Draussen ist es kalt, eiskalt! Eine ziemliche Umstellung, nachdem der Januar und die erste Hälfte des Februars auch hier zu mild waren - manchmal fühlte es sich an, als würde der Frühling schon beinahe vor der Tür stehen... Viele Pflanzen waren schon zu weit und auch wenn ich gar kein Fan des Winters bin, habe ich öfters gehofft, dass es nochmals kälter wird und die Pflanzen ihr Wachstum bremsen. Nicht dass ein später Frost wie letztes Jahr wieder alle Austriebe abfrieren lässt. Aber es sollte doch nicht soooo kalt werden! Für heute Nacht sind hier -12C angesagt. Das ist definitiv kein Winter-Gartenparty-Wetter mehr ;-) Und der schützende Schnee ist unterdessen auch weg, der Garten (und überhaupt die Natur) ist der Kälte ausgeliefert.
Dennoch habe ich einige Laternen mit Kerzen nach draussen gestellt... nicht, um Gästen den Weg zu weisen, sondern um vielleicht für einige Pflanzen wie Hortensien, Thymian, Lavendel und Salbei die Umgebungstemperatur wenigstens ein klein wenig zu erhöhen. Ob das klappt? Keine Ahnung... Einen Versuch ist es für mich wert.
Ganz ehrlich, der Winter hat mich ein wenig faul und zum Stubenhocker werden lassen. Auch die Katzen haben gar nicht so sehr den Drang nach draussen. Aber vom warmen Wohnzimmer aus die Vögel draussen "anschnattern", das geht super!
Vögel beobachten ist momentan auch meine Lieblingsbeschäftigung! Es sind so viele verschiedene, das freut mich sehr! Auffällig ist, wie viel mehr Futter sie jetzt, wo es so kalt ist, fressen: Sie leeren das ganze Futterhäuschen in einem Tag - im Januar und Anfangs Februar mit dem wärmeren Wetter dauerte das jeweils etwa eine Woche.
Dieses Jahr kommt uns der Kirschkernbeisser oft besuchen - ein schönes Tier! Und sein Schnabel ist wirklich sehr beeindruckend.
Bald erzähle ich Euch mehr über die Vögel, die uns besuchen - und auch einen ganz besonderen Gast, der kürzlich überraschend am Vogelhaus aufgetaucht ist, werde ich Euch zeigen.
Nun hoffe ich, Ihr kommt gut durch die Kälte und friert nicht zu sehr!
Liebe Grüsse, Miuh
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Montag, 26. Februar 2018
Dienstag, 16. Juli 2013
Gazpacho - gesunde, scharfe Erfrischung im Sommer
Für unser Grillfest mit den Nachbarn im Innenhof unserer
Siedlung habe ich eine "Gazpacho" - Suppe zum Apéro gemacht.
1-2 Salatgurken (Kerne entfernen, falls sie schon gross sind)
1 rote Chillischote, ohne Kerne
1 kleine Zwiebel
4-6 Knoblauchzehen
3-5 dl Gemüse-Bouillon (kalt) oder Wasser und Bouillonpulver/Töpfli
6 EL Olivenöl
6 EL Balsamico / Weinessig / Cherryessig
Salz zum nachwürzen
Ev. Tabasco zum nachwürzen für diejenigen, die es noch schärfer mögen :-)
- Im Suppenteller oder Glas als Vorspeise oder rassige Erfrischung am Nachmittag
Für mutige: In kleinen Döschen oder Silikonförmchen ganz gefrieren lassen und dann:
- "Gazpacho-Sorbet" als Zwischengang servieren
Das ist eine kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse und
deshalb besonders vitaminreich. Sie stammt ursprünglich aus Spanien und die
"Originalrezepte" enthalten auch noch eingeweichtes, püriertes Brot,
was ich aber gerne weglasse... Man könnte ja dafür Brot- Croutons dazu machen!
:-)
Gazpacho - Rezept für ca. 2 Liter Suppe
1-2 Dosen geschälte Pelati-Tomaten
2 rote Peperoni (Gemüsepaprika), entkernt1-2 Salatgurken (Kerne entfernen, falls sie schon gross sind)
1 rote Chillischote, ohne Kerne
1 kleine Zwiebel
4-6 Knoblauchzehen
3-5 dl Gemüse-Bouillon (kalt) oder Wasser und Bouillonpulver/Töpfli
6 EL Olivenöl
6 EL Balsamico / Weinessig / Cherryessig
Salz zum nachwürzen
Ev. Tabasco zum nachwürzen für diejenigen, die es noch schärfer mögen :-)
Alles in Stückchen schneiden und im Mixer fein pürieren,
bis eine schöne, glatte Suppe entsteht.
(Da mein Standmixer nur 1 Liter fasst, habe ich mehrere
Teilmengen gemacht. Mit dem Stabmixer und einem grossen Topf würde es auch klappen!)
Das Ganze ca 1 Stunde ins Gefrierfach / den Tiefkühler
stellen - Achtung: besser flexible (Plastik-) Behälter nehmen, sonst ja nicht
vergessen... "Spreng- Gefahr"!
Oder: Wer zu wenig Platz hat: Eiswürfel anstatt Wasser /
Bouillon verwenden und im Kühlschrank kühlen
Vor dem Servieren gut umrühren und dann:
- In kleinen Tässchen oder hohen Gläschen als Apéro- Im Suppenteller oder Glas als Vorspeise oder rassige Erfrischung am Nachmittag
Für mutige: In kleinen Döschen oder Silikonförmchen ganz gefrieren lassen und dann:
- "Gazpacho-Sorbet" als Zwischengang servieren
Gut gekühlt ist die Suppe auch am nächsten Tag noch
frisch und essbar.
Viel Freude beim ausprobieren, mixen, kühlen und
schlürfen, Miuh
Donnerstag, 23. Mai 2013
Nach(t)-Frostgefahr
Was hier so schön nach romantischem Sommerabend aussieht, finde ich so langsam nicht mehr lustig. Die "beweglichen" Pflanzen habe ich nahe ans Haus geholt, denn für heute Nacht wurde Bodenfrost angesagt und morgen Nacht soll es noch kälter werden - vom angesagten (angedrohten!) Schnee mal ganz zu schweigen! Und hey, vor etwa einem Monat habe ich es schon einmal erwähnt: wir wohnen ganz und gar nicht in den Bergen!
Besonders schön sieht das ja nicht aus, aber ich habe mal versucht, die zarten Pflänzchen (Peperoni, Chilli, Zucchini, Gurken, Artischocken und Kürbis - Alles, was ich vor einer knappen Woche ins Freie gepflanzt hatte) so gut es geht zu schützen. Laternen habe ich auch noch bereit gestellt, die könnten dann wenigstens etwas Wärme verbreiten.
Hier drei (halb-)Fakten zum Thema Frost / Pflanzen schützen:
1. In Australien stehen Windräder / eine Art grosse Ventilatoren in den Rebbergen. Wie uns erklärt wurde, ist vor allem die kalt zum Boden absinkende Luft gefährlich. Wirbelt man die Luft immer etwas durcheinander, wird es am Boden nie so eiskalt, dass die Pflanzen Schaden nehmen.
2. Angeblich kann man mit einem einfachen Grablicht-Kerzchen verhindern, dass in frostigen Nächten die Scheiben eines Autos gefrieren.
3. Eben wurde im TV gezeigt, dass auch Weinbauern in der Schweiz in solch kalten Nächten Kerzchen zwischen die Reben stellen, um ein Erfrieren der jungen Reb-Triebe zu verhindern.
Die Pflanzen mit einem Flies zu schützen (wer eins hat) ist aber wahrscheinlich immer noch das einfachste.
Drinnen zeigen die Pflanzen, die ich (zum Glück!) noch nicht nach draussen setzen konnte, wie es eigentlich sein könnte: Zucchini und Tomaten fangen an zu blühen!
Wir schaffen das! Und irgendwann kommt dann auch der Spätfrühling oder der Sommer!
Haltet Euch und Eure Pflanzen und Tiere warm! Liebe Grüsse, Miuh
Besonders schön sieht das ja nicht aus, aber ich habe mal versucht, die zarten Pflänzchen (Peperoni, Chilli, Zucchini, Gurken, Artischocken und Kürbis - Alles, was ich vor einer knappen Woche ins Freie gepflanzt hatte) so gut es geht zu schützen. Laternen habe ich auch noch bereit gestellt, die könnten dann wenigstens etwas Wärme verbreiten.
Hier drei (halb-)Fakten zum Thema Frost / Pflanzen schützen:
1. In Australien stehen Windräder / eine Art grosse Ventilatoren in den Rebbergen. Wie uns erklärt wurde, ist vor allem die kalt zum Boden absinkende Luft gefährlich. Wirbelt man die Luft immer etwas durcheinander, wird es am Boden nie so eiskalt, dass die Pflanzen Schaden nehmen.
2. Angeblich kann man mit einem einfachen Grablicht-Kerzchen verhindern, dass in frostigen Nächten die Scheiben eines Autos gefrieren.
3. Eben wurde im TV gezeigt, dass auch Weinbauern in der Schweiz in solch kalten Nächten Kerzchen zwischen die Reben stellen, um ein Erfrieren der jungen Reb-Triebe zu verhindern.
Die Pflanzen mit einem Flies zu schützen (wer eins hat) ist aber wahrscheinlich immer noch das einfachste.
Drinnen zeigen die Pflanzen, die ich (zum Glück!) noch nicht nach draussen setzen konnte, wie es eigentlich sein könnte: Zucchini und Tomaten fangen an zu blühen!
Wir schaffen das! Und irgendwann kommt dann auch der Spätfrühling oder der Sommer!
Haltet Euch und Eure Pflanzen und Tiere warm! Liebe Grüsse, Miuh
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