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Donnerstag, 3. Dezember 2020

Kirschblüten zu Weihnachten - der Barbara-Zweig

Kirschblüten zu Weihnachten? Eine spezielle und wunderschöne Vorstellung!

Ein alter Brauch besagt, dass man am 4. Dezember (dem Tag der heiligen Barbara) einen oder mehrere Kirschzweige (oder auch Zweige anderer Bäume) schneiden und in der warmen Wohnung in frisches Wasser stellen soll. So werden sie (natürlich auch etwas abhängig von der Temperatur im Haus) zu Weihnachten blühen. Mehr zum Hintergrund der Geschichte gibt es HIER bei Wikipedia.



Frische, duftende, weisse Kirschblüten und dazu etwas helles Grün an Weihnachten? Das fasziniert mich seit Jahren und wann immer ich am 4.12. (oder generell Anfangs Dezember) an Zweige herankomme, versuche ich es.

 


Da diesen Spätherbst unser Kirschbaum geschnitten wurde, habe ich nun Kirschzweige aller Grössen im Überfluss: die schon länger geschnittenen Äste und Zweige habe ich einfach draussen im Garten liegen gelassen und hole sie ins Haus, sobald sie anfangen sollen, zu treiben. Dass sie draussen bleiben, schadet gar nicht - im Gegenteil, man sagt sogar, die Zweige sollten mindestens einen Frost erlebt haben, dass sie auch wirklich austreiben.

 


Tatsächlich: nach ca. 2 Wochen darf ich nun bereits die ersten Kirschblüten bewundern. Sie bringen etwas Leichtigkeit ins Haus und einige Frühlingsgefühle in die dunkle Jahreszeit. 

 


Die Kirschblüten sehen alleine gut aus - ich habe sie in einer Glasvase in unseren Champagnerkübel gestellt. Gerne zeige ich dieses Bild auch beim Friday-Flowerday!

Bestimmt lassen sich die Kirschblüten an Weihnachten auch mit einigen frischen Tanenzweigen schön kombinieren. Und die Zweige könnten sich auch als Mitbringsel oder Geschenkidee zu Weihnachten eignen.

 


Für meine Fotos hatte ich heute das Glück, dass ich tatsächlich Schnee, schöne Tannenzweige und etwas Sonnenlicht zur Verfügung hatte - ein Traum!

 In den nächsten Tagen werden sich hoffentlich noch viele weitere Knospen öffnen - das Blühen der Kirschzweige hat erst gerade begonnen! Weiteren Nachschub habe ich auch bereits eingestellt und die "richtigen" Barbarazweige nehme ich erst morgen, am 4. Dezember ins Haus. Ich freue mich!

 


Kennt Ihr den Brauch der Barbarazweige schon und werdet Ihr sie Euch auch ins Haus holen? Oder gefallen Euch andere Traditionen besser?

Liebe vorweihnachtliche Grüsse, Miuh




Montag, 24. Dezember 2018

Natürliche Weihnachts - Deko (mit Tipps) und Weihnachtsgrüsse

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs Romantischeslandleben...

Vielen Dank für eure Treue übers Jahr hinweg, für liebe, interessante, hilfreiche, beeindruckende und nachdenklich machende Kommentare und einfach Danke, dass es euch gibt!


Privat durfte ich bereits gestern mit dem einen Teil der Familie bei mir zu Hause so richtig gemütlich Weihnachten feiern. Dabei habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Wohnung so richtig Weihnachtlich zu dekorieren!


Nur wenn ich an Weihnachten Gäste habe, gönne ich mir auch einen Weihnachtsbaum. Wenn nicht, dekoriere ich zwar die Küche und das Wohnzimmer, ein Baum wäre dann aber eher "für die Katz" im wahrsten Sinne des Wortes! (PS: Suchbild... finde die Katze?)


Viele von euch sind vielleicht jetzt gerade daran, Weihnachten zu feiern oder haben die Feier noch vor sich (wie ich morgen mit dem anderen Teil der Familie, worauf ich mich auch sehr freue...)


Dazu wünsche ich Euch von Herzen friedliche und fröhliche Weihnachten! Für euch und die ganze Welt wünsche ich mir eine Ruhe, die einkehrt, Frieden mit sich selbst und mit allen Anderen.


Für mich hat es so gut wie noch nie zuvor funktioniert, vor Weihnachten die Ruhe zu bewahren. Zwar wurde es bei mir erst am Freitag Abend nach Arbeitsschluss so richtig weihnachtlich, aber auch schon den ganzen Dezember hindurch konnte ich jeglichen Weihnachtsstress umgehen und vermeiden. Welch ein Glück! Auch die beiden Blogs mussten ein wenig darunter leiden, aber ich hoffe, ihr verzeiht mir das?


Am Samstag haben wir ganz traditionell im Wald den Weihnachtsbaum und einige grosse Tannäste geholt, obwohl es ziemlich gestürmt und geregnet hat.

Aus den Ästen habe ich dann das ganze Wochenende hindurch meine Weihnachtsdekoration zusammengestellt: sehr natürlich, wie ich es am allerliebsten mag.


Am besten gefallen mir Tannäste verschiedenster Grösse, welche ich ganz einfach und pur in grosse, alte Weckgläser oder in stabile Vasen stelle. Das passst wunderbar zu den Naturfarben und dem vielen Holz in meiner Wohnung.


Natürlichh könnt ihr diese Äste auch gut noch mit Weihnachtsschmuck aller Art weiter dekorieren, wenn das bei Euch passt!

Aber auch kleine Fläschchen wie die auf dem folgenden Foto, welche ursprünglich von einem italienischen Apérogetränk stammen und mit Sternen und weihnachtlichen Motiven verziert sind, passen perfekt.


In der Küche habe ich grosse Schalen mit Orangen und Clementinen aufgestellt. Vor einigen Jahren habe ich aus den Schalen dieser Früchte auch Schmuck für den Weihnachtsbaum gemacht (HIER) 


Im Hintergrund steht ein Weckglas, welches ich mit Baumnüssen gefüllt habe und die Orchidee, die gerade wieder zu blühen anfängt...


Im Eingangsbereich habe ich das eigentliche "Vide-Poche" dekoriert mit einem Glas voller Tannäste, einem Glas voller metallener Glocken-Kugeln sowie einem Pinienzapfen, einer Kastanien-Hülle und roten Kerzen in Holz-Kerzenständern. Nur die frischen Tannäste aus dem Wald sind neu, alles Andere habe ich teilweise bereits seit Jahren.

Im Hintergrund gespiegelt seht ihr einmal mehr das Bild des Norwegischen Fischers (HIER schon einmal frühlingshaft mit Tulpen zu sehen)


Im Wohnzimmer sind dafür noch die Nachwirkungen und Souvenirs meiner Schweden-Reise im Sommer (HIER mehr darüber) zu sehen. Die Dala-Pferdchen haben so gut gepasst, dass sie zusammen mit der Karussell-Musikdose gleich bleiben durften.


Das Rentier war einmal eine leuchtende Weihnachtsdekoration für draussen. Nachdem es nicht mehr funktioniert hat, habe ich alle elektrischen Kabel abgenommen und nur das Metallgestell mit den Holzranken belassen. So passt das stilistische Rentier perfekt ins Wohnzimmer, kombiniert mit der Holzlaterne und einem grossen Fichtenzweig.


An der Wand im Treppenhaus habe ich einen geflochtenen Draht der Wand entlang hochgezogen und mit mini-kleinen, aber starken Magnetchen kleine Tannäste daran befestigt:


Über ein kleines Tischchen habe ich ein langes, rot-weiss gemustertes Tischtuch gelegt. Das sieht nicht nur weihnachtlich aus, sondern lässt darunter jede Menge Stauraum für Ersatzkerzen, Schere, Zündhölzer, Kabel, ...


Darauf stehen ebenfalls bordeaux-rote Kerzen in Holz-Kerzenständern, grosse Tannäste in einem Weckglas, Pinien-Zapfen (von einem Freund aus der Toscana erhalten), sowie ein italienisches Gläschen mit Tannästen. Auch die Tannäste vom Esstisch habe ich hierhin verlegt, sobald das Essen auf den Tisch kam.



12 Tipps für eine schöne, natürliche Weihnachts - Deko


1. Tannäste, Tannäste, Tannäste!
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr auch im Wald offiziell den Weihnachtsbaum direkt frisch absägen und dazu gleich einige Tannäste mitnehmen, die bei diesen Aktionen immer anfallen. Ansonsten: fragt auf eurer Gemeinde, beim Förster oder auch bei Bauern in eurer Gegend nach solchen Gelegenheiten.

2. Tannenzweige (oder Fichten-Äste, usw.) stellt ihr am besten in grosse Weck-Gläser oder grosse, stabile Glasvasen. Kleinere Ästchen könnt ihr auch in Flaschen stellen. Tannäste sehen pur schon gut aus, oder ihr könnt sie zusätzlich schmücken, wenn ihr wollt: mit Naturmaterialien, Weihnachtsbaumschmuck oder Anderem.
Je nach Form sehen die eingestellten Zweige selbst aus, wie kleinen Weihnachtsbäume und können diesen in einer kleinen Wohnung auch einmal ersetzen.
Das Gute daran: So eine Deko könnt ihr auch last Minute noch vorbereiten und sie sieht dennoch perfekt aus.

3. Die schönen, immergrünen Äste könnt ihr auch um den Hauseingang herum einstellen, auslegen oder aufhängen (und allenfalls dekorieren). Auf jeden Fall eignen sie sich auch gut, um grosse Töpfe, Blumenkisten und Gemüse- oder Blumenbeete abzudecken und damit weihnachtlich oder winterlich herzurichten.

4. Sammelt auch übers Jahr Naturmaterialien, die euch gut gefallen: Ob das nun Pinienzapfen sind, Fichtenzapfen, Föhren-Zäpfchen, Kastanien-Hüllen, Eicheln, Baumnussen, schöne Lärchen-Zweige, Wurzeln, spezielle Äste oder Holzstücke, ... schaut, dass keine Tierchen darin wohnen, schüttelt sie aus und trocknet die Mitbringsel anschliessend gut.

5. Kombiniert mit Metall, weiss oder schwarz und maximal einer weiteren, allenfalls leuchten Farbe wie zum Beispiel: bordeaux-rot, dunkelblau, gold, silber, hellgrün,... Bei mir war es dieses Jahr: frisches Fichten- und Tannengrün mit Holztönen, Glas und bordeaux-roten Kerzen - ein weihnachtlicher Klassiker.

6. Laternen und Kerzen gehen immer! Ob sie echt sind, oder aus Sicherheitsgründen mt LED's betrieben werden, ist egal. Ich habe hier LED-Lichterketten in einer grossen Holz-Laterne, Teelichter in verschiedenen Metall-Laternen, Spitz-Kerzen in bordeaux-rot aud den Holz-Kerzenständern und (trotz Katzen) noch immer echte Bienenwachs-Kerzen am (frischen!) Weihnachtsbaum. Auf offene Flammen passen wir aber auch sehr auf und lassen sie nie unbeaufsichtigt.

7. Passend zu allen anderen Naturtönen sind frische Früchte: Äpfel, Birnen, Orangen (ev. auch mit Nelken duftend dekoriert), Mandarinen, Clementinen, Granatäpfel, Nüsse, ... schön. In einer Schale aufgetürmt, aufs Sideboard zwischen die Tannäste gelegt oder am Christbaum aufgehähgt, sehen sie wunderschön und sehr traditionell aus.

8. Gedimmtes Licht: habt ihr Dimmschalter in der Wohnung, mit denen ihr das Licht dimmen, d.h. weniger hell einstellen könnt? Das sieht um die Weihnachtszeit und kombiniert mit Kerzenlicht besonders schön aus! Falls nicht: probiert auch einmal aus, ob ihr die Lampen so richten könnt, dass das Licht nur indirekt fällt. Vielleicht ist es sogar möglich, ganz auf helle Lampen zu verzichten und nur Kerzen oder Lichterketten zu verwenden?

9. Nutzt die zweite und dritte Dimension: hängt Äste oder Dekorationen an die Wand oder ans Fenster, habt Mut zu grösseren Ästen, die in eine grosse Vase gestellt weit in den Raum ragen. Feinere Deko-Gegenstände können zum Beispiel an eine Vorhang-Schiene gehängt werden und im Raum schweben.
Auf Pinterest habe ich sogar gesehen, dass auch Lampen mit einbezogen und dekoriert wurden... Nicht bei jeder elektrischen Instalation funktioniert das gut, aber schön sah das auf jeden Fall aus, zusammen mit dem Licht!

10. Düfte! Mindestens ebenso stark wie auf optische Reize reagieren Menschen auf Düfte. Frisch geschnittene Tannäste hüllen die Wohnung auf jeden Fall in Weihnachtsduft, Orangenschalen im Ofen oder mit Nelken gespickte Orangen bringen etwas mehr Exotik dazu. Ein wohliges Aroma verbreitet für mich das Harz einer grossen Föhre aus dem Emmental, welches ich jeweils um die Weihnachtszeit verräuchere, oder auch Weihrauch aus dem Oman, der einen angenehm warmen Duft hat.

11. Frisches Grün: Vielleicht kennt ihr den Barbara-Zweig? Das ist ein am 4. Dezember (Barbara-Tag) geschnittener und im Haus ins Wasser gestellter Kirsch-Zweig, welcher dann an Weihnachten blüht.
Zwar haben wir einen Kirschbaum, doch dessen Zweige hängen alle sehr hoch... Dafür ragen die Äste verschiedener anderer Sträucher zu weit in einen Gehweg - und auch Haselnuss-Zweige oder andere Pflanzen schlagen mit schönen, grünen Blättchen aus, wenn sie geschnitten und an der Wärme ins Wasser gestellt werden! Über den Winter schneide ich nun immer mal wieder einen Zweig ab, der spätestens im Frühling sowieso weichen müsst und schaue, was daraus wird. Probiert es einfach aus und freut euch auf frisches Grün in ca. 3 Wochen.

12. Weihnachtsdeko zu Winterdeko machen: Bei uns ist es Tradition, wirklich erst zu Weihnachten zu dekorieren und nicht schon die ganze Adventszeit hindurch. Die ganze, aufwändige Deko schon nach den wenigen Weihnachtstagen oder spätestens am 6. Januar abzuräumen, wäre aber viel zu schade! Wenn ihr z.B. bordeauxrote Kerzen und andere Gegenstände durch weisse ersetzt, habt ihr zusammen mit den natürlichen Tannenzweigen und anderen Naturtönen eine perfekte, neutrale Winter-Dekoration, die gerne noch etwas länger bleiben darf.


Nun wünsche ich euch nochmals wunderschöne Weihnachtstage, hoffentlich etwas Ruhe für eigene Gedanken, Pläne und Unternehmungen zwischen den Jahren und auch bald schon einen guten Start ins Neue Jahr!

Liebe Weihnachtsgrüsse, Miuh


Freitag, 30. Dezember 2016

Weihnachtsrückblick und Tipps für Winterstimmung

Alles soll perfekt sein, aufgeräumt, gemütlich, weihnachtlich, mit kleinen Geschenken, die alle glücklich machen, feinem Essen für alle, gemütlich kuscheliger Stimmung und gerne noch einige Sorten der besten, selbst gemachten Guezli (Plätzchen)...


Nur: perfekt ist es bei mir selten, und ich selbst bin weit entfernt davon, perfekt zu sein... So habe ich irgendwann gewechselt zum Motto: "Mut zur Lücke" - und das hat Weihnachten dann genau richtig und entspannt gemacht: Alles, was noch zu viel war oder herumlag, verschwand im Kellerzimmer (habt Ihr auch so ein Notfall-Gerümpelzimmer?), Guezli wurden von den lieben Verwandten sowieso mitgebracht und natürlich hat sich niemand beschwert, dass nur zwei anstatt vier selbst gemachte Leckereien verschenkt wurden.


Die Katzen waren super lieb (...und die Weihnachtsdekoration gut angemacht, hihi!) - so war es für alle ein schönes, friedliches Weihnachtsfest! Mit meinen Weihnachtsbaum-Fotos beteilige ich mich gerne bei "Bunt ist die Welt" von "heute macht der Himmel blau".


Auch wenn die Weihnachtstage nun schon vorbei sind, gebe ich Euch gerne noch meine persönlich liebsten Weihnachts- und Winter- Dekorations-Empfehlungen für eine kuschelige zu Hause-Stimmung weiter - schliesslich dauert der Winter noch etwas...


7 einfache, schnelle Deko-Tipps für eine schöne Winterstimmung / Weihnachtsstimmung:

- Tannenzweige in einfache, schwere (standfeste) Gläser mit wenig Wasser stellen - das wirkt sofort!
- Kerzen in Windlichtern oder Laternen als Beleuchtung (rot erzeugt z.B. eine warme Stimmung, blau ist eher winterlich kühl)
- Lichterketten wirken auch im Wohnzimmer und nicht nur am Tannenbaum - z.B. in einer Laterne oder in einem grossen Glasgefäss.
- Auch Weihnachtskugeln machen sich gut in einem Glas, Korb oder Drahtgefäss. Diese können farblich passend zu Eurem Weihnachtsbaum gewählt werden, oder auch einmal in anderen winterlichen Farben. (Bei uns steht z.B. ein Drahtkorb mit blauen Kugeln in der Küche.)
- Das Räuchern von Harz, z.B. von Tannen-, Föhren- oder Fichtenbäumen entspannt sofort und zaubert winterliche / weihnachtliche Stimmung ins Wohnzimmer. (Sehr wenig reicht schon!)
- Vor der Haustür mit Tannenzweigen, Laternen und Kerzen in Windlichtern dekorieren (Achtung auf Brandgefahr!) Das gibt sowohl Euch selbst wie auch Euren Gästen ein winterliches Willkommensgefühl.
- Deko muss nicht teuer sein! Das Holz-Rentier auf dem oberen Foto ist ein Recycling-Teil: Es war einmal ein "Leucht-Rentier", dessen Lämpchen nicht mehr funktionierten. Vorsichtig habe ich alle Lämpchen und Kabel entfernt. Auch Naturmaterialien wie Tannenzapfen oder kahle Zweige wirken schön. Am Besten lasst Ihr sie einige Tage draussen trocknen (und Tierchen rauskrabbeln), bevor Ihr sie ins Haus nehmt.



Nun wünsche ich Euch weiterhin eine kuschelige Winterzeit mit Euren liebsten Winter-Dekorationen und wer weiss... vielleicht sogar etwas Schnee ab der nächsten Woche.

Liebe Grüsse, Miuh

Dienstag, 1. Januar 2013

Nur noch ein kleiner, später Rückblick...

Eigentlich bin ich ja schon zu spät für einen Rückblick auf Weihnachten... aber versprochen ist versprochen! Und da ich unterdessen nur mit einer bösen Erkältung auf dem Sofa und im Bett herumliegen und andere Blogs lesen konnte, habe ich auch eine kleine Entschuldigung für die Verspätung :-)
 
 
Einen eigenen Baum und so richtige Weihnachtsdekoration hatten wir dieses Jahr nicht im Haus, da wir auch gar nie hier Weihnachten gefeiert haben. Einige Laternen und Kerzen für drinnen und grosse Tannäste vor der Tür mussten deshalb reichen.
 
Darum hier ein ganz kurzer Rückblick auf unsere Weihnachtsfeiern bei den Familien im Emmental und im Aargau...
 

 
 
 
 
Ein kleines "Geschenk" zum selbermachen habe ich hier wie versprochen auch noch:
 
Vor einiger Zeit haben wir eine (Hokkaido-) Kürbissuppe gekocht. Das weiche Innere mit den Kernen haben wir wie immer mit einem grossen Löffel herausgekratzt. Als ich all die schönen Kerne sah, wollte ich sie aber auf keinen Fall einfach auf den Kompost werfen und habe nach einer Verwertung gesucht:
 
 
Einige Kürbiskerne habe ich gleich schön gereinigt und zum trocknen gelegt. Diese möchte ich im Frühling pflanzen und schauen, ob sie erstens keimen, zweitens wachsen und drittens feine Hokkaidokürbisse geben.
(Achtung: wenn aus eigenen Kürbissen gepulte Kerne gepflanzt werden und die dann gewachsenen Kürbisse bitter schmecken, ist es eine giftige Kürbis-Zierkürbis-Mischung! ... nicht essen!)
Das einzige, was mir noch etwas Sorge macht, ist unser Mini-Gärtchen im Verhältnis zum grosszügigen Kürbispflanzenwachstum!
 
Also, zurück zum Thema:
 
Aus den restlichen Kürbiskernen habe ich mir eine kleine Knabberei "gebastelt"
 
- Kerne so gut wie möglich reinigen, dann über Nacht in Salzwasser (3-5 KL Salz pro Schüssel) einweichen
- am nächsten Morgen die Kerne weiter reinigen, alles Kürbisfleisch abreiben, Kerne abtrocknen.
- Kürbiskerne auf ein belegtes Backblech geben
- bestreuen mit etwas grobem Meersalz, Paprika, Chilliflocken (oder sonst etwas nach Geschmack!)
- für ca. 20 Minuten bei 200C in den Backofen schieben
 
Achtung: immer schön überwachen, nach ca. 10 Minuten wenden oder wenigstens etwas bewegen und immer im Auge behalten, falls nötig früher herausnehmen.
 
Anschliessend auskühlen lassen, die Kerne schälen und geniessen.
 
Was man nicht tun sollte: Unterdessen duschen gehen und wenn man in die Küche zurückkommt, die Kerne schon "knistern und poppen" (aufspringen) hören... Sie waren aber trotzdem gut! ;-)
 
Das Schälen ist wohl etwas aufwändig und mühsam... ich habe mich getröstet, dass man dafür nicht zu viel auf einmal isst! Mir hat es nämlich sehr gut geschmeckt.   ...    en Guete!