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Freitag, 3. November 2017

Die letzten eigenen Tomaten (Vitamine) für dieses Jahr...

Meine selbst gezogenen Tomaten-Pflänzchen habe ich (auch) dieses Jahr leider viel zu spät hinaus und in die grossen Töpfe gepflanzt. Mal kam das schlechte Wetter dazwischen, dann verschiedene Reisen, dann hatte ich gerade keine Zeit... und wie jedes Mal nehme ich mir fest vor, mich im folgenden Jahr zu bessern!
Die kleinen Tomatenstöcke aber habe ich nicht aufgegeben! Liebevoll wurden sie gewässert und hochgebunden, ansonsten durften sie geschützt neben der Haustür wild wachsen, wie sie wollten. Im September und Oktober haben wir nochmals viele sonnig-warme Tage genossen und die haben auch den Tomaten gut getan.
Seit Mitte Oktober können wir tatsächlich reife Tomätchen pflücken - und die sind fein und aromatisch, als wäre noch Sommer :-) Auch der leichte Frost in den vergangenen Nächten konnte den Tomatenpflanzen noch nichts anhaben, da sie ganz am Haus geschützt stehen.
Bisher konnten wir die kleinen (Cherry-) Sorten: Rosa Quarz-Tomätchen, gelbe Birnen-Tomätchen sowie Datterino-Tomätchen geniessen und ich hoffe noch auf die grösseren Green Zebra sowie Berner Rosen. Solange das mit der Reifung klappt, werden wir weiter ernten und haben so noch immer eigene Vitamine vor der Haustür.
Wenn es wirklich nicht mehr geht, werde ich die übrigen Tomaten pflücken, ins Haus nehmen und in der Küche nachreifen lassen. Und die ganz grünen Tomaten? Ich habe schon gehört, dass man daraus Chutney oder ähnliches machen kann... Verarbeitet ihr grüne Tomaten weiter? Und wenn ja, wie?
Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich unsere letzten Tomätchen bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Vitamine, beim Freutag, beim sonntagsglück, bei den Montagsfreuden, sowie beim Gartenglück





Montag, 16. Dezember 2013

Raureif

Vor zwei Tagen habe ich Euch vom Nebel in unserer Region erzählt... Eine schöne Begleiterscheinung, wenn man in diesen kalten Nächten so im dichten Nebel steckt, ist der Raureif!
Die feinen Nebeltröpfchen frieren über Nacht an allem fest und hinterlassen überall filigrane Eiskristalle! Und schaut Euch einmal die unterschiedlichen Formen an: Oben nadelförmig und unten (wenige Tage später) an den Rosen weiter gewachsen wie kleine Blättchen... Wenn Ihr genau hinschaut, werdet Ihr also bei all meinen Nahaufnahmen hier sehen, ob ich sie schon am 4. oder erst am 14. Dezember aufgenommen habe... ;-)
 
 Die Nahaufnahmen zeige ich übrigens heute zum ersten Mal gerne auch beim MakroMontag von glasklarundkunterbunt (Steffi)
 
 
 
Ich liebe diese kleinen, feinen Wunder der Natur, die ganze Landschaften überziehen und weiss strahlen lassen. 
 
 
 
 
Leider habe ich meistens keine Zeit, um morgens auf Foto-Tour zu gehen... aber einige Fotos konnte ich zum Glück in letzter Zeit doch machen, bevor zuerst die Wolken den Himmel bleigrau überzogen haben, und nun alles wieder weggeschmolzen ist...
Liebe Grüsse und ich hoffe, Ihr geniesst auch die schönen Seiten des Winters! Miuh

Dienstag, 2. Juli 2013

Erdbeer-Glace (Erdbeer-Eis)


Endlich sind auch unsere eigenen Erdbeeren schön dunkelrot und reif! Ich muss gestehen... ich bin nicht sooo die Beeren-Esserin, auch wenn sie noch so schön und süss sind. Unsere waren auch noch da und dort von den Schnecken angeknabbert, so dass ich die Stellen sowieso ausschneiden musste.

Selbst gemachtes Erdbeer-Glace (Erdbeer-Eis) mag ich jedoch sehr! Hier ein ganz einfaches Rezept, mit dem ich die Beeren heute morgen noch schnell verarbeitet habe:
Die fertig gerüsteten Erdbeeren (so viele wie Ihr halt habt) mit etwas Zucker (ganz nach Geschmack) überstreuen und kurz ziehen lassen, dann pürieren.
Für die Deko / zweifarbige Glace habe ich etwas Erdbeer-Sauce zur Seite gestellt, das muss aber nicht unbedingt sein.

Den Rest der Erdbeermasse mit etwas Vollrahm (Schlagsahne, Menge nach Gefühl) gut mischen.

Diese rosafarbene Masse könnt Ihr nun in Förmchen für Stängeliglace (Eis am Stiel) füllen, oder in andere grössere oder kleinere Plastikbehälter.

Mit diesem Rezept wird das Glace relativ hart, deshalb eignet es sich sehr gut für kleine Förmchen oder Stängeli. Schneiden / Portionieren lässt es sich hingegen etwas weniger gut. Das erste Glace haben wir schon probiert... feiiiin!

Das Rezept kann man auf verschiedenste Arten variieren: mit anderen Früchten, den Rahm schlagen vor der Verwendung, Joghurt, Creme Fraiche oder Quark verwenden anstatt Rahm, einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen, Puderzucker oder Honig anstatt "normaler" Zucker... Probiert es einfach aus und geniesst den Sommer mit Euren eigenen Kreationen, mmmh!

Hihi, auf meiner Suche nach Plastikschälchen habe ich noch Schweinchen-Silikon-Förmchen gefunden... die haben natürlich perfekt zur Glace-Farbe gepasst :-) Mit der puren Erdbeermasse habe ich Schnäuzchen und Öhrchen bekleckst. Den Rest der Förmchen habe ich mit der Erdbeer-Rahm-Mischung aufgefüllt.

Das Ganze ins Kühlfach stellen und geduldig sein... Mit solchen Mini-Glace-Schweinchen (oder auch ganz anderen Formen -  Herzchen, Sternchen,... - ich liebe diese verschiedensten Silikon-Formen) kann man bestimmt auch Dessert-Teller für Gäste schön dekorieren!

Liebe Grüsse Euch allen, einen schönen Sommer und viel Schwein :-) Miuh