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Freitag, 3. November 2017

Die letzten eigenen Tomaten (Vitamine) für dieses Jahr...

Meine selbst gezogenen Tomaten-Pflänzchen habe ich (auch) dieses Jahr leider viel zu spät hinaus und in die grossen Töpfe gepflanzt. Mal kam das schlechte Wetter dazwischen, dann verschiedene Reisen, dann hatte ich gerade keine Zeit... und wie jedes Mal nehme ich mir fest vor, mich im folgenden Jahr zu bessern!
Die kleinen Tomatenstöcke aber habe ich nicht aufgegeben! Liebevoll wurden sie gewässert und hochgebunden, ansonsten durften sie geschützt neben der Haustür wild wachsen, wie sie wollten. Im September und Oktober haben wir nochmals viele sonnig-warme Tage genossen und die haben auch den Tomaten gut getan.
Seit Mitte Oktober können wir tatsächlich reife Tomätchen pflücken - und die sind fein und aromatisch, als wäre noch Sommer :-) Auch der leichte Frost in den vergangenen Nächten konnte den Tomatenpflanzen noch nichts anhaben, da sie ganz am Haus geschützt stehen.
Bisher konnten wir die kleinen (Cherry-) Sorten: Rosa Quarz-Tomätchen, gelbe Birnen-Tomätchen sowie Datterino-Tomätchen geniessen und ich hoffe noch auf die grösseren Green Zebra sowie Berner Rosen. Solange das mit der Reifung klappt, werden wir weiter ernten und haben so noch immer eigene Vitamine vor der Haustür.
Wenn es wirklich nicht mehr geht, werde ich die übrigen Tomaten pflücken, ins Haus nehmen und in der Küche nachreifen lassen. Und die ganz grünen Tomaten? Ich habe schon gehört, dass man daraus Chutney oder ähnliches machen kann... Verarbeitet ihr grüne Tomaten weiter? Und wenn ja, wie?
Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich unsere letzten Tomätchen bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Vitamine, beim Freutag, beim sonntagsglück, bei den Montagsfreuden, sowie beim Gartenglück





Dienstag, 4. Juni 2013

Freud und Leid im Garten

Das Wetter der vergangenen Wochen ist leider nicht spurlos an meinen mit viel Liebe aus Samen gezogenen und wochenlang gehegten und gepflegten Pflänzchen vorbeigegangen. Obwohl es hier keinen wirklichen Frost mehr gab, haben sie wohl alle das Auspflanzen ins Freie Ende Mai nicht überlebt, was mich ziemlich traurig macht.
 
So sah es zu besseren Zeiten aus...
 
und so sieht es heute aus...
 
Auch bei den Radieschen ist in den vergangenen 2.5 Monaten teilweise fast nur das Kraut gewachsen. (Eigenlich hätten es ja Riesenradieschen sein sollen...)
 
Noch hoffe ich auf die wenigen Pflanzen, die noch immer drinnen in den Vitrinen sind. Zucchini und Gurken haben bereits Blüten gebildet und eine Tomate hat sogar schon Minitomätchen dran! Diese Woche nehme ich wieder allen Mut zusammen und pflanze sie ins Freie. Auch die Tomaten, die schon draussen waren, haben das gut überstanden und im Garten habe ich eine kleine Kartoffelpflanze gefunden, gewachsen aus einer letztes Jahr vergessenen Kartoffel. So hoffe ich doch noch auf etwas Ernteerfolg dieses Jahr!
 
 
Auch sonst versuche ich, das Positive zu sehen... das viele Wasser hat einigen anderen Pflanzen auch gut getan.
 
 
Ups, was krabbelt denn da? Hoffentlich finden die kleinen Kreuzspinnen irgendwann die Blattläuse!
 

 
Sogar die Nacktschnecken sind noch brav und fressen momentan nur Katzenkot (mmh, fein!), welke Tulpenblätter und verblühte Wildpflanzen... weiter so! Eigentlich hätten die schleimigen Tierchen nämlich schon eine wichtige Aufgabe in der Natur, so als Entsorger und Gesundheitspolizei... manchmal sind sie einfach zu übereifrig!
 
Falls Ihr mal solchen Schönheiten hier begegnet, lasst sie bitte kriechen!! Es sind Tigerschnegel und sie fressen unter anderem Nacktschnecken und deren Gelege, abgestorbene Pflanzenteile und fast nie lebende Pflänzchen.  Sie werden bis zu 15 oder sogar 20 cm lang und sind sehr auffällig gemustert. Ich finde die Tigerschnegel wunderschön und kenne sie erst seit zweieinhalb Jahren, seit ich den Garten hier habe... Diese drei habe ich heute im Kompost gefunden und mich sehr gefreut, wie immer wenn ich einen sehe. Falls sie Euch auch gefallen, lest doch mal den Wikipedia-Artikel - Tigerschnegel haben zum Beispiel ein sehr interessantes Paarungsverhalten! :-)
Liebe Grüsse und ich hoffe, Ihr erlebt auch mehr Gartenfreude als Gartenleid, Miuh