Zum 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz gehört für mich eigentlich ein schönes Fest draussen bis spät in die Nacht... mit leuchtenden Lampions als Dekoration, möglichst leisem Feuerwerk (die Katzen lassen grüssen!) und einem feinen Buffet im Garten.
Da dafür das Wetter dieses Jahr nicht ganz mitmacht, werden wir drinnen feiern... Den Spass, die Dekofreude, Feierfreude und Sonntagsfreude lasse ich mir dadurch natürlich nicht verderben!
Die Lampions hängen dieses Jahr anstatt draussen einfach drinnen am Garderobenspiegel, stehen auf dem Cheminee, stecken in grossen Windllichtern und Kerzengläsern.
Und da das Wetter auch etwas kühler ist, als in den vergangenen Tagen haben wir uns für eines der Schweizer Nationalgerichte entschieden, die es sonst meistens nur im Winter gibt: Racelette... Wir hoffen, die Idee wird auch bei unseren Gästen ankommen :-)
Einige Fahnen und Fähnchen haben es doch nach draussen geschafft... sie stecken als Wilkommensgruss vor dem Haus in den grossen Töpfen mit den Peperoni, Chillis und Auberginen. Auch hinter dem Haus haben wir in Sichtweite vom Wohnzimmer allerlei kleine Flaggen in die Pflanzentöpfe gesteckt.
Ein kleines, sehr einfaches Rezept für einen leuchtend roten 1.August - Drink habe ich heute auch noch für Euch! Wir werden ihn heute zum Apéro trinken:
Rezept für 1 Liter Wassermelonen - Drink:
- Fruchtfleisch von ca 1/4g mittelgrosser Wassermelone
- Einige Spritzer Zitrone
- Einige Eiswürfel
Im Standmixer gut durchmixen und danach kühlstellen - fertig! :-)
Variante: Wer Alkohol mag, kann den Wassermelonendrink auch mit etwas Melonenschnaps oder Wodka servieren. Prost!
So, nun ist es Zeit, feiern zu gehen...! Ich wünsche allen Schweizern einen schönen 1. August und allen anderen ganz einfach ein schönes Wochenende! Miuh
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Samstag, 1. August 2015
Sonntag, 1. Juni 2014
Ein schöner Frühsommertag im Garten
Dieses Wochenende waren wir nach einer Woche Ferien wieder zu Hause - und da gab es im Garten natürlich viel zu sehen und zu geniessen!
Den Morgen haben wir nicht allzufrüh mit einem gemütlichen Frühstück draussen angefangen...
Danach waren wir zusammen mit den Katzen an der Sonne und ich habe endlich angefangen, meine Pflänzchen nach draussen zu pflanzen, hier in unserer Badewanne im Garten die gelben und grünen Zucchini, sowie etwas Brunnenkresse (ich habe gelesen, sie verträgt sich gut mit Zucchinipflanzen).
Der Topfgarten sieht ja von vorne aus, als wäre alles schon voll... in den kleinen Töpfen - und teilweise auch daneben - wachsen Rucola, Bartnelken, Kräuter und Akelei. Weiter hinten, in den grossen Töpfen ist jedoch noch Platz und hierhin habe ich heute drei verschiedene Gurken-Sorten gepflanzt.
Danach war aber auch Zeit für einen Apéro im Garten vor schöner, grüner Kulisse, was wir sehr genossen haben! Hoffentlich bleibt das Wetter in nächster Zeit weiterhin mild, so dass die kleinen Pflänzchen sich draussen gut einleben und wir weiterhin allerlei im Garten erledigen können.
Liebe Grüsse und ich hoffe, Ihr konntet das Wochenende auch draussen geniessen? Miuh
Den Morgen haben wir nicht allzufrüh mit einem gemütlichen Frühstück draussen angefangen...
Danach waren wir zusammen mit den Katzen an der Sonne und ich habe endlich angefangen, meine Pflänzchen nach draussen zu pflanzen, hier in unserer Badewanne im Garten die gelben und grünen Zucchini, sowie etwas Brunnenkresse (ich habe gelesen, sie verträgt sich gut mit Zucchinipflanzen).
Der Topfgarten sieht ja von vorne aus, als wäre alles schon voll... in den kleinen Töpfen - und teilweise auch daneben - wachsen Rucola, Bartnelken, Kräuter und Akelei. Weiter hinten, in den grossen Töpfen ist jedoch noch Platz und hierhin habe ich heute drei verschiedene Gurken-Sorten gepflanzt.
Danach war aber auch Zeit für einen Apéro im Garten vor schöner, grüner Kulisse, was wir sehr genossen haben! Hoffentlich bleibt das Wetter in nächster Zeit weiterhin mild, so dass die kleinen Pflänzchen sich draussen gut einleben und wir weiterhin allerlei im Garten erledigen können.
Liebe Grüsse und ich hoffe, Ihr konntet das Wochenende auch draussen geniessen? Miuh
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Mittwoch, 19. Februar 2014
Dukkah (Rezept)
Dukkah? Was ist das denn? Vor unserer Australienreise vor zwei Jahren habe ich davon noch nie gehört. Dort aber, genauer gesagt auf den Weingütern im Barossa Valley (Südaustralien) wurde uns das Dukkah so selbstverständlich serviert, dass wir uns schnell informiert haben!
Man serviert es zusammen mit Brot (zum Beispiel auch Fladenbrot) und einem Schälchen Olivenöl... das Brot wird zuerst ins Öl getunkt, etwas abgetropft und danach ins Dukkah gedrückt. Mit dem Brot als Grundlage und dem Olivenöl kommt der würzige Geschmack so richtig zur Geltung!
Ursprünglich kommt Dukkah aus dem Afrikanischen / Orientalischen Raum, vor allem aus Ägypten. Unterdessen ist es aber auch - wie wir erfahren durften - in Australien sehr verbreitet. Die Australier integrieren überhaupt gerne das Beste der ganzen Welt wie selbstverständlich in ihre (Ess-) Kultur.
Auf dem Bild seht Ihr noch einige weitere Beispiele... wenn es sich ergibt, werde ich in Zukunft noch über andere Delikatessen berichten.
Nachtrag: unterdessen gibt es hier noch einen Bericht über Vegetarisches Essen in Australien
Hier in der Schweiz habe ich noch in keinem Geschäft Dukkah gefunden. Aber zum Glück ist es gar nicht so schwierig selbst herzustellen!
Dukkah Rezept "Klassiker"
2 EL geschälte Mandeln
2 EL Sesam
1 EL Kreuzkümmelsamen
1 EL Koriandersamen
...in einer Bratpfanne ohne Öl ganz kurz anrösten und im Mörser ziemlich fein vermahlen
1 EL Oregano (fein)
1 KL Salz (fein)
1 KL Paprikapulver (mild)
1 Prise Zimt (fein gemahlen)
...hinzufügen und alles im Mörser nochmals miteinander vermahlen.
Die Mischung in ein kleines Glas füllen und trocken aufbewahren - oder gleich mit etwas Brot und Olivenöl geniessen, z.B. zum Apéro ob alleine oder mit Gästen...
Wenn ich heute am Dukkah rieche, sehe ich sofort Australische Weingüter, Känguruhs, den endlos weiten Busch und laaaaaaange, staubige Strassen vor mir - auch wenn das Ganze zu Hause auf dem Tisch nicht mehr ganz gleich wirkt wie in Down Under:
Rezept-Variante:
(Jede Familie, jedes Weingut, jedes Delikatessengeschäft,... hat seine eigenen Spezial-Rezepte, teilweise mit - hier nicht erhältlichen - "Bush-Herbs")
Pistache Dukkah Rezept
2 EL Geschälte Pistache-Kerne verwenden anstatt Mandeln
zusätzlich 1-2 KL getrockneter Tymian beifügen
Träum... Was für ein schönes, essbares Fernweh :-) Liebe Aussie-Grüsse, Miuh
Man serviert es zusammen mit Brot (zum Beispiel auch Fladenbrot) und einem Schälchen Olivenöl... das Brot wird zuerst ins Öl getunkt, etwas abgetropft und danach ins Dukkah gedrückt. Mit dem Brot als Grundlage und dem Olivenöl kommt der würzige Geschmack so richtig zur Geltung!
Ursprünglich kommt Dukkah aus dem Afrikanischen / Orientalischen Raum, vor allem aus Ägypten. Unterdessen ist es aber auch - wie wir erfahren durften - in Australien sehr verbreitet. Die Australier integrieren überhaupt gerne das Beste der ganzen Welt wie selbstverständlich in ihre (Ess-) Kultur.
Auf dem Bild seht Ihr noch einige weitere Beispiele... wenn es sich ergibt, werde ich in Zukunft noch über andere Delikatessen berichten.
Nachtrag: unterdessen gibt es hier noch einen Bericht über Vegetarisches Essen in Australien
Hier in der Schweiz habe ich noch in keinem Geschäft Dukkah gefunden. Aber zum Glück ist es gar nicht so schwierig selbst herzustellen!
Dukkah Rezept "Klassiker"
2 EL geschälte Mandeln
2 EL Sesam
1 EL Kreuzkümmelsamen
1 EL Koriandersamen
...in einer Bratpfanne ohne Öl ganz kurz anrösten und im Mörser ziemlich fein vermahlen
1 EL Oregano (fein)
1 KL Salz (fein)
1 KL Paprikapulver (mild)
1 Prise Zimt (fein gemahlen)
...hinzufügen und alles im Mörser nochmals miteinander vermahlen.
Die Mischung in ein kleines Glas füllen und trocken aufbewahren - oder gleich mit etwas Brot und Olivenöl geniessen, z.B. zum Apéro ob alleine oder mit Gästen...
Wenn ich heute am Dukkah rieche, sehe ich sofort Australische Weingüter, Känguruhs, den endlos weiten Busch und laaaaaaange, staubige Strassen vor mir - auch wenn das Ganze zu Hause auf dem Tisch nicht mehr ganz gleich wirkt wie in Down Under:
Rezept-Variante:
(Jede Familie, jedes Weingut, jedes Delikatessengeschäft,... hat seine eigenen Spezial-Rezepte, teilweise mit - hier nicht erhältlichen - "Bush-Herbs")
Pistache Dukkah Rezept
2 EL Geschälte Pistache-Kerne verwenden anstatt Mandeln
zusätzlich 1-2 KL getrockneter Tymian beifügen
Träum... Was für ein schönes, essbares Fernweh :-) Liebe Aussie-Grüsse, Miuh
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Donnerstag, 7. November 2013
Würzig geröstete Kürbiskerne
Wenn man eine Kürbissuppe macht, muss man das Innere mit den Kernen nicht wegwerfen. Ich pule die Kerne so gut wie möglich aus dem fädigen Fruchtfleisch heraus. (Ok, die Reste kommen dann auch bei mir auf den Kompost.)
10 schöne, kräftige Kürbiskerne habe ich gleich zum trocknen auf ein Haushaltpapier gelegt. Aus diesen möchte ich nächsten Frühling wieder selbst Pflänzchen ziehen. Dieses Jahr ist das ja super gelungen, bis der nass-kalte Frühsommer ihnen den Garaus gemacht hat :-(
10 schöne, kräftige Kürbiskerne habe ich gleich zum trocknen auf ein Haushaltpapier gelegt. Aus diesen möchte ich nächsten Frühling wieder selbst Pflänzchen ziehen. Dieses Jahr ist das ja super gelungen, bis der nass-kalte Frühsommer ihnen den Garaus gemacht hat :-(
- Die restlichen Kürbiskerne habe ich bis zum nächsten Abend in etwas Salzwasser (3-5KL auf ca 1 Liter) eingelegt. Dadurch hat sich das Fruchtfleisch schon recht gut gelöst, mit den Händen kann man nochmals einiges abrubbeln. Falls nötig abschütten und nochmals mit etwas neuem Salzwasser noch mehr "Gschlüder" abrubbeln.
- Die ziemlich sauberen Kürbiskerne habe ich mit Haushaltpapier trocken gerieben, auf ein Blech mit Backpapier verteilt, mit Salz, Chilliflocken, mildem und scharfem Paprikapulver bestreut und bei 200°C etwa in die Mitte des Ofens geschoben.
- Nach ca. 10-20 Minuten, spätestens aber sobald die ersten Kürbiskerne (hörbar) anfangen, im Backofen aufzuspringen, sind sie fertig und können in ein Schälchen geleert werden.
- Schon nach kurzer Zeit können die noch warmen Kerne geschält (manchmal etwas mühsam!), geknabbert und genossen werden.
Alle, die nicht gerade das Innere eines Kürbis zu verarbeiten haben, können auch Kürbiskerne (ohne Schale) kaufen, in einem Schälchen mit den Gewürzen und 1-3KL Wasser (je nach Menge) gut durchmischen, auf ein belegtes Backblech leeren und gut verteilen. Nach bereits ca. 5 Minuten bei etwa 150°C im Ofen (auch hier: unbedingt auf das knacksen hören!) sind die Kerne würzig und knusprig (und sehr viel einfacher zu essen, als die ungeschälten!). Sie eignen sich zum Beispiel wunderbar als selbst gemachter Apéro!
Liebe Grüsse und en Guete, Miuh
Dienstag, 16. Juli 2013
Gazpacho - gesunde, scharfe Erfrischung im Sommer
Für unser Grillfest mit den Nachbarn im Innenhof unserer
Siedlung habe ich eine "Gazpacho" - Suppe zum Apéro gemacht.
1-2 Salatgurken (Kerne entfernen, falls sie schon gross sind)
1 rote Chillischote, ohne Kerne
1 kleine Zwiebel
4-6 Knoblauchzehen
3-5 dl Gemüse-Bouillon (kalt) oder Wasser und Bouillonpulver/Töpfli
6 EL Olivenöl
6 EL Balsamico / Weinessig / Cherryessig
Salz zum nachwürzen
Ev. Tabasco zum nachwürzen für diejenigen, die es noch schärfer mögen :-)
- Im Suppenteller oder Glas als Vorspeise oder rassige Erfrischung am Nachmittag
Für mutige: In kleinen Döschen oder Silikonförmchen ganz gefrieren lassen und dann:
- "Gazpacho-Sorbet" als Zwischengang servieren
Das ist eine kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse und
deshalb besonders vitaminreich. Sie stammt ursprünglich aus Spanien und die
"Originalrezepte" enthalten auch noch eingeweichtes, püriertes Brot,
was ich aber gerne weglasse... Man könnte ja dafür Brot- Croutons dazu machen!
:-)
Gazpacho - Rezept für ca. 2 Liter Suppe
1-2 Dosen geschälte Pelati-Tomaten
2 rote Peperoni (Gemüsepaprika), entkernt1-2 Salatgurken (Kerne entfernen, falls sie schon gross sind)
1 rote Chillischote, ohne Kerne
1 kleine Zwiebel
4-6 Knoblauchzehen
3-5 dl Gemüse-Bouillon (kalt) oder Wasser und Bouillonpulver/Töpfli
6 EL Olivenöl
6 EL Balsamico / Weinessig / Cherryessig
Salz zum nachwürzen
Ev. Tabasco zum nachwürzen für diejenigen, die es noch schärfer mögen :-)
Alles in Stückchen schneiden und im Mixer fein pürieren,
bis eine schöne, glatte Suppe entsteht.
(Da mein Standmixer nur 1 Liter fasst, habe ich mehrere
Teilmengen gemacht. Mit dem Stabmixer und einem grossen Topf würde es auch klappen!)
Das Ganze ca 1 Stunde ins Gefrierfach / den Tiefkühler
stellen - Achtung: besser flexible (Plastik-) Behälter nehmen, sonst ja nicht
vergessen... "Spreng- Gefahr"!
Oder: Wer zu wenig Platz hat: Eiswürfel anstatt Wasser /
Bouillon verwenden und im Kühlschrank kühlen
Vor dem Servieren gut umrühren und dann:
- In kleinen Tässchen oder hohen Gläschen als Apéro- Im Suppenteller oder Glas als Vorspeise oder rassige Erfrischung am Nachmittag
Für mutige: In kleinen Döschen oder Silikonförmchen ganz gefrieren lassen und dann:
- "Gazpacho-Sorbet" als Zwischengang servieren
Gut gekühlt ist die Suppe auch am nächsten Tag noch
frisch und essbar.
Viel Freude beim ausprobieren, mixen, kühlen und
schlürfen, Miuh
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