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Dienstag, 30. November 2021

Monatscollage November 2021

Im November habe ich nochmals einiges an Herbsttagen und Herbststimmung genossen, bevor nun gegen Ende November der Winter klar Einzug gehalten hat. Den Garten habe ich bis in die letzten Tage noch ziemlich winterfertig gemacht. Ganz zum Anfang des Novembers habe ich euch noch seine strahlend bunte Seite gezeigt, jetzt sind die Farben draussen viel gedeckter geworden, manchmal scheint gar alles schwarz-weiss mit dem Schnee und ein paar dunklen Flecken.


Mein November 2021

Gebloggt

Die Zeit fürs Bloggen knipse ich mir meist irgendwann zwischen nachts um 11 und 2 Uhr morgens ab - und auch da blieb im November nicht viel Zeit übrig. Entstanden sind folgende Beiträge:

Oman Roadtrip: Wadi Shab - eine Berg-Oase zum erwandern über Stock und Stein
Oman Roadtrip: Wadi Tiwi - mit dem Allrad-Auto über enge Pfade in die Berge
Gib nie auf! - Hoffnungsvoll im November


Bewundert

Die Webkünste der Spinnen zeigen sich im Herbst nochmals so richtig, wenn die Nebeltröpfchen morgens in den Netzen hängenbleiben.


Philosophiert

Über Optimisten im Garten und im Leben habe ich HIER einen ganzen Beitrag geschrieben...


Dekoriert

Im November steht bei uns noch die Herbst-Deko, gerne auch aus Naturmaterialien und schon mit etwas warmem Licht. Die winterliche Weihnachtsdeko gibt es bei mir immer erst im Dezember oder zum ersten Advent.


Garten

Im November habe ich den Garten nun wie immer eher spät noch winterfest gemacht. Mehrmals habe ich das gefallene Laub zusammengeharkt und auf einen grossen Laubhaufen neben dem Kompost geschichtet. In der Vergangenheit haben hier Igel, Spitzmäuse und bestimmt noch einige andere Tiere überwintert. Auch die etwas lädierte und doch optimistisch austreibende Frühlingsblüher-Knolle (wahrscheinlich eine Hyazinthe?) hat eine Extraportion Laub als Schutz erhalten.


Essen

Ein feines Herbst-Menü wärmt Körper und Seele! Gut essen ist für mich immer etwas schönes auch wenn mir manchmal Zeit und Geduld fürs Kochen etwas fehlt... Die Kürbissuppe nach DIESEM Rezept ist eines meiner Highlights. Mit den Mengen bin ich da übrigens sehr flexibel, je nach Grösse des Kürbis, Lust und Laune.

 

Himmel

Wer wie ich schöne Morgen-Himmel und Sonnenaufgänge mag, darf nun dafür etwas später aufstehen... Dafür wird es momentan am Nachmittag so früh dunkel, dass es mich immer wieder "kalt erwischt".
Der stimmungsvolle Morgenhimmel auf dem Foto unten mit dem beinahe-Vollmond und dem Mittelland-Nebel in der Ferne war an dem Tag eine zusätzliche Belohnung fürs früh draussen sein.


Nebel

Im November sass ich oft unter der (Hoch-)Nebeldecke, was hier einfach nur graue, düstere Tage bedeutet. Wunderschön waren die Stunden über dem Nebel: eine ganz andere Welt an der strahlend hellen, wärmenden Sonne! Am spannendsten und für mich immer wieder extrem faszinierend war es auch diesen November wieder einmal direkt an der Nebelgrenze zu sein. Da hüpft mein Fotografenherz! 

Mehr dazu findet ihr nun im Post: Ein Tag an der Nebelgrenze.

 

Geschneit 

Zum Ende des Novembers hat es - eigentlich ganz "termingerecht" und vom Wetterbericht angekündigt aber für mich dennoch wie immer ein wenig überraschend - so richtig geschneit. Gegen zehn Zentimeter Schnee liegen hier mittlerweile. Was an Pflanzen vorher noch grün und aufrecht stand, vielleicht sogar noch blühte, wird danach niedergedrückt und braun sein. Der Winter ist endgültig da, der Sommer ist Vergangenheit, Kälte, Wind, Niederschläge und Dunkelheit lassen mich viel Zeit drinnen verbringen. 



Ich freue mich nun auf die kommende Weihnachtszeit, mache es mir im Haus kuschelig mit Katzen, Decken, wärmendem Feuer, Chaitee (HIER mein Rezept für den Chai-Sirup), Deko, kleinen Lichtern und Kerzen.

Gerne zeige ich meinen Beitrag bei: Galeria-Himmelsblick, DND Naturdonnerstag, close to the ground, Herbstglück, Freutag und die_birgitt - Monatscollage.

Liebe Grüsse
Miuh

Sonntag, 10. November 2013

Eigene Zitronengras - Ernte

Diesen Frühling habe ich zum ersten Mal selbst Zitronengras (z.B. von Samen Mauser) angesät und es hat tatsächlich geklappt! Da es nicht winterfest ist (für heute Nacht ist möglicherweise zum ersten Mal Frost angesagt), wurde jetzt Zeit, zu ernten.

Ein vorher-Foto, wie das Zitronengras im Topf aussah, habe ich leider nicht... (da war ich wieder einmal schneller mit loslegen, als ich an die Kamera denken konnte!) Ihr könnt es Euch aber so vorstellen wie ganz normales, eher zähes, hohes Gras. Besonders schön ist es nicht, es darf also ruhig etwas versteckt stehen, Hauptsache sonnig und warm. Bei uns stand es neben der Haustür und die Nachbarn haben sich wohl schon gefragt, ob ich jetzt auch noch in den Töpfen Gras züchte...
Den oberen, grasigen Teil habe ich auf ca. 15cm abgeschnitten, die verbliebenen Stängel gut gewaschen, dann auch noch die verzweigten Wurzeln abgeschnitten und die äusserste (oft schon etwas angegriffene oder braune Schicht abgeschält. Voilà!
So kann man das Zitronengras nun zum Kochen brauchen: entweder die Stängel aufschneiden, mit einem Messer-Griff quetschen, mitkochen und am Schluss wieder aus dem Essen nehmen, oder nur das nicht ganz so zähe, weisse Innere fein geschnitten verwenden.
Gestern habe ich so einige Zitronengras-Stängel und etwas Chili verwendet, um die aufgetaute Kürbis-Suppe etwas anders zu aromatisieren: sie schmeckt dann eher wie eine Thai-Kürbissuppe.

Die Zitronengras-Stängel halten im Kühlschrank, in einem ganz leicht feuchten Haushalt-Papier oder in einem Plastik-Säckchen einige Wochen. Ich habe gelesen, man könne sie auch einfrieren, das habe ich aber noch nicht probiert.
Wer mag, kann auch (z.B. zu viel gekauftes) Zitronengras in ein Glas mit wenig Wasser stellen (oder ganz knapp darüber) So sollten sich wieder Wurzeln bilden und man kann nach einiger Zeit sein eigenes Zitronengras auf der Fensterbank (im Winter) oder draussen (im Sommer) einpflanzen.

Beim Ernten und aufschreiben denke ich auch schon wieder an den nächsten Frühling... überlege mir, welche Kräuter und Gemüse ich wieder säen werde und welche eher nicht... (unser Platz ist ja sehr beschränkt). Zitronengras ist für mich ein "wieder dabei"!

Ich werde mir auch Mühe geben, Euch nächstes Jahr schon im Winter / Frühling zu informieren, was ich alles so ansäen werde, so dass Ihr noch "mitmachen" könntet... erst im Herbst die schönen Ernte-Erfolge präsentieren ist ja fast etwas gemein ;-)

Mit diesen herbstlichen Bildern aus unserer Umgebung grüsse ich Euch herzlich, Miuh

https://geheimtippreisen.blogspot.ch/

Mittwoch, 6. November 2013

Würzige Kürbissuppe (sogar Vegan :-) )

Kürbissuppen-Rezepte gibt es ja unzählige… das hält mich nun aber nicht davon ab, Euch auch meines noch zu zeigen. :-) Das Rezept habe ich ursprünglich einmal aus 2-3 im Internet gefundenen Rezepten zusammen-kombiniert und später immer weiter entwickelt, bis es jetzt genau so ist, wie wir es am liebsten mögen.
Die hier verwendeten Mengen reichen für eine mittlere Grossfamilie oder für viele Gäste, oder – wie bei uns – auch am nächsten Tag (und eingefroren und aufgetaut auch später) nochmals und nochmals für eine Hauptmahlzeit. Ihr könnt natürlich auch die Mengen reduzieren. Vieles am Rezept wird sowieso nach Gefühl und Geschmack dosiert… da seid Ihr also ziemlich frei!

Vorbereiten:
  • Hokkaido-Kürbis gut waschen, aufschneiden, Kerne und Inneres mit einem Löffel herausschaben und separat aufheben! (Mehr dazu später). Die Schale darf dranbleiben (bei anderen Kürbis-Sorten meistens nicht), Stielansatz und „Bürzi“ wegschneiden, den Rest in ca 3*3cm grosse Stückchen schneiden.
  • Eine grosse (oder mehrere kleine) Zwiebel klein schneiden
  • 2-3 grosse (oder mehr kleinere) Knoblauchzehen schälen und kleinschneiden
  • 2-3 weitere grosse Knoblauchzehen schälen und zur Seite legen.
  • Nebenbei  2-4 sehr grosse (oder mehr kleinere) Kartoffeln kochen und anschliessend schälen

Kochen:
In einer sehr grossen Pfanne (es wird ca 4-5 Liter Suppe geben, das ist mehr als man meint!)

  • Sesam-Öl                                so viel, bis der Boden grosszügig bedeckt ist, erhitzen
  • 1 Grosse Zwiebel                    kleingeschnitten, im Öl etwas andünsten ... dann gleich
  • 2-3 grosse Knoblauchzehen   kleigeschnitten, beigeben ... dann gleich
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis       in ca. 3*3 cm grosse Stückchen geschnitten - beigeben

Alles zusammen andünsten und mit einer grossen Kelle herumrühren, bis es am Boden anfängt, etwas anzusetzen - jedoch nicht anbrennen lassen! Falls nötig nochmals etwas Sesamöl beigeben.

  • 1.5 Liter Gemüse-Bouillon       beigeben (oder 1.5L Wasser und entsprechend Pulver/Würfel/Töpfli)
  • 4 grosse gekochte Kartoffeln   ev. etwas zerschneiden, beigeben

Alles ca 15 Minuten weiterköcheln lassen. Mit dem Stabmixer alles gut kleinschneiden und mixen, bis eine cremige Suppe entstanden ist. Achtung, da die Suppe jetzt noch sehr dick ist, kann es stark blubbern und spritzen!

  • 1 Liter Kokosmilch                    beigeben (eventuell ein wenig davon behalten für die Deko später)
  • 1EL (lieber knapp!)  Salz
  • 1-2EL mildes Currypulver
  • 2TL scharfes Currypulver (oder alternativ 2KL Cayennepfeffer)
  • 2KL Ingwerpulver
  • 5EL Kürbiskern-Öl
  • 5EL Sherry-Essig                      alles zum Würzen beigeben.

Mit dem Schwingbesen gut durchrühren, probieren und je nach Lust und Laune nochmals mit Gewürzen / Sherry-Essig abschmecken, den Herd abstellen. Nun die 2-3 verbliebenen Knoblauchzehen fein durch die Knoblauchpresse direkt in die Suppe drücken, nochmals gut umrühren und servieren.

Dekorieren kann man mit Kürbiskernen, einem Klecks Kürbiskernöl, mit der übrig gelassenen Kokosmilch, oder mit allem zusammen.
En Guete!

Mit den vorher zur Seite gestellten Kürbiskernen aus dem Inneren des Hokkaido kann man würzige geröstete Knabber-Kürbiskerne herstellen. Das Rezept findet Ihr schon mal in meinem ersten 2013 - Post, aber ich werde es Euch nächstens noch schöner darstellen und mit Fotos ausschmücken.

Liebe Grüsse und lasst Euch den Herbst schmecken, Miuh

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kürbis - Vielfalt

Lange, sehr lange habe ich mir Zeit gelassen, bis ich dieses Jahr den ersten Kürbis gekauft habe... jetzt aber dafür richtig! :-)
So lange es irgendwie ging, habe ich behauptet, es sei Spätsommer und noch nicht Herbst! Nun ist es Morgens öfters Neblig, haben sich in den letzten Wochen die Blätter an den Bäumen endgültig gelb-rot-bunt gefärbt, und mit den stürmischen Winden vom Wochenende sind sogar schon viele Bäume (fast) kahl.

Am Wochenende waren wir im Zürcher Oberland unterwegs und haben auch beim Jucker - Hof in Seegräben, oberhalb dem Pfäffikersee halt gemacht. Aus einem einfachen Bauernhof an superschöner Lage wurde dort innerhalb einiger Jahre ein riesiger Event-Hof, spezialisiert auf Kürbisse, Verkauf sonstiger landwirtschaftlicher Produkte, sowie Gastronomie.

Wie jedes Jahr waren unter anderem riesige Skulpturen, gestaltet mit Kürbissen, zu bestaunen:

Dass die Kürbis - Auswahl noch so gross ist, hätte ich nicht gedacht! Es gab Kürbisse, so viele man nur wollte, schön sortiert und angeschrieben mit Namen, Eigenschaften, Empfehlungen, Rezepten...
Übrigens: viele waren ja dieses Jahr auf der Suche nach "Baby Boos"... (Warum eigentlich? Hübsch sind sie ja, aber gibt es da noch ein Geheimnis?) - Für alle, die in der Region wohnen: hier (oben rechts) gibt es noch jede Menge davon!

Ich habe mich für zwei "Hokkaido" / "Oranger Knirps" (unten rechts), sowie für einen grossen "Muscat" (oben rechts) entschieden. Beide sollen sich gut für Suppen eigenen (mmh!) und den Hokkaido muss man anscheinend gar nicht schälen, da die Schale beim Kochen weich wird. (Da hätte ich mir in der Vergangenheit auch einiges schnipseln ersparen können...) Beim Hokkaido weiss ich schon, dass man auch die Kerne gut verwenden und würzig rösten kann (Hier das Rezept) und auch beim Muscat werde ich das probieren.

Ganz günstig war der Spass nicht, man bezahlt eben per Kilo und die Kürbisse sind ganz schön schwer... dafür wird es dann bestimmt nicht zu wenig Suppe geben! (übrigens: im Supermarkt sind die Kürbisse teurer, habe ich unterdessen gesehen!)

Und weil ich natürlich nicht alle mitnehmen konnte... (so viele Farben, Formen, Varianten, Grössen - hier ist er also, der farbenfrohe Herbst!) habe ich fleissig fotografiert und mich ansonsten beherrscht :-)
Herbstliche Grüsse, Miuh


Dienstag, 1. Januar 2013

Nur noch ein kleiner, später Rückblick...

Eigentlich bin ich ja schon zu spät für einen Rückblick auf Weihnachten... aber versprochen ist versprochen! Und da ich unterdessen nur mit einer bösen Erkältung auf dem Sofa und im Bett herumliegen und andere Blogs lesen konnte, habe ich auch eine kleine Entschuldigung für die Verspätung :-)
 
 
Einen eigenen Baum und so richtige Weihnachtsdekoration hatten wir dieses Jahr nicht im Haus, da wir auch gar nie hier Weihnachten gefeiert haben. Einige Laternen und Kerzen für drinnen und grosse Tannäste vor der Tür mussten deshalb reichen.
 
Darum hier ein ganz kurzer Rückblick auf unsere Weihnachtsfeiern bei den Familien im Emmental und im Aargau...
 

 
 
 
 
Ein kleines "Geschenk" zum selbermachen habe ich hier wie versprochen auch noch:
 
Vor einiger Zeit haben wir eine (Hokkaido-) Kürbissuppe gekocht. Das weiche Innere mit den Kernen haben wir wie immer mit einem grossen Löffel herausgekratzt. Als ich all die schönen Kerne sah, wollte ich sie aber auf keinen Fall einfach auf den Kompost werfen und habe nach einer Verwertung gesucht:
 
 
Einige Kürbiskerne habe ich gleich schön gereinigt und zum trocknen gelegt. Diese möchte ich im Frühling pflanzen und schauen, ob sie erstens keimen, zweitens wachsen und drittens feine Hokkaidokürbisse geben.
(Achtung: wenn aus eigenen Kürbissen gepulte Kerne gepflanzt werden und die dann gewachsenen Kürbisse bitter schmecken, ist es eine giftige Kürbis-Zierkürbis-Mischung! ... nicht essen!)
Das einzige, was mir noch etwas Sorge macht, ist unser Mini-Gärtchen im Verhältnis zum grosszügigen Kürbispflanzenwachstum!
 
Also, zurück zum Thema:
 
Aus den restlichen Kürbiskernen habe ich mir eine kleine Knabberei "gebastelt"
 
- Kerne so gut wie möglich reinigen, dann über Nacht in Salzwasser (3-5 KL Salz pro Schüssel) einweichen
- am nächsten Morgen die Kerne weiter reinigen, alles Kürbisfleisch abreiben, Kerne abtrocknen.
- Kürbiskerne auf ein belegtes Backblech geben
- bestreuen mit etwas grobem Meersalz, Paprika, Chilliflocken (oder sonst etwas nach Geschmack!)
- für ca. 20 Minuten bei 200C in den Backofen schieben
 
Achtung: immer schön überwachen, nach ca. 10 Minuten wenden oder wenigstens etwas bewegen und immer im Auge behalten, falls nötig früher herausnehmen.
 
Anschliessend auskühlen lassen, die Kerne schälen und geniessen.
 
Was man nicht tun sollte: Unterdessen duschen gehen und wenn man in die Küche zurückkommt, die Kerne schon "knistern und poppen" (aufspringen) hören... Sie waren aber trotzdem gut! ;-)
 
Das Schälen ist wohl etwas aufwändig und mühsam... ich habe mich getröstet, dass man dafür nicht zu viel auf einmal isst! Mir hat es nämlich sehr gut geschmeckt.   ...    en Guete!