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Donnerstag, 5. Oktober 2017

Rotkohl-Salat im Glas (Glas-Recycling!)

Mein Rotkohl-Salat ist ein feines, einfaches Gericht, von dem ich manchmal kaum genug bekommen kann. Kein Problem, denn der Salat ist leicht, gesund und schnell gemacht... und dazu noch vegetarisch, vegan, roh und low-carb - für alle, die darauf schauen.
Zur Arbeit mitgenommen habe ich meinen Salat gestern in einem Glas, welches ursprünglich mit Essiggurken gefüllt war. Schöne und praktische Gläser wasche ich gerne ab und reinige sie von allfälligen Ettiketten-Resten. So kann ich sie selbst weitererwenden und recyceln, anstatt sie ins Altglas zu werfen.
Im Allgemeinen verwende ich Gläser von sauren oder würzigen Nahrungsmitteln auch wieder für solche und Gläser von Honig oder geruchsneutralen Sachen auch wieder für Süsses oder eher Empfindliches. So vermeide ich, dass etwa mein Vanillezucker plötzlich den Geschmack von Essiggurken oder Sweet & Sour - Sauce annimmt.

Nun aber zum Rezept, wenn man das so nennen kann... denn da ist viel "nach Lust und Gefühl" dabei:

Rezept Rotkohl-Salat

 

* Rotkohl (Menge je nach Hunger und Anzahl Personen) in sehr feine Scheiben / Streifchen schneiden
* Salz
* Pfeffer
* Sesamöl
* Apfel-Essig oder Apfel-Balsamico (je nachdem, wie sauer / mild ihr den Salat mögt) - oder von beidem
* Schwarzer Sesam als Deko darüber, oder etwas mehr zum untermischen.

Alles gut vermischen und allfällig nach Lust und Laune "nachdosieren"

Den Salat kann man gut erst einige Stunden später oder sogar am nächsten Tag noch essen, dann ist er gut durchgezogen.

Das Rot des Herbstes ist ein anderes als das Rot der übrigen Jahreszeiten... dunkler, gedeckter, sanfter... Die rote Collage zeige ich gerne bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Rot.
Mit dabei:
Rotkohlsalat, Vogelhäuschendach, Morgenrot
mehr Rotkohlsalat, Winterschneeball-Blatt, Rotkohl
Abendrot, nochmals Rotkohlsalat, Perückenbaum-Blatt

Weitere Rezepte, Essens- und Küchenthemen von mir findet ihr hier

Da feines Essen Freude und Glücklich macht (und Recyceln doch irgendwie auch!?) - zeige ich meinen mmmh - Rotkohl gerne auch bei ANL "A New Life / Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität", beim "Freutag", beim "Sonntagsglück" und bei den "Montagsfreuden"

Liebe Grüsse und en Guete
Miuh

P.S. mögt ihr Weihnachtsmärkte? Schaut doch noch hier bei mir vorbei:
https://geheimtippreisen.blogspot.ch/2017/10/weihnachtsmarkte-2017-planung-tipps.html









Montag, 9. Dezember 2013

Punschkugeln (Rumkugeln)

Schon vor etwa 3 Wochen habe ich Euch (hier) das Rezept versprochen… Punschkugeln liebe ich, seit ich vor etwa 20 Jahren zum ersten Mal eine gekauft hatte - aber ich hätte nie, nie, nie gedacht, dass ich einmal selbst welche machen würde – und dass sie auch noch „wie richtig“ schmecken!

Man sagt ja, in Punschkugeln verarbeiten die Konditoren Abschnitte, Unverkauftes, Zerbrochenes und sonst missratenes Gebäck. Ob das so stimmt, oder nicht? – auf jeden Fall hat es mich auf die Idee gebracht!



Hier also das Rezept:

Die Basis war bei mir ja ein halber nicht so gelungener Schoko-Kuchen… bestimmt gehen auch (missratene oder sonst überzählige) Guezli (Kekse) oder allerlei anderes Gebäck!


Grundmasse:

½ Schokokuchen (oder was gerade da ist)
2-3 El Rum (alkoholfreie-Variante: Rum-Aroma!)
2-3 El Konfitüre
2-5 El geriebene Mandeln oder Kokos
(falls kein Schoko-Kuchen oder -Gebäck die Basis war: Schoko-Pulver oder Kakao nach Geschmack)

Alles mit einer Gabel in einer Schüssel gut zerdrücken und vermengen, bis eine kompakte Masse entsteht, falls nötig: ganz wenig Wasser zugeben.)
Im Kühlschrank eine Nacht ziehen lassen (wenn’s pressiert würde es sicher auch ohne gehen…)

Am nächsten Tag:

Die Masse nochmals gut durchmischen - sie soll wirklich kompakt sein und gut zusammenhalten – und je nach Gefühl nochmals mit etwas Rum, Schokopulver, Mandeln, … abschmecken.

Dann Kugeln daraus formen, diese können je nach persönlicher Vorliebe ca 2 – 6 cm Durchmesser haben, aber Achtung: Die Dinger sind richtig nahrhaft!

Überzug:

(Achtung: grosses Schmiererei-Potential! Ich habe ein Backpapier ausgelegt und darüber gearbeitet)

1 Päckli Kuchenglasur erwärmen, über die Kugel streichen oder die Kugeln darin wenden
       
Schoko-Streusel die überzogenen Kugeln sofort damit bestreuen oder darin wenden

Die Punschkugeln auf einen grossen Teller oder eine Platte legen und im Kühlschrank schön fest werden lassen, dann geniessen!
 


Die Haltbarkeit: ich würde sagen: im Kühlschrank einige Tage… wenn man aber die Punschkugeln den Arbeitskollegen mitbringt, halten sie höchstens einige Stunden…


Übrigens: die ganze Überzieherei und Bestreuslerei gab bei mir eine riesige Schoko – Schmiererei! Lange nicht alles, was eigentlich sollte, landete auf den Punschkugeln… Hier also deshalb noch: die Resteverwertung der Resteverwertung:

Alle danebengegangene Schokolade konnte ich dank des Backpapiers relativ einfach wieder einsammeln und in ein Schälchen leeren. Dazu gab ich ein mini-Schlückchen Rahm (Sahne) sowie ein mini-Schlückchen Cointreau (Orangen-Likör), schmolz alles vorsichtig nochmals ein (einige Sekunden, wirklich nicht mehr! in die Mikrowelle) und goss die Mischung in Silikon-Förmchen.  Das ergab einige bestimmt nicht perfekte, aber doch ganz feine Pralinées – das ist doch besser als wegwerfen!

Weil das für mich grad zwei mal mhhhhh war, zeige ich die Punschkugeln (und die auch noch entstandenen Pralinés) gerne beim My Monday Mhhhhh der Noz! Glücksmomente

Liebe Grüsse, gut Punsch und gut Kugel, Miuh :-)

https://geheimtippreisen.blogspot.ch/

Mittwoch, 6. November 2013

Würzige Kürbissuppe (sogar Vegan :-) )

Kürbissuppen-Rezepte gibt es ja unzählige… das hält mich nun aber nicht davon ab, Euch auch meines noch zu zeigen. :-) Das Rezept habe ich ursprünglich einmal aus 2-3 im Internet gefundenen Rezepten zusammen-kombiniert und später immer weiter entwickelt, bis es jetzt genau so ist, wie wir es am liebsten mögen.
Die hier verwendeten Mengen reichen für eine mittlere Grossfamilie oder für viele Gäste, oder – wie bei uns – auch am nächsten Tag (und eingefroren und aufgetaut auch später) nochmals und nochmals für eine Hauptmahlzeit. Ihr könnt natürlich auch die Mengen reduzieren. Vieles am Rezept wird sowieso nach Gefühl und Geschmack dosiert… da seid Ihr also ziemlich frei!

Vorbereiten:
  • Hokkaido-Kürbis gut waschen, aufschneiden, Kerne und Inneres mit einem Löffel herausschaben und separat aufheben! (Mehr dazu später). Die Schale darf dranbleiben (bei anderen Kürbis-Sorten meistens nicht), Stielansatz und „Bürzi“ wegschneiden, den Rest in ca 3*3cm grosse Stückchen schneiden.
  • Eine grosse (oder mehrere kleine) Zwiebel klein schneiden
  • 2-3 grosse (oder mehr kleinere) Knoblauchzehen schälen und kleinschneiden
  • 2-3 weitere grosse Knoblauchzehen schälen und zur Seite legen.
  • Nebenbei  2-4 sehr grosse (oder mehr kleinere) Kartoffeln kochen und anschliessend schälen

Kochen:
In einer sehr grossen Pfanne (es wird ca 4-5 Liter Suppe geben, das ist mehr als man meint!)

  • Sesam-Öl                                so viel, bis der Boden grosszügig bedeckt ist, erhitzen
  • 1 Grosse Zwiebel                    kleingeschnitten, im Öl etwas andünsten ... dann gleich
  • 2-3 grosse Knoblauchzehen   kleigeschnitten, beigeben ... dann gleich
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis       in ca. 3*3 cm grosse Stückchen geschnitten - beigeben

Alles zusammen andünsten und mit einer grossen Kelle herumrühren, bis es am Boden anfängt, etwas anzusetzen - jedoch nicht anbrennen lassen! Falls nötig nochmals etwas Sesamöl beigeben.

  • 1.5 Liter Gemüse-Bouillon       beigeben (oder 1.5L Wasser und entsprechend Pulver/Würfel/Töpfli)
  • 4 grosse gekochte Kartoffeln   ev. etwas zerschneiden, beigeben

Alles ca 15 Minuten weiterköcheln lassen. Mit dem Stabmixer alles gut kleinschneiden und mixen, bis eine cremige Suppe entstanden ist. Achtung, da die Suppe jetzt noch sehr dick ist, kann es stark blubbern und spritzen!

  • 1 Liter Kokosmilch                    beigeben (eventuell ein wenig davon behalten für die Deko später)
  • 1EL (lieber knapp!)  Salz
  • 1-2EL mildes Currypulver
  • 2TL scharfes Currypulver (oder alternativ 2KL Cayennepfeffer)
  • 2KL Ingwerpulver
  • 5EL Kürbiskern-Öl
  • 5EL Sherry-Essig                      alles zum Würzen beigeben.

Mit dem Schwingbesen gut durchrühren, probieren und je nach Lust und Laune nochmals mit Gewürzen / Sherry-Essig abschmecken, den Herd abstellen. Nun die 2-3 verbliebenen Knoblauchzehen fein durch die Knoblauchpresse direkt in die Suppe drücken, nochmals gut umrühren und servieren.

Dekorieren kann man mit Kürbiskernen, einem Klecks Kürbiskernöl, mit der übrig gelassenen Kokosmilch, oder mit allem zusammen.
En Guete!

Mit den vorher zur Seite gestellten Kürbiskernen aus dem Inneren des Hokkaido kann man würzige geröstete Knabber-Kürbiskerne herstellen. Das Rezept findet Ihr schon mal in meinem ersten 2013 - Post, aber ich werde es Euch nächstens noch schöner darstellen und mit Fotos ausschmücken.

Liebe Grüsse und lasst Euch den Herbst schmecken, Miuh

Dienstag, 16. Juli 2013

Gazpacho - gesunde, scharfe Erfrischung im Sommer

Für unser Grillfest mit den Nachbarn im Innenhof unserer Siedlung habe ich eine "Gazpacho" - Suppe zum Apéro gemacht.


Das ist eine kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse und deshalb besonders vitaminreich. Sie stammt ursprünglich aus Spanien und die "Originalrezepte" enthalten auch noch eingeweichtes, püriertes Brot, was ich aber gerne weglasse... Man könnte ja dafür Brot- Croutons dazu machen! :-)


Gazpacho - Rezept für ca. 2 Liter Suppe

1-2 Dosen geschälte Pelati-Tomaten
2 rote Peperoni (Gemüsepaprika), entkernt
1-2 Salatgurken (Kerne entfernen, falls sie schon gross sind)
1 rote Chillischote, ohne Kerne
1 kleine Zwiebel
4-6 Knoblauchzehen
3-5 dl Gemüse-Bouillon (kalt) oder Wasser und Bouillonpulver/Töpfli
6 EL Olivenöl
6 EL Balsamico / Weinessig / Cherryessig
Salz zum nachwürzen
Ev. Tabasco zum nachwürzen für diejenigen, die es noch schärfer mögen :-)

Alles in Stückchen schneiden und im Mixer fein pürieren, bis eine schöne, glatte Suppe entsteht.
(Da mein Standmixer nur 1 Liter fasst, habe ich mehrere Teilmengen gemacht. Mit dem Stabmixer und einem grossen Topf würde es auch klappen!)

Das Ganze ca 1 Stunde ins Gefrierfach / den Tiefkühler stellen - Achtung: besser flexible (Plastik-) Behälter nehmen, sonst ja nicht vergessen... "Spreng- Gefahr"!

Oder: Wer zu wenig Platz hat: Eiswürfel anstatt Wasser / Bouillon verwenden und im Kühlschrank kühlen

Vor dem Servieren gut umrühren und dann:
- In kleinen Tässchen oder hohen Gläschen als Apéro
- Im Suppenteller oder Glas als Vorspeise oder rassige Erfrischung am Nachmittag

Für mutige: In kleinen Döschen oder Silikonförmchen ganz gefrieren lassen und dann:
- "Gazpacho-Sorbet" als Zwischengang servieren

Gut gekühlt ist die Suppe auch am nächsten Tag noch frisch und essbar.

Viel Freude beim ausprobieren, mixen, kühlen und schlürfen, Miuh

Donnerstag, 4. Juli 2013

Griechischer Salat und Vorschau aufs Züri Fäscht

Jetzt im Sommer mag ich Abends gerne etwas leichtes zum Essen, zum Beispiel einen Griechischen Salat. Im Idealfall könnten wir sogar einige der Zutaten direkt aus dem Garten verwenden. (heute war nur die Zwiebel etwas "eigenes", alles andere ist noch nicht so weit...)

Griechischer Salat:
- Peperoni (Paprika) in Stückchen schneiden
- Cherrytomätchen halbieren
- 1/2 Gurke in Stückchen schneiden
- Ein Stück Feta in Stückchen schneiden
- Eine Zwiebel in Ringe schneiden
- Zwei Handvoll Oliven
- Saft einer Zitrone
- Einige Esslöffel Olivenöl
- Salz und Pfeffer
Alles in einer Schüssel gut vermischen und servieren.


Dazu mögen wir einen knackigen Eisbergsalat oder Kopfsalat und natürlich Saziki!

Saziki:
1/2 Gurke reiben, ausdrücken und den Saft wegleeren
1 Bund Dill kleinschneiden
1/2 Liter Joghurt
1/4 Liter Magerquark
2-4 Knoblauchzehen (je nach Geschmack) fein pressen
1 Esslöffel Olivenöl
Salz und Pfeffer

Saziki kann man wahrscheinlich auf 1000 verschiedene Arten machen... zum Beispiel den Quark weglassen oder anstatt Dill frische, kleingeschnittene Minze verwenden. Wer Knoblauch gar nicht mag, kann auch diesen ganz weglassen.


Momentan haben viele Sommergemüse Saison und es gibt in den Läden eine wunderbare Vielfalt, meistens auch in Bio-Qualität.

Für den griechischen Salat habe ich heute schlanke, recht kleine orange Peperoni (Paprika) gekauft und dabei gleich schon wieder an den nächsten Frühling gedacht :-) Die Kerne habe ich nämlich sorgfältig auf einem Haushaltpapier gesammelt und werde sie  jetzt trocknen lassen. So kann ich im nächsten Jahr versuchen, wieder Pflänzchen daraus zu ziehen, wie ich es dieses Jahr schon mit Tomaten und einigen anderen Gemüsesorten gemacht habe!


Nun noch ein Ausgeh-Tipp für alle, die grosse Feste, Chilbi, hunderte verschiedene Marktstände mit verschiedensten internationalen Esswaren, jede Menge Getränke, viel Musik, Feuerwerk, artistische Darbietungen, Shows auf dem Wasser, tanzen auf den Strassen, Freunde und Fremde treffen,... mögen:
Ab Morgen Freitag bis Sonntag wird bei herrlichstem Wetter das Züri Fäscht stattfinden. So langsam wird alles vorbereitet und aufgestellt:


Liebe Grüsse und Euch allen bald ein schönes Wochenende, welche Pläne Ihr auch immer habt! Miuh