und die Blütenblätter werden wohl schneller als sonst zu Boden regenen. 

Dennoch konnte ich nach den kalten und verschneiten Tagen Anfang April die Magnolienbäume noch in Blüte fotografieren und ein paar schöne Bilder aufnehmen. Mehr dazu nächstens!

Liebe Grüsse und bis bald
Miuh

PS Gerne zeige ich den Garten nach dem überstandenen Aprilschnee auch beim Frühlingsglückk von Gartenwonne.

Montag, 26. Februar 2018

Mein Wintergarten in arktischer Kälte

Draussen ist es kalt, eiskalt! Eine ziemliche Umstellung, nachdem der Januar und die erste Hälfte des Februars auch hier zu mild waren - manchmal fühlte es sich an, als würde der Frühling schon beinahe vor der Tür stehen... Viele Pflanzen waren schon zu weit und auch wenn ich gar kein Fan des Winters bin, habe ich öfters gehofft, dass es nochmals kälter wird und die Pflanzen ihr Wachstum bremsen. Nicht dass ein später Frost wie letztes Jahr wieder alle Austriebe abfrieren lässt. Aber es sollte doch nicht soooo kalt werden! Für heute Nacht sind hier -12C angesagt. Das ist definitiv kein Winter-Gartenparty-Wetter mehr ;-) Und der schützende Schnee ist unterdessen auch weg, der Garten (und überhaupt die Natur) ist der Kälte ausgeliefert.
Dennoch habe ich einige Laternen mit Kerzen nach draussen gestellt... nicht, um Gästen den Weg zu weisen, sondern um vielleicht für einige Pflanzen wie Hortensien, Thymian, Lavendel und Salbei die Umgebungstemperatur wenigstens ein klein wenig zu erhöhen. Ob das klappt? Keine Ahnung... Einen Versuch ist es für mich wert.

Ganz ehrlich, der Winter hat mich ein wenig faul und zum Stubenhocker werden lassen. Auch die Katzen haben gar nicht so sehr den Drang nach draussen. Aber vom warmen Wohnzimmer aus die Vögel draussen "anschnattern", das geht super!
Vögel beobachten ist momentan auch meine Lieblingsbeschäftigung! Es sind so viele verschiedene, das freut mich sehr! Auffällig ist, wie viel mehr Futter sie jetzt, wo es so kalt ist, fressen: Sie leeren das ganze Futterhäuschen in einem Tag - im Januar und Anfangs Februar mit dem wärmeren Wetter dauerte das jeweils etwa eine Woche.

Dieses Jahr kommt uns der Kirschkernbeisser oft besuchen - ein schönes Tier! Und sein Schnabel ist wirklich sehr beeindruckend.
Bald erzähle ich Euch mehr über die Vögel, die uns besuchen - und auch einen ganz besonderen Gast, der kürzlich überraschend am Vogelhaus aufgetaucht ist, werde ich Euch zeigen.

Nun hoffe ich, Ihr kommt gut durch die Kälte und friert nicht zu sehr!
Liebe Grüsse, Miuh

Freitag, 3. November 2017

Die letzten eigenen Tomaten (Vitamine) für dieses Jahr...

Meine selbst gezogenen Tomaten-Pflänzchen habe ich (auch) dieses Jahr leider viel zu spät hinaus und in die grossen Töpfe gepflanzt. Mal kam das schlechte Wetter dazwischen, dann verschiedene Reisen, dann hatte ich gerade keine Zeit... und wie jedes Mal nehme ich mir fest vor, mich im folgenden Jahr zu bessern!
Die kleinen Tomatenstöcke aber habe ich nicht aufgegeben! Liebevoll wurden sie gewässert und hochgebunden, ansonsten durften sie geschützt neben der Haustür wild wachsen, wie sie wollten. Im September und Oktober haben wir nochmals viele sonnig-warme Tage genossen und die haben auch den Tomaten gut getan.
Seit Mitte Oktober können wir tatsächlich reife Tomätchen pflücken - und die sind fein und aromatisch, als wäre noch Sommer :-) Auch der leichte Frost in den vergangenen Nächten konnte den Tomatenpflanzen noch nichts anhaben, da sie ganz am Haus geschützt stehen.
Bisher konnten wir die kleinen (Cherry-) Sorten: Rosa Quarz-Tomätchen, gelbe Birnen-Tomätchen sowie Datterino-Tomätchen geniessen und ich hoffe noch auf die grösseren Green Zebra sowie Berner Rosen. Solange das mit der Reifung klappt, werden wir weiter ernten und haben so noch immer eigene Vitamine vor der Haustür.
Wenn es wirklich nicht mehr geht, werde ich die übrigen Tomaten pflücken, ins Haus nehmen und in der Küche nachreifen lassen. Und die ganz grünen Tomaten? Ich habe schon gehört, dass man daraus Chutney oder ähnliches machen kann... Verarbeitet ihr grüne Tomaten weiter? Und wenn ja, wie?
Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich unsere letzten Tomätchen bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Vitamine, beim Freutag, beim sonntagsglück, bei den Montagsfreuden, sowie beim Gartenglück





Sonntag, 23. April 2017

April - Frosttage

Die vergangene Woche hat uns nochmals kräftigen  Frost und Schnee gebracht... sogar tagsüber kletterten die Temperaturen einmal kaum über null Grad!
Dichte Wolken wechselten sich ab mit Schnee, Graupelschauern, einzelnen Sonnenstrahlen und Schneeregen...
Schaurig - schöne Bilder ergaben sich auch auf meinem Arbeitsweg - Schnee, grüne Wiesen, blühende Bäume und gleichzeitig blauer Himmel sind aber auch speziell zusammen!
Und der Schnee schmolz nicht etwa wider weg ,er blieb liegen und fror sich überall an: Pflanzen, Böden, Gartentisch, Blüten und Hausdächer waren von einer eisigen Schicht überzogen.
Wir wussten ja vorher schon, es würde mindestens in den Nächten nochmals kalt werden und gefrieren - der Wetteralarm warnte, in den Medien und im Wetterbericht wurde darauf hingewiesen.
Die kälteempfindlichen Pflanzen, welche schon den ganzen Winter im Haus verbracht hatten und gerade die ersten schönen Frühlingstage über draussen waren, brachten wir zurück ins Haus, ebenso das Säulen-Apfelbäumchen, welches kurz davor war, zu blühen.

Das Apfelbäumchen hat die Aktion gut überstanden und durfte wieder in den Garten, sobald die Temperaturen über null lagen - doch ich sehe leider kaum Bienen, welche das Bäumchen bestäuben könnten, so dass wir wenigstens dieses Jahr Äpfel ernten könnten...
Die Apfelblüte zeige ich gerne beim Makromonday:
Zu den gerade wieder ausschlagenden Kräutern wie Thymian, Rosmarin und Lavendel stellte ich nachts eine Laterne mit einer brennenden Kerze um etwas zu wärmen - zudem hofften wir, dass die nahe Hauswand etwas schützen würde. Interessanterweise schienen diese eher südländischen Kräuter keine Probleme mit der frostigen Kälte zu haben.
Das erst gerade angesäte Hochbeet deckten wir ab - doch den ganzen Garten konnten wir nicht abdecken!
Bei Tulpen und anderen Frühlingsblühern sahen danach die Blüten etwas lädiert aus, doch das ist zu verschmerzen.

Weitaus schlimmer sind die Frostschäden bei einigen Pflanzen, bei denen ich so etwas gar nicht erwartet hätte und die wir erst am Wochenende entdeckt haben: Die Hortensien sind erfroren, ebenso wie der Zierahorn...
 Alle Triebe unserer Kiwi sind ebenso erfroren, wie die Austriebe von Nachbars Feigenbaum...
 ... sowie alle Blätter der beiden Perrückenbäume (rot und grün) und sogar die Austriebe der Herbstanemonen. Ein trauriges Bild rundherum!
War all diesen Pflanzen zum Verhängnis geworden, dass sie durch die warmen Temperaturen der vergangenen Wochen schon zu weit ausgetrieben hatten, oder war einfach der Frost (definitiv nicht nur Bodenfrost!) zu stark? Wahrscheinlich waren es mehr als die vorausgesagten -2C gewesen...
Unbeschadet haben hingegen wohl die Rosen und Pfingstrosen den Frost überstanden, sowie die im Hochbeet aus Vogelfutter gewachsenen Sonnenblumen.
Auch die Akeleien, deren Knospen völlig vereist waren, haben sich wieder aufgerichtet und fangen nun schon bald an zu blühen.
Ja, die Natur... traurig bin ich über die Verluste und werde nun nichts anderes tun können, als zu schauen, wie sich die Pflanzen allenfalls wieder erholen und entwickeln werden.
Andererseits bin ich froh, gab es nicht noch mehr Schäden - und bin ich nicht von meinen Pflanzen und einer guten Ernte abhängig, um überleben zu können. Für die Bauern der Region ist das schon schwieriger!
Liebe Grüsse, Miuh





Montag, 16. Dezember 2013

Raureif

Vor zwei Tagen habe ich Euch vom Nebel in unserer Region erzählt... Eine schöne Begleiterscheinung, wenn man in diesen kalten Nächten so im dichten Nebel steckt, ist der Raureif!
Die feinen Nebeltröpfchen frieren über Nacht an allem fest und hinterlassen überall filigrane Eiskristalle! Und schaut Euch einmal die unterschiedlichen Formen an: Oben nadelförmig und unten (wenige Tage später) an den Rosen weiter gewachsen wie kleine Blättchen... Wenn Ihr genau hinschaut, werdet Ihr also bei all meinen Nahaufnahmen hier sehen, ob ich sie schon am 4. oder erst am 14. Dezember aufgenommen habe... ;-)
 
 Die Nahaufnahmen zeige ich übrigens heute zum ersten Mal gerne auch beim MakroMontag von glasklarundkunterbunt (Steffi)
 
 
 
Ich liebe diese kleinen, feinen Wunder der Natur, die ganze Landschaften überziehen und weiss strahlen lassen. 
 
 
 
 
Leider habe ich meistens keine Zeit, um morgens auf Foto-Tour zu gehen... aber einige Fotos konnte ich zum Glück in letzter Zeit doch machen, bevor zuerst die Wolken den Himmel bleigrau überzogen haben, und nun alles wieder weggeschmolzen ist...
Liebe Grüsse und ich hoffe, Ihr geniesst auch die schönen Seiten des Winters! Miuh

Sonntag, 17. November 2013

Der Winter kann kommen!

Noch letzte Woche habe ich nur schnell einmal mitten in der Nacht diejenigen Pflanzen ins Haus geholt, die sonst erfroren wären mit dem angekündeten Nachtfrost. Bisher wurden wir zum Glück ungewöhnlich lange verschont mit Frost und eiskalten Temperaturen, obwohl es immer herbstlicher wurde.
 
Obwohl nicht mehr alles üppig und leuchtend bunt ist, haben einige Pflanzen wie zum Beispiel die Rosen...
...und die Nachtkerzen...
... die Zeit noch genutzt und mutig weitergeblüht, als wäre noch nicht Mitte November.

Auch ich war froh um den Aufschub, denn ich hatte einfach nie Zeit (und das richtige Wetter und Lust, und, und...), um den Garten mit allem drum und dran winterfest zu machen.
 
Nun hat dieses Wochenende endlich alles gepasst: die Pflanzen sind drinnen, eingekellert, zugedeckt oder (hoffentlich) selber winterhart genug, die grossen Tontöpfe sind geleert, das Laub zum wahrscheinlich letzten Mal vom Rasen gekehrt, der Regenmesser und alle Spritzkannen  leer im Keller.

Hoffentlich finden alle meine tierischen Lieblinge auch noch schöne, warme Überwinterungsplätzchen!

Wir haben heute zum ersten Mal in diesem Winter viele Kerzen, Laternen und das Feuer im Cheminee angezündet und sind jetzt richtig gemütlich und kuschelig auf die kalte, dunkle Zeit vorbereitet - Der Winter kann kommen! Am Donnerstag soll es hier gemäss Wetterbericht zum ersten Mal schneien...

Liebe Grüsse und ich hoffe, Ihr habt es auch schön warm und nett! Miuh