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Mittwoch, 19. März 2014

Meine 10 Trends der Giardina 2014




1. Wasser im Garten: Als kleiner Pool, Whirlpool, (Seerosen-)Teich, Brunnen oder Wasserbecken... Die präsentierten Möglichkeiten waren so vielfältig, dass es für jeden Geschmack etwas zu sehen gab.

2. Kräuter: Vor allem Lavendel, Rosmarin und Thymian wurden oft als Bodendecker, Begrünung zwischen Trittsteinen, Unterpflanzung von Bäumen oder Sträuchern in Kübeln und als Beipflanzung oder Lückenfüller zwischen Gemüse verwendet.

3. Schön gedeckte Gartentische: Grosse Holz- oder Stein- Tische, die mit Blumen, Kerzenständern und anderen Deko-Gegenständen geschmückt und üppig gedeckt wurden, wecken die Sehnsucht nach fröhlichen Parties in lauen Sommernächten!

4. Bunt gemischte, einheimische Blumen: Grössere Flächen oder auch kleinere Kisten wurden öfters mit schön bunten und natürlich gemischten lokalen Blumen bepflanzt, anstatt mit uniformen und exotischen Pflanzen oder Rasen.

5. Vielfalt: Pro Specie Rara und Bioterra zeigten an ihrem Stand die Schweizer Apfel-Vielfalt an 40 Beispielen. Ausserdem stand da ein schöner, alter Apothekerschrank mit Saatgut für die verschiedensten Gemüse, Kräuter, Zierpflanzen, Beeren und Obsorten als Symbol für eine "(Sorten-)Schatztruhe".

6. Eigenanbau auf kleinstem Raum: In Kübeln, Holz-Bottichen oder mit Erde gefüllten Säcken waren bei Pro Specie Rara und Bioterra die vielfältigsten Gemüse und Kräuter auf engem Raum zusammengepflanzt worden und sahen super aus! Andere Anbieter zeigten Wasserrohr-Systeme an Wänden, die mit Töpfchen bestückt werden konnten, Hochbeete oder Gemüse in Balkonkistchen.

7. Gartenzimmer: Ein Teil des Gartens wird eingerichtet wie ein gemütliches, luftiges (Sommer-)Wohnzimmer: Loungesessel und Sofas, (teilweise wasserfeste) Kissen, Garten-Küchen, stimmungsvolle Lampen und Laternen z.B. im arabischen Stil, viele Kerzen, eine Badewanne, Dekorierte Etageren, Sonnensegel... alles geht!

8. Maurice Maggi: Stichworte: *Urban Gardening * Koch * Guerilla-Gärtner. DieGeschichte, wie er ab den 80er Jahren anfing, die Stadt Zürich mit Malven(Stockrosen) schöner und bunter zu machen, kann man HIER nachlesen. (beeindruckend: klickt doch einmal auf die Zürich-Karte am Ende des Berichts!) Dass er an der Giardina sein neues Kochbuch "essbare Stadt" vorgestelt hat, freut mich sehr!

9. Recycling: Sitzbänke, Tische, Kommoden oder vertikale Pflanz-Gelegenheiten aus alten Paletten und Paletten-Rahmen, Weingestelle aus Teilen riesiger, alter Weinfässer oder Pflanzen in alten Bottichen, halben Fässern und Säcken waren ebenso zu sehen wie liebevoll restaurierte alte Brunnen. Tannenzapfen oder Rindenstücke wurden als Einfassung von Töpfen verwendet und zerkleinerte Mandelkern-Schalen als Material für Gehwege.

10. Träumen von Blumen, Blumen, Blumen: Was für die meisten wohl nicht im Budget für eine Hochzeit oder ein anderes Fest liegen würde, konnten hier alle Besucher bestaunen, bewundern, fotografieren und geniessen: Ein opulent mit roten Blumen dekorierter Raum regte gegen Ende der Ausstellung nochmals so richtig zum träumen an!

Nun hoffe ich, dass ich auch Euch etwas inspirieren konnte mit den Fotos und wünsche Euch viel Frühlingsgenuss und Vorfreude auf den Sommer... Liebe Grüsse, Miuh

https://geheimtippreisen.blogspot.ch/


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kürbis - Vielfalt

Lange, sehr lange habe ich mir Zeit gelassen, bis ich dieses Jahr den ersten Kürbis gekauft habe... jetzt aber dafür richtig! :-)
So lange es irgendwie ging, habe ich behauptet, es sei Spätsommer und noch nicht Herbst! Nun ist es Morgens öfters Neblig, haben sich in den letzten Wochen die Blätter an den Bäumen endgültig gelb-rot-bunt gefärbt, und mit den stürmischen Winden vom Wochenende sind sogar schon viele Bäume (fast) kahl.

Am Wochenende waren wir im Zürcher Oberland unterwegs und haben auch beim Jucker - Hof in Seegräben, oberhalb dem Pfäffikersee halt gemacht. Aus einem einfachen Bauernhof an superschöner Lage wurde dort innerhalb einiger Jahre ein riesiger Event-Hof, spezialisiert auf Kürbisse, Verkauf sonstiger landwirtschaftlicher Produkte, sowie Gastronomie.

Wie jedes Jahr waren unter anderem riesige Skulpturen, gestaltet mit Kürbissen, zu bestaunen:

Dass die Kürbis - Auswahl noch so gross ist, hätte ich nicht gedacht! Es gab Kürbisse, so viele man nur wollte, schön sortiert und angeschrieben mit Namen, Eigenschaften, Empfehlungen, Rezepten...
Übrigens: viele waren ja dieses Jahr auf der Suche nach "Baby Boos"... (Warum eigentlich? Hübsch sind sie ja, aber gibt es da noch ein Geheimnis?) - Für alle, die in der Region wohnen: hier (oben rechts) gibt es noch jede Menge davon!

Ich habe mich für zwei "Hokkaido" / "Oranger Knirps" (unten rechts), sowie für einen grossen "Muscat" (oben rechts) entschieden. Beide sollen sich gut für Suppen eigenen (mmh!) und den Hokkaido muss man anscheinend gar nicht schälen, da die Schale beim Kochen weich wird. (Da hätte ich mir in der Vergangenheit auch einiges schnipseln ersparen können...) Beim Hokkaido weiss ich schon, dass man auch die Kerne gut verwenden und würzig rösten kann (Hier das Rezept) und auch beim Muscat werde ich das probieren.

Ganz günstig war der Spass nicht, man bezahlt eben per Kilo und die Kürbisse sind ganz schön schwer... dafür wird es dann bestimmt nicht zu wenig Suppe geben! (übrigens: im Supermarkt sind die Kürbisse teurer, habe ich unterdessen gesehen!)

Und weil ich natürlich nicht alle mitnehmen konnte... (so viele Farben, Formen, Varianten, Grössen - hier ist er also, der farbenfrohe Herbst!) habe ich fleissig fotografiert und mich ansonsten beherrscht :-)
Herbstliche Grüsse, Miuh