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Sonntag, 6. Februar 2022

Im Februar zurück zum Traum-Bauernhof am Stadtrand

Das Wetter heute war traumhaft für einen Februar-Tag und an der Sonne gar nicht so kalt. So wagten wir uns hinaus und wieder einmal etwas weiter weg vom Haus. 

Ziel war ein traumhafter Bauernhof am Stadtrand, welchen ich vor einigen Jahren entdeckt hatte. Damals schon war ich komplett überwältigt von diesem schönen Ort so nahe am Stadtzentrum und irgendwie doch so weit weg von Allem...

Die bisherigen Berichte findet ihr hier:

* Ein kleines Paradies am Stadtrand
* Rückkehr zum Traum-Bauernhof...
* So viel Glück: Wollschwein-Geburt

In der Zwischenzeit bin ich selbst ein passiv - Mitglied der Hofgemeinschaft geworden. Dennoch bin ich viel zu selten dort anzutreffen und seit über zwei Jahren gar nie mehr... Mit der Pandemie und dem Homeoffice können meine Besuche in der Stadt allgemein an einer Hand abgezählt werden.


Noch immer bin ich fasziniert vom grosszügigen Garten des Hofes, in welchem es zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken gibt...


Der Garten ist - so weit ich sehe - in Mischkultur angelegt. Auch jetzt im Winter stehen hier noch einige Kohlpflanzen und junge Salatpflänzchen.

Viele verblühte Pflanzen werden auch über den Winter stehen gelassen, sei es als Winterquartier für diverse Kleintiere und Insekten, oder auch zur Saatgutgewinnung. Hier zum Beispiel eine (bei nicht allzu kaltem Winter zweijährige) Artischocke:

Überhaupt werden rund um den Hof und auf dem dazugehörigen Land überall naturfreundliche Elemente gepflegt, beziehungsweise in Ruhe gelassen: Steinhaufen, Totholzhaufen, Insektenhotel, sandige / lehmige Stellen, teilweise abgestorbene Bäume, dürre Pflanzenstängel, alte Scheiterbeigen und dornige Hecken...

Im Frühling 2018 durfte ich hier per Zufall bei einer Wollschwein-Geburt dabei sein. Aktuell wohnen neben den Wollschwein-Eltern auch wieder einige halbwüchsige Jungtiere auf dem Gelände. 

Immer wieder freue ich mich über die artgerechte Haltung mit viel Platz, Erd-Tümpeln zum suhlen und jeder Menge Stroh zum Wühlen...

Ein Tümpel vor dem Haus, bei dem abgestorbene Gräser und Schilf-Pflanzen ebenso stehenbleiben dürfen, erscheint zusammen mit dem vielen Holz und den natürlichen Farben des Hauses ziemlich monochrom in den typischen winterlichen braun- und beige-Tönen...

... während Garten und Wiesen noch weitgehend grün leuchten!

Selbst ein abenteuerlustiger Kater ist auf dem Hof unterwegs: Er hat die Dächer erobert und wenigstens halbwegs gehofft, die Taube auf dem Dach weiter oben z erwischen. 

Ein toller kleiner Ausflug, der mir wieder einmal gezeigt hat: Jede Jahreszeit bietet Schönes zum entdecken!
Für morgen ist ein Sturm angesagt und ich hoffe, er wird nicht zu heftig.

Was habt ihr so unternommen und wie sieh es in eurer Reigion gerade aus?

Liebe Grüsse, Miuh


P.S. Gerne zeige ich den schönen Hofgarten auch beim Winterglück von Gartenwonne.

Samstag, 29. Juli 2017

Malven im Garten

Schon bei unserem Einzug, wuchs beim Gartensitzplätzchen eine (wohl wilde?) rosafarbene Malve. Ich mochte sie sehr, beschützte die Pflanze jeweils vor allen Grillparty-Gästen und freute mich jedes Jahr, wenn sie wieder ausschlug - auch wenn sie wirklich nicht am besten Platz steht.
Jahr für Jahr habe ich auch geschaut, dass sich die Malve schön versamt - und zwar wenn möglich weg vom Sitzplatz in Richtung wilder Gartenteil unter den Bäumen.
Die Pflanze ist ein wahrer Insekten-Magnet, vor allem die verschiedensten Wildbienen tummeln sich in den Blüten. Leider sind diese recht scheu und verschwinden, sobald ich mit der Kamera etwas näher komme... Aber die Blüten halten schön still und sind richtig fotogen! Weiss jemand von Euch, welche Malven-Art das genau ist?
Witzig finde ich besonders auch die grossen, gut sichtbaren Pollen und die Malve macht auch sonst in jeder Situation eine gute Figur.
Doch nur Glück bringt sie auch nicht allen. Was auf den ersten Blick nach einem friedlichen Schwebefliegen-Foto aussieht...
ist tatsächlich Pech für die Schwebefliege (und dafür Glück für die Krabbenspinne!)
Auch wenn ich weiss, dass dies Natur und der Kreislauf des Lebens ist, tun mir die Tierchen manchmal leid... auch die Kleinen bekommt man irgendwie gern, wenn man sie ein wenig beobachtet, ihren Namen nachschlägt, oder sie sogar aufzieht (wie die Schwalbenschwanz-Schmetterlinge).
Apropos gern... Unsere Zwetschgen haben auch dieses Jahr andere gegessen, genau so wie die Kirschen. Aber wirklich böse kann ich auch den Amseln (und anderen Vögeln) nicht sein, denn viele der Früchte hängen zu hoch, als dass wir sie pflücken könnten.

Die Malve zeige ich gerne auch beim Macro Monday 2 , beim Natur-Donnerstag und beim  Gartenglück.

Liebe Sommer-Garten-Grüsse, Miuh

P.S. Mögt Ihr "Lost Places"? Dann interessiert Euch vielleicht mein Bericht über die Schiffs-Wracks auf Moreton Island auf meinem Geheimtippreisen.ch - Blog...





Sonntag, 2. April 2017

Blütenhimmel

Ein Blick in den Himmel ist momentan oft ein Blick ins Blütenmeer eines Baumes...
Zwetschgenblüten
Ich freue mich so, dass mir ein Grossteil des Frühlings noch bevorstand nach der Rückkehr aus Sommerlichen Temperaturen in den Wadis und Wüsten des Oman (erste Kurzberichte HIER und HIER)
Kirschblüten
Etwa vier bis fünf Tage nach unserer Rückkehr fingen der Zwetschgenbaum, sowie der Kirschbaum in unserem Garten an, zu blühen. Dass dies gerade jetzt und bei schönestem Wetter passiert, freut mich nicht nur, weil ich es so bewundern und hübsch fotografieren kann, sondern weil ich so auch auf fleissige Bestäubung und später im Jahr auf viele Früchte hoffe! - meine heutigen Sonntagsfreuden! (Leider hat es während der letztjährigen Blühsaison die ganze Zeit geregnet und war kalt, so dass später kaum Früchte entstanden...)
Kirschblüten
 Der Kirschbaum ist nicht mehr der Jüngste und in früheren Jahren wurden wohl einige Fehler beim Schneiden gemacht... trotzdem freue ich mich, dass er noch lebt, und ich seine Blüten an den hohen Ästen wenigstens von Weitem bewundern kann. Mit den Kirschen wird das dann schon komplizierter.
Kirschblüten
Schon zwei Tage nach unserer Rückkehr stand auch der Magnolienbaum im nahen Stadtpark in voller Blüte.
Magnolienblüten
Selbst haben wir keine Magnolien, aber die riesigen rosa-weissen Blüten und den Kontrast, den sie mit dem blauen Himmel bieten, gefällt mir sehr, so dass ich jeweils in der Umgebung nach Magnolienbäumen suche - und es sind erstaunlich viele, zum Beispiel in Zürich
Magnolienblüten
Ebenfalls voll in Blüte stehen die Zierkirschenbäume (ebenfalls in Zürich) - sie scheinen fast wie kleine Wattewolken gegen den blauen Himmel.
Zierkirschenblüten
Gerne zeige ich meine Blütenhimmel heute auch bei "in Heaven" und hoffe, dass mir und den Insekten die schönen Blüten-Bäume noch einige Tage erhalten bleiben! Übrigens: auf meinen Fotos sind mindestens drei "Sumsis" (Insekten) zu sehen - findet Ihr sie auch?

Liebe Frühlingsgrüsse, Miuh