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Dienstag, 15. Februar 2022

Makro - Schönheiten im winterlichen Garten

In letzter Zeit habe ich mir wieder ein bisschen mehr Zeit fürs Fotografieren und besonders auch für die Makro-Fotografie genommen. Wie nur konnte ich dieses geliebte Hobby so vernachlässigen? 

Ach ja, eben... die fehlende Zeit: Irgendwie geht alles, was ich tue, sei es bloggen, fotografieren, arbeiten, aufräumen, lesen, spazieren, putzen, kochen, basteln, reisen, telefonieren... immer auf Kosten von etwas Anderem, das ich eigentlich auch gerne mache (oder machen sollte). So geht es wohl vielen, euch auch?

Am Fotografieren ist das Schöne: es begleitet mich oft auch mal nebenher, wo auch immer ich gerade bin, und macht immer wieder Freude! 

So sind in den letzten Tagen einige Makros entstanden: Fotos von kleinen, eigentlich unauffälligen Motiven im Garten, welche bei näherer Betrachtung ihre Schönheit  erst so richtig gezeigt haben.

Christrosen-Blüte

Sonnenblumenkern im Eis

Moos in Eis eingegefroren

älteres Schneckenhaus

Tauben-Federchen 

Flechten an totem Holz

Sind das nicht schöne, kleine Schätze? Auch wenn sie nüchtern betrachtet für andere Menschen nichts Besonderes sind, lassen gerade die kleinen und die ganz kleinen Dinge mein Herz oft hüpfen und mein Lächeln strahlen - Das ist für mich Glück.

Liebe Grüsse und einen schönen Tag Euch allen
Miuh

P.S. gerne zeige ich meine Makros auch beim Vorfrühlingsglück, beim Freutag, beim Naturdonnerstag und bei Close to the Ground

Sonntag, 19. August 2018

Glückliche, entspannte Garten-Tage im August

Im August genoss ich nochmals gut zwei Wochen Ferien. Im Gegensatz zum Juni, als wir Süd- und Mittelschweden bereisten (HIER meine ersten Eindrücke, Tipps und Empfehlungen zu Schweden und HIER mein Besuch in Dalarna bei den Dala-Pferdchen) wollten wir dieses Mal daheim bleiben.


Ich liebe unseren kleinen, gemütlichen, naturnahen Garten und das Wetter im August war nicht nur heiss, sondern auch fast jeden Tag sonnig und schön, da musste ich wirklich nicht woanders hin :-)
Wie es schien, mögen auch die Vögel unseren Garten... sie finden sich jeden Tag zahlreich ein und ich mag es sehr, ihnen zuzuschauen.


Es gab auch viel zu giessen: Tomaten, Chillis, Zucchini, Gurken und Blumen waren durstig. Und nicht zuletzt gab es auch eigenes Gemüse zu ernten und zu geniessen. Noch sonnenwarme, aromatische Berner Rosen - Tomaten direkt auf den Teller - herrlich!


Rüebliraupen, Schmetterlingspuppen, sowie später Schwalbenschwanz-Schmetterlinge (HIER mehr dazu) leben weiterhin Generation nach Generation bei mir. Sie forderten ihre Nahrung, ein sauberes Gehege und nach dem Schlüpfen und fertig entfalten so schnell wie möglich die Freiheit!


Kleinere Arbeiten, welche teilweise schon längere Zeit liegen geblieben waren, konnten auch endlich erledigt werden. Ich habe die verblühten Rosen geschnitten...


... ups! Einmal mehr habe ich irrtümlich auch einen noch recht schönen Rosenzweig abgeschnitten. Wie immer in solchen Fällen kommen die Rosen in eine Vase und können uns so noch tagelang erfreuen.


Gerade für einzelne Zweige oder Blüten mag ich kleinere oder grössere Glasflaschen. Wenn mir jeweils eine schöne in die Finger kommt, wasche ich sie gut aus und nehme sie mit in meine Vasen-Sammlung auf.


Es blieb aber auch genügend Zeit für Musse und das Blättern in den mitgebrachten Schwedischen Zeitschriften. So konnte ich auch noch etwas länger in Schwedischen Häuschen, Landschaften und Dekorations-Ideen schwelgen.


Erinnert ihr euch noch an die Geranien, welche ich Anfang Mai gepflanzt und euch Anfang Juni (hier) gezeigt hatte? Sie haben sich wunderbar entwickelt und hängen mittlerweile noch tiefer als auf dem Foto unten bis übers Fenster hinab. Wir bekommen dafür ständig Komplimente von unseren Nachbarn und von Besuchern...


Etwas Sorge haben uns die Geranien dennoch gemacht: Sie sind so schön und üppig gewachsen, dass sie seit Juni drei mal vornübergekippt und über 2.5 Meter in die Tiefe auf den kleinen Sitzplatz gefallen sind, zum Teil auf die darunter stehenden Chilli- und Tomatenpflanzen... Zum Glück ist nie etwas schlimmeres passiert und wir konnten die leicht lädierten Geranien jeweils wieder einpflanzen. Nun haben wir endlich aus den Erfahrungen gelernt und Stützen montiert, so dass die Geranien sicher oben bleiben.

Und so sieht unterdessen der Blick aus unserer Küche, eingerahmt von Geranien-Blüten aus:


An einigen Stellen wächst sogar das Grün-Blumige von oben mit dem Grün-Tomatigen von unten zusammen. Natürlich nehmen die Pflanzen etwas Helligkeit weg, aber hier auf der Südseite haben wir noch immer genügend Licht. Das Dschungel-Artige gefällt mir auf jeden Fall gut - und ich geniesse diesen Ausblick sehr.


Während der Ferien sind wir natürlich nicht immer nur zu Hause und im Garten gesessen. Ich hatte mir vorgenommen, Tagesausflüge in der Schweiz zu unternehmen...


Unser Land ist so schön und es gibt so Vieles, was ich als Schweizerin selbst noch nicht kenne und noch nicht entdeckt habe.

Unter Anderem haben wir folgendes gesehen:
- Wandern im schönen Murgtal
- Viamala Rheinschlucht - eine willkommene Abkühlung im heissen Sommer
- Das Ballenberg Freilichtmuseum mit vielen schönen, alten Häusern
- Den Lauerzersee, einmal nicht nur von der Autobahn aus
- Den Eichhörnchenweg in Arosa auch einmal im Sommer

Schade, dass die Ferien nun vorbei sind! Ich hätte noch so viele Ideen und Vorhaben gehabt, sowohl für den Garten, als auch für Ausflüge.
Kennt ihr das auch, wenn die schöne Zeit nur so vorbeifliegt und am Schluss noch so viel mehr zu tun wäre...?

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. gerne zeige ich die glücklichen, entspannten Gartentage im August auch beim Friday Flowerday, beim Freutag und beim Gartenglück.

Montag, 21. Mai 2018

So viel Glück: Wollschwein - Geburt

Als ich an diesem Tag beschloss, wieder einmal "meinen" Bauernhof zu besuchen, hatte ich wohl einen siebten Sinn, eine Menge Glück - oder einfach ganz viel Schwein! Wie sonst ist es zu erklären, dass ich nach sechs Monaten Abwesenheit genau im richtigen Moment zu einer Wollschweingeburt kam?


Es war einer dieser vielen schönen, warmen Frühlingstage im Mai. Ich freute mich sehr, nach Monaten wieder einmal den Bauernhof mit dem wunderschönen Garten, mit Wollschweinen, Pferden, Hasen und ganz viel Natur rundherum zu sehen. Wie nun schon gewohnt, schlüpfte ich durch die Lücke im Zaun und spazierte über die nun wieder grüne Wiese mit den Apfelbäumen.

Die jungen Wollschweine waren nur noch wenig kleiner als ihre Eltern. Wohlig lagen sie in den Schlammpfützen und schienen zu schlafen. Als sie jedoch sahen, dass es Gemüse gab, stürmten sie wild in Richtung Zaun, schüttelten sich und spritzten eine Menge Schlamm herum ... auch ich wurde getroffen - ups!

Nebenan lud eine kleine Sitzecke direkt bei einem riesigen Bienenhotel zum Verweilen und Beobachten ein. Ausser verschiedensten Wildbienen bauten in zwei Ecken auch Wespen an ihren Nestern und ich staunte, wie friedlich das alles war. Im Bauerngarten war schon vieles angepflanzt worden: Gemüse, Salate und Blumen waren schön natürlich kombiniert und mit Liebe gepflegt.

Ich freute mich sehr über alles und wollte eigentlich gerade wieder gehen, da sah ich bei Mama Schwein ein winzig kleines Schweinchen unsicher herumtapsen. Nach kurzer Rückfrage war klar: hier hatte gerade unerwartet die Geburt der nächsten Wollschweinchen - Generation angefangen! Nun erhielt die Schweinemutter mehr Stroh und Schatten und der Eber im gleichen Gehege jede Menge Grünfutter zur Ablenkung.



So eine Schweinegeburt kann total zwischen 2 und 6 Stunden dauern. So galt es, jeweils etwas geduldig zu sein, bis das nächste Wollschweinchen zur Welt kam. In der Zwischenzeit waren mehr Leute dazu gekommen, darunter auch einige Kinder. Es hat mich besonders gefreut, dass sie dieses kleine Wunder miterleben konnten und dass rundherum eine ruhige, friedliche Stimmung war.


Anfangs waren die Ferkelchen jeweils noch durch die Nabelschnur mit der Mutter verbunden und es brauchte einige Anstrengungen, bis sie riss und das nächste Kleine sich zu den anderen gesellen und an den Zitzen trinken konnte.


Nicht jedes der Baby-Schweinchen kam mit dem Köpfchen voran zur Welt, eines kam mit dem Popo voran und zappelte wild mit den Hinterbeinen, bis es endlich ganz draussen war. Wie waren wir alle rundherum erleichtert, als auch das geklappt hatte!

Zwischendurch stand die Wollschwein-Mutter auf und kümmerte sich um die bereits geborenen Mini-Schweinchen sowie um ihr Nest. Sobald die Kleinen jeweils trocken waren, sah man ihr Wildschwein-mässiges Streifenmuster, welches sie im Alter wieder verlieren werden.


Ganz bis zum Schluss der Geburt konnte ich leider nicht bleiben. So habe ich gehofft, dass noch alles gut geht und mir überlegt, wie viele Schweinchen wohl im ganzen Wurf zur Welt kommen würden?

Am nächsten Tag wollte ich die Wollschwein-Familie wieder besuchen. Die Muttersau erfreute sich an einem vielfältigen Gemüse-Menü... der Vater war unterdessen separat in einem eigenen Stall untergebracht und die "Halbstarken" hatten noch immer ihr Gehege mit besonders vielen Schlammlöchern. Wo aber waren die Kleinen? Ich suchte, fand sie nirgendwo und setzte mich erstmal traurig in der Nähe hin. War es am Ende doch nicht gut gegangen?


Nach einiger Zeit machten sich die Schweinchen bemerkbar - wie froh war ich!! Sie hatten sich einfach im Stroh versteckt (oder waren von der Mutter versteckt worden?) und kamen hervor, sobald sie der Durst weckte.



So süss! Ich war gleich wieder ganz hin und weg. Die Mutter legte sich im Stroh hin und wurde freudig begrüsst...


Im ganzen Gewusel konnte ich erkennen, dass es neun kleine Wollschweinchen waren, die sich hier tummelten. Da ich ohne Blitz fotografierte, sind sie nicht immer alle ganz scharf - einige waren einfach ständig in Bewegung!


Mit den typischen Grunz-Lauten zeigte die Mutter den Kleinen, dass es nun Zeit war, zu trinken. Sind sie nicht allerliebst? So viel Glück!


Ich freue mich schon, all die Wollschweine und Mini-Wollschweinchen schon bald wieder zu besuchen.

Mehr über den Traum-Bauernhof findet ihr hier:

Ein kleines Paradies am Stadtrand
Rückkehr zum Traum-Bauernhof...

Liebe Frühlingsgrüsse
Miuh

P.S. Die neugeborenen Wollschweinchen zeige ich gerne auch beim Naturdonnerstag, beim Freutag, beim sonntagsglück und bei den Montagsfreuden.

Sonntag, 11. März 2018

Ein Eichhörnchen am Vogelhaus im Garten

Während der grössten Kälte war unser Vogelhaus im Garten gut besucht und musste täglich nachgefüllt werden. Doch nicht nur Vögel freuten sich über das Futter! Eines Tages sah ich ein Eichhörnchen, welches darunter sass und heruntergefallene Sonnenblumenkerne knabberte.


Die süssen Tiere mochte ich schon immer! Vor einigen Wochen hatte ich sogar den Eichhörnchenweg in Arosa besucht (hier), wo ich nicht nur zahmen Eichhörnchen, sondern auch zahmen Vögeln begegnete, und sehr begeistert und glücklich darüber war.


Umso mehr freute ich mich natürlich, dass uns eines dieser süssen Tiere im Garten besuchte. Das Eichhörnchen kam seither noch zwei mal mehr zurück und ich habe ihm immer mal wieder einige Haselnüsse in den Garten gelegt. Die sind alle verschwunden, aber ich weiss natürlich nicht genau, wer sie schlussendlich geholt hat...


Wir sind auch nicht die einzigen, die ein Eichhörnchen zu Besuch im Garten haben...
Zum Beispiel bei "Wildwuchs unter Aufsicht" , beim "Fachwerkhaus im Grünen" oder bei "Manos Welt" lässt sich immer mal wieder ein Eichhörnchen blicken und bei "Meriseimorion" hat sogar eines das schöne Mosaik-Vogelhaus besucht.


Wir haben schon überlegt, ein spezielles Futterhaus für Eichhörnchen und vielleicht sogar einen künstlichen Kobel zu bauen... Aber wird das Eichhörnchen (oder vielleicht sogar mehrere) wirlich auch regelmässig zu uns kommen, oder war das eine Ausnahme?


Ich hoffe jedenfalls, das Eichhörnchen besucht uns noch öfters! :-)

Und wie ist es bei euch? Hattet ihr auch schon ein Eichhörnchen im Garten oder am Vogelhaus?
Falls ja, verlinke ich gerne auch zu eurem Bericht.


Ergänzung: 

Da es in den Kommentaren interessante Beiträge gab zu den Themen: helle / dunkle / eventuell eingewanderte Eichhörnchen, füge ich hier noch einen sehr hilfreichen und interessanten Link der Eichhörnchenhilfe Berlin ein, den Mano erwähnt hat:
http://www.eichhoernchenhilfe-berlin.de/grauhorn
 
Kurz gesagt: Einheimische Eichhörnchen können heller oder dunkler, rötlich oder dunkelbraun bis fast schwarz sein. Eingwanderte Grauhörnchen sehen ganz anders aus - das für mich typischste Merkmal: Grauhörnchen haben keine Ohr-Puschel.

Beim durchsehen meiner Fotos unserer London-Reise habe ich Fotos von aus Kanada / den USA in England eingewanderten Grauhörnchen gefunden, von denen ich euch hier gerne auch noch zwei zeige:



Liebe Grüsse
Miuh

P.S. Gerne zeige ich das Eichhörnchen auch bei den Sonntagsfreuden.

Donnerstag, 16. November 2017

Rückkehr zum Traum-Bauernhof...

Erinnert ihr euch noch, wie ich kürzlich losgegangen bin und ganz unverhofft ein kleines Paradies am Stadtrand gefunden habe? Glücklich und mit Sägemehl an den Schuhen bin ich damals ins Büro zurückgekehrt und habe angefangen, zu recherchieren... und heute war ich nochmals da:
Hat der Hof nicht einen wunderschönen Garten, auch jetzt im November noch? Ich bin fast ein wenig verliebt...
Das Beste aber ist: Dieser schöne Ort ist ein Gemeinschafts-Bauernhof, bald werde ich Mitglied des Vereins und dann hoffentlich von Zeit zu Zeit hier anzutreffen sein.
Wie einladend sind diese Sitzplätze! Ich bin schon sehr gespannt auf die Gemeinschaft und darauf, wie der Hof in den verschiedenen Jahreszeiten aussehen wird.
Einzelne Bewohner habe ich bereits kennengelernt: Die Wollschweine haben viel Platz zum herumrennen und im Schlamm wühlen...
Das Gehege für die Hasen ist auch riesig - so gross, dass der eigentlich recht grosse, weisse Hase darin kaum zu finden ist. Seht ihr ihn?
Auf der Weide nebenan liegt ein Haufen Totholz, der bestimmt auch vielen Tieren Zuflucht bietet! Und wie bei vielen der liebevoll gestalteten Ecken, Lebensräume und Beete steht ein kleines Schildchen dabei, welches Hintergrundwissen und Informationen bietet.
Ich freue mich so, habe ich diesen Ort gefunden! Das zeigt mir einmal mehr, dass immer und überall ein kleines oder grosses Glück auf uns warten kann und wir nur bereit dafür sein müssen. Auch ein wenig Mut und Bereitschaft, neue Wege zu gehen (nicht immer meine Stärken) und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, eröffnet so viele Möglichkeiten!

Liebe Grüsse, Miuh 

P.S. Den Traum-Bauernhof mit dem schönen Garten zeige ich gerne beim Natur-Donnerstag, beim Gartenglück, beim Freutag, beim Sonntagsglück, und bei den Montagsfreuden

Und... mögt ihr Weihnachtsmärkte? Schaut doch noch hier bei mir vorbei:
https://geheimtippreisen.blogspot.ch/2017/10/weihnachtsmarkte-2017-planung-tipps.html





Freitag, 25. August 2017

Der Zahn der Zeit und Gewitterstimmung

Vor knapp einem Jahr haben wir mit Holfässern / einem Holzbottich unseren Garten umgestaltet (Hier der Bericht dazu) und noch immer bin ich sehr zufrieden damit.
Der Zahn der Zeit nagt jedoch an den Naturmaterialien - Oder vielleicht besser gesagt der Mäusezahn, der Rost und die Wildbienen?

Das älteste Fass hat mit den Jahreszeiten und der Witterung ziemlich gelitten, ein Teil des Deckels ist eingestürzt und eine Seiten-Planke fehlt auch zur Hälfte. Ob da wohl jemand (vielleicht der Fuchs, der hier immer umherstreift...) nachgeholfen hat? Wir haben nun die Töpfe mit dem Farn heruntergenommen und lassen das Fass so, wie es ist, denn es bietet jetzt, mit dem seitlichen Zugang auch Wildtieren noch Zuflucht.
Vor dem zweiten Holzfass, in welchem die Erdbeerpflanzen wachsen, fanden wir einen kleinen Erdhaufen. Meiner Meinung nach sieht das ganz nach Mäusekot aus - oder was meinen die Experten unter Euch? Für mich ist das ok, wir hatten noch nie ein Problem mit Mäusen, auch wenn wir (vor allem im Winter) immer mal wieder eine kleine Maus sehen.
Unter dem Holzbottich mit den Nachtkerzen habe ich dafür etwas Holzmehl gefunden - wahrscheinlich gehen die Wildbienen eben nicht nur ins Insektenhotel, sondern nehmen auch einen Bottich aus Altholz gerne an, wenn sich die Gelegenheit bietet! Möglicherweise ist auch der Holzwurm in den alten Brettern unterwegs - draussen habe ich da nichts dagegen.
Unsere Garten-Badewanne habe ich auch schon mehrmals erwähnt (z.B. hier). Sie stammt noch von unseren Vorgängern und ich bepflanze sie immer wieder anders, ähnlich einem Hochbeet, da sie recht schneckensicher ist. Auch hier nagt der Zahn der Zeit, jedes Jahr ist ein wenig mehr Rost zu sehen... dennoch hoffe ich, dass die Badewanne uns noch lange erhalten bleibt.
Gartenplatten aus Holz, welche wir auf unserem Balkon ersetzen mussten, weil sie schon etwas angegriffen waren, verwende ich gerne im Garten weiter... Hier leisten sie uns noch gute Dienste, bis Moose, Kleinlebewesen und Pilze sie endgültig zersetzten.
Ihr seht, bei mir darf im Garten gerne etwas der "Zahn der Zeit" nagen und ich mag besonders Dinge, die nicht (mehr) ganz perfekt sind. Wie habt ihr das so? Darf es bei euch auch einml rosten, krümmeln, abblättern? Und wo ist für euch die Grenze, wie viel "Natur" akzeptiert ihr bei der Gartengestaltung?
Während wir noch am werkeln waren, wurde es sehr schnell dunkel, graue Wolken in allen Formen überzogen den Himmel.
Es wurde dämmerig wie spätabends, Wind kam auf, Böen schüttelten Sträucher und Bäume durch und liessen plötzlich so viele Blätter durch die Luft wirbeln wie in einem Herbststurm... brrr! Das anschliessende Gewitter mit viel Regen übernahm danach wie schon öfters dieses Jahr das Garten giessen für mich. Wir hatten einmal mehr Glück und keine Schäden, doch andernorts wurden sommerliche Outdoor - Veranstaltungen schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche unterbrochen und teilweise zerstört, wie auch Bäume gestürzt.
Noch ist der Sommer jeweils schnell zurück und es wird wieder schön warm. So geht's für mich heute nochmals an die Badenfahrt (hier der Bericht zum grossen Volksfest in der Stadt Baden!)

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Meine Gedanken und Beobachtungen zu Naturmaterialien und Wetter im Garten zeige ich gerne auch beim Natur-Donnerstag sowie beim Gartenglück.