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Samstag, 28. Juli 2018

Mondfinsternis und Blutmond am 27.07.2018

Schon seit Monaten hatte ich für den Abend des 27. Juli gross "Mondfinsternis" in meine Agenda eingetragen, denn die Astronomie, spezielle Himmelspähnomene und Ereignisse faszinieren mich sehr. Zeitweise überlegte ich sogar, spontan einen Flug zu buchen, falls das Wetter hier nicht gut sein sollte, oder wenigstens mit dem Zug in die Südschweiz zu fahren, wäre eine Möglichkeit gewesen.
Gerne zeige ich die Mondfinsternis auch beim Sonntagsglück.


Zum Glück war das alles nicht nötig, denn das Wetter in der Region um Zürich war prächtig, klar und warm, wie mit wenigen Ausnahmen schon seit Wochen.
Sobald wir Abends nach Hause kamen, gingen wir auf die Suche nach dem perfekten Platz, um später den verdunkelten Mond zu beobachten und zu fotografieren.
Ein leicht erhöhtes, schon abgeerntetes Getreidefeld in der Nähe schien perfekt - hier wollten wir uns nachher auf den Stroh-Stopeln mit Decken und etwas zu knabbern gemütlich einrichten.


Gut vorbereitet war ich nicht, denn wie so oft gab es so viel Anderes zu erledigen und vor allem die Arbeit verbrauchte diese Woche viel Zeit und Energie. So ging es noch kurz in den Keller, das Stativ suchen, welches doch da irgendwo sein musste... und bei einem kurzen, gemütlichen Znacht im Garten probierte ich noch schnell die verschiedenen Einstellungen der Kamera (ja ja, ich weiss, die Technik sollte ich schon lange im Griff haben...)  und machte ein paar Probefotos.

Es würden meine ersten Nachtaufnahmen dieser Art werden. Indem ich bei den Mond-Fotos die wichtigsten technischen / EXIF Daten dazuschreibe, lasse ich euch gerne an meinen Experimenten etwas teilhaben. Fotografiert habe ich mit der geliebten Panasonic Lumix DMC-FZ1000 - Eine Kamera mit lichtstarkem und Zoom-freudigem Wechselobjektiv wäre natürlich besser gewesen...


Sobald wir aus der Richtung "unseres" Beobachtungsplatzes jede Menge Stimmen und Kindergeschrei hörten, wurde uns bewusst, dass wir wohl nicht alleine sein würden... und als ich den Mond noch hinter dem Horizont vermutete, hörte ich schon erste "schau der Mond!" - Rufe. Höchste Zeit, loszugehen!

Bereits auf einem kleinen Feldweg probierte ich einige Einstellungen mit verschiedenen Fokuspunkten. Die Dämmerung war noch recht hell, und der schon rötlich gefärbte Mond erst schwach zu sehen. Auf den Mond zu fokusieren erwies sich als recht schwierig und ich musste auf manuellen Fokus umstellen.

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 8 Sec. / Zeit: 21.51 und 21.52

Alleine waren wir dann an unserem Beobachtungs-Ort wirklich nicht, aber es gab genügend Platz für alle und wir richteten uns mit den Decken gemütlich im Stoppelfeld ein... immer wieder musste ich ans Lied "Ein Bett im Kornfeld" denken :-)
Einige Beobachter  gaben auch prima "Bildgestaltungs - Elemente" ab (der Mann ist wirklich still gestanden, man bedenke, ich habe 8 Sekunden lang belichtet!) und auch der Flieger, welcher durchs Bild flog, war mir recht. Seht ihr den Mond schon?

ISO 400 / Blende 3.5 / Belichtungszeit 8 Sec. / Zeit: 22.05

In der dunkelblauen Dämmerung hob sich der rötliche, nun im Vollschatten der Erde stehende Mond schön ab. Sogar einige Sterne hatte ich mit auf dem Foto. Der gestern ebenfalls auffällige Mars ist jedoch hier noch nicht auf dem Bild.

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 2.5 Sec / Zeit: 22.11

Mit der fortschreitenden Zeit schien die Nacht mittlerweile schwarz - und der Mond noch immer im Kernschatten orangefarben bis lachsrot... Die Maaximale Verfinsterung war für 22.21 Uhr angekündigt, als zwischen dem oberen und dem unteren Foto.

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 3.2 Sec / Zeit: 22.37

Nun kam (für unsere Position) auch der hell leuchtende Mars hinter dem Busch hervor, er folgte dem Mond leicht versetzt auf seiner Laufbahn.

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 2.0 Sec / Zeit: 22.42

Um 23.13 sollte die totale Mondfinsternis (Kernschatten) enden. Jetzt schon schien der Mond eher grau als rot und ich habe das Gefühl, links schon einen hellen Schimmer zu sehen...

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 1.3 Sec / Zeit: 23.12

Nun ging es schnell! Zwischen dem oberen und dem unteren Foto liegen nur fünf Minuten, aber links kehrt deutlich das Licht zurück, welches den Mond normalerweise strahlend hell-weiss erscheinen lässt. Die Farbverläufe mit dem blauen Band fand ich ebenfalls sehr spannend. Unterdessen waren wir übrigens längst die einzigen auf dem Feld und es war da draussen auch schon deutlich kühler geworden.

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 0.4 Sec / Zeit: 23.17


Interessant finde ich auch, wie verhältnismässig stark innerhalb der letzten vier Bilder die Belichtungszeit abgenommen hat. Kein Wunder, auch die Licht-Ecke wächst schnell... als würde man dem Mond innerhalb von einer Stunde bei der Entwicklung vom Leermond zum Vollmond zuschauen.

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 0.5 Sec / Zeit: 23.24

Eine sehr kürzere Belichtungszeit lässt die rechte, verdunkelte Seite des Mondes fast ganz verschwinden, während dafür die Strukturen der linken Ecke wieder sichtbar werden...

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 1/100 Sec / Zeit: 23.27

In der Zwischenzeit ist es recht kühl geworden... Zum Glück sind wir nicht weit von zu Hause entefernt! Ich laufe schnell heim, um wärmere Kleider und mehr Decken zu holen. Bevor ich losgehe, starte ich aber noch eine Langzeitaufnahme der Landschaft:

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 40.0 Sec / Zeit: 23.30

Und nach der Rückkehr etwa eine halbe Stunde später, als der Mond schon wieder wesentlich mehr Leuchtkraft hat, entstehen einige zusätzliche Landschaftsaufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten (alle kürzer, als beim vorherigen Bild, und dennoch scheinen die Fotos heller):

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 10.0, 20.0, 40.0 Sec / Zeit: 00.01, 00.02, 00.03

Das Spiel mit den unterschiedlichen Belichtungszeiten fasziniert mich zunehmend... ich bin beeindruckt vom hellen Licht des Mondes und von der starken Abdunkelung durch den Erdschatten in der noch vorhandenen Mondfinsternis-Ecke!

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 1/2000 und 1 Sec / Zeit: 00.10

Nun fehlt dem Mond noch eine kleine Ecke...

ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 1/3200 Sec / Zeit: 00.22

... bevor er wieder voll scheint.


ISO 400 / Blende 4.0 / Belichtungszeit 172000 Sec / Zeit: 00.43

Auch wenn die Fotos nicht perfekt wurden (das muss ich momentan den professionell ausgestatteten und ausgebildeten Fotografen überlassen), hatte ich sehr viel Spass, freue mich über die entstandenen Bilder und bin mutiger geworden, was die Nacht- und Astro-Fotografie angeht.

Bestimmt werde ich also wieder einmal nachts mit Fotoapparat und Stativ losziehen, mir spannende Motive suchen und mit den Belichtungszeiten experimentieren.

Einen schönen Beitrag mit Fotos der Mondfinsternis und vielen Tipps zur Vorbereitung findet ihr bei Cornelia / Silvertravellers

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich meine Mond-Fotos auch beim Projekt "Blick zum Himmel"

Dienstag, 14. November 2017

November-Rosen

Auf Anfang Woche wurde hier deutlich kälteres Wetter angesagt. Die ersten Schneeflocken habe ich unterdessen auch schon gesehen und auf den Hügeln in der Region lag eines Morgens ein weisses Schäumchen...
Höchste Zeit, im Garten einmal nach den Rosen zu schauen, die wie jedes Jahr im November nochmals wunderbar blühen. Da ich nicht wusste, wie stark der Frost wird, habe ich die schönsten zwei blühenden Rosenzweige abgeschnitten und mit ins Haus genommen.
Eingestellt habe ich sie in einer einfachen  Vase - die eigentlich eher ein kleines Glas-Windlicht ist. Im Hintergrund zeigt der Spiegel das alte Foto des norwegischen Fischers, welches mir viel bedeutet und daneben erinnert die kleine Schildkröte an unsere schönen Tage auf der Traum-Insel Heron Island.

Die frischen Rosen-Farben im Flur erinnern so gar nicht an den November und das ist mir noch ganz recht.
Im Wohnzimmer haben wir dafür richtig winterlich und kuschelig dekoriert und der Korb mit den Garten-Kissen wurde gegen viele Laternen und Kerzen getauscht! - Zur Winter-Deko schreibe ich ein andermal mehr...

Und wie sieht der November bei euch gerade so aus?
Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Die November-Rosen zeige ich gerne auch beim Friday Flowerday, beim Freutag, beim Sonntagsglück, und bei den Montagsfreuden.

und... mögt ihr Weihnachtsmärkte? Schaut doch noch hier bei mir vorbei:
https://geheimtippreisen.blogspot.ch/2017/10/weihnachtsmarkte-2017-planung-tipps.html


Montag, 17. April 2017

Mümmelkaninchen - die etwas andere Ostergeschichte

Den Ostersonntag haben wir mit viel feinem Essen, Schoko-Osterhasen, gefärbten Eiern und Familienzeit genossen... Nun freue ich mich über den noch  freien Ostermontag, der nochmals viel freie Zeit und Entspannung bietet! Juhu :-)
Lotta sucht diese Woche für "Bunt ist die Welt" Osterhasen - Bilder. Dazu möchte ich gerne ein spezielles und leider auch schwieriges Thema beitragen:
Diese süssen, mümmelnden Kaninchen (nicht Hasen) sind mir während unserer Australienreise ganz im Südwesten Australiens (hier) begegnet.

Als ich Morgens früh mit der Foto-Kamera loszog, waren da auf einer Wiese plötzlich viele sehr süsse, kleine Kaninchen. Sie hoppelten herum, mampften Gras, spielten, rannten davon wenn ich zu nahe kam, versteckten sich, schnupperten...
Dass Kaninchen in Australien eher ein Problem und nicht so beliebt sind, war mir schon bewusst - schliesslich gibt es den berühmten Kaninchenzaun (der eben auch nicht wirklich "dicht" ist). Und doch war ich hin- und hergerissen: Die kleinen Kaninchen waren so süss, natürlich sahen sie auch gar nicht gefährlich aus - und da musste ich bis nach Australien reisen um Tiere in der freien Natur zu sehen, die eigentlich bei uns - und nicht in Australien - heimisch sind...

Kaninchen wurden in Australien wohl schon durch die ersten ankommenden Menschen aus Übersee 1788 eingeführt. Jahre später dachte sich ein Farmer, es könnte ja nicht schaden, einige der Tiere freizulassen - so könnte er auch hier in Australien jagen gehen. Die Kaninchen vermehrten sich jedoch "wie die Karnickel" und es dauerte nicht allzulange, bis sich Millionen der Tiere über den ganzen Kontinent verbreitet hatten. Sie frassen Grünflächen leer und entzogen somit einheimischen Tieren die Nahrung und trugen ausserdem zur Bodenerosion bei.
Als die Einwanderer sich des importierten Problems bewusst wurden, war es zu spät. Der erwähnte Kaninchenzaun hindert die Tiere längst nicht mehr. Seit den 1950er - Jahren werden immer wieder neue Krankheitserreger entwickelt, um die Kaninchen zu dezimieren. An den ausgebrachten Krankheiten sterben tatsächlich jeweils viele Kaninchen qualvoll - doch die Überlebenden entwickeln Immunitäten und vermehren sich anschliessend wieder enorm - eine sehr zweifelhafte Methode also. Heute leben in Australien wohl einige Hundert Millionen bis einige Milliarden Kaninchen.

Eines der Tiere, das (unter Anderem!) durch die Kanincheninvasion leidet, ist der Bilby. Einige Australier sind deshalb dazu übergegangen, Ostern nicht mit Osterhasen (aus Schokolade) zu feiern, sondern mit Oster-Bilbies. Eine genauere Beschreibung dazu findet Ihr auch bei Irina's Blog Aussiebuschfunk.net.
Kaninchen sind leider nicht die einzigen eingeführten Tiere, die in Australien Probleme bereiten...

Weitere Beispiele sind:
Füchse (um die Kaninchen zu Jagen und für die Fuchsjagd - haben sich ausgebreitet und jagen lieber einheimische Tiere, welche sich Fressfeinde wie Füchse nicht gewohnt sind)
Verwilderte Hauskatzen (die allerdings neben Wildtieren auch Kaninchen jagen und unter anderem deshalb ausgesetzt wurden)
Kamele (zur Erschliessung der Goldgräberstädte eingesetzt und später als sie nicht mehr gebraucht wurden, buchstäblich in die Wüste geschickt, wo die Tiere überlebten und sich vermehrten)
Pferde (ebenfalls zur frühen Erschliessung des Landes eingesetzt und später als sie nicht mehr gebraucht wurden "in die Wüste geschickt" - wo heute grosse Herden wild umherziehen)
Riesenkröten, Agas (wurden eingeführt, um in den Zuckerrohrfeldern Schädlinge zu fressen, sind giftig, vermehren und verbeiten sich enorm, fressen nun vor allem einheimische Tiere)
Desweiteren: verwilderte Wasserbüffel, Schafe, Ziegen, Schweine, Hasen...

Mir tun all diese Tiere - die "Einheimischen" wie auch die "Eingeschleppten" sehr leid... sie müssen auslöffeln und ausstehen, was Menschen mit begrenzter Vorstellung der Natur und der verschiedenen Ökosysteme angerichtet haben und teilweise weiter anrichten.

Ich hoffe sehr, die Menschheit lernt hier wenigstens aus den bisherigen Fehlern...
Liebe Grüsse, Miuh




Montag, 6. April 2015

12tel Blick im März - langsam geht etwas

Gleich per Ende März hat mir leider die Zeit etwas gefehlt, um alle meine Tagesfotos zusammenzustellen und hier sowie bei Tabea's 12tel Blick zu zeigen. Hier sind sie nun also!
Anfangs lag da noch der Schnee, welcher uns schon den ganzen Februar hindurch begleitet hatte. Er schmolz aber mit einer wärmeren und regnerischen Phase in kurzer Zeit weg. Daraufhin hat es noch 2-3 mal etwas geschneit, gefolgt von einigen Tagen, an denen jeden Morgen Reif auf der Wiese lag. Gegen Mitte März wurde es etwas wärmer, mit wechselhaftem Wetter... Morgens oft noch kühl, aber in der wärmenden Mittagssonne konnte man schon auch einmal draussen essen! Ich nutzte einen lauen Abend, um den Sommerflieder zurückzuschneiden und mit dem Schnitt der Rosen zu beginnen, bis es zu dunkel wurde.

Am Samstag, 28.3. war schönes, aber eher kühles Wetter angesagt. Die Sonne wärmte dann so wunderbar, dass wir einen grossen Arbeitstag im Garten starten konnten:
Der Hasel auf der Grundstücksgrenze wurde geschnitten, der Kirschlorbeer stark verkleinert, diverse kleine, ausgesamte Bäumchen geschnitten oder ausgezogen, zwei Kübel Komposterde (die irgend ein Tierischer Untermieder aus dem Kompost gescharrt hatte) verteilt, alle Rosen hinter dem Haus geschnitten, die Hortensie geschnitten, ein zusätzlicher Nistkasten für Vögel aufgehängt und draussen im Garten zu Mittag gegessen. Die Forsythie war unterdessen gelb aufgeblüht, die Krokusse schon fast verblüht und der Teil unter den Feldahornbäumen nicht mehr braun, sondern von viel Grün (Tulpenblättern und andere) bedeckt.

Nun freue ich mich auf den weiteren Frühling und grüsse Euch herzlich, Miuh


P.S. hier noch meine 12tel blicke vom Januar und Februar für alle, die nochmals schauen möchten...



Samstag, 28. Februar 2015

12tel Blick im Februar - Schnee, Schnee, Schnee

Die ganze erste Februarwoche blieb der Ende Januar gefallene Schnee weiter liegen, es war Tag und Nacht eiskalt und die Bise blies feinen Schnee auf die Strasse (wo durch das überfrieren oft gefährliche Verhältnisse entstanden), in jeden Winkel und ins Gesicht. Später war es etwas weniger eisig, aber doch immer um die 0 Grad herum, so dass wir tatsächlich den ganzen Februar hindurch Schnee im Garten liegen hatten - und immer, wenn man dachte, jetzt taut er doch langsam weg - hat es wieder geschneit.

Diesen Monat habe ich es tatsächlich jeden Tag geschafft, ein Foto von meinem Gartenblick aufzunehmen, so dass ich Euch eine lückenlose Monatsübersicht zeigen kann...
Ob mir ohne das Projekt aufgefallen wäre, dass unterdessen schon seit eineinhalb Monaten ununterbrochen Schnee liegt? Es ist ein schönes Ritual geworden, jeden Morgen als erstes durchs grosse Fenster in den Garten hinaus zu schauen... manchmal fällt sofort eine Veränderung auf und Manches bemerkt man auch erst auf den zweiten Blick oder Ende Monat. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf die nächsten Monate und erhoffe mir für den März langsam etwas mehr grün...

Liebe Grüsse und weiterhin viel Freude mit dem 12tel Blick Projekt bei Tabea!
Miuh


Freitag, 6. Februar 2015

12tel Blick im Januar - etwas anders...

Schon seit Ende Jahr habe ich mir Gedanken gemacht, ob es bei Tabea mit dem 12tel Blick weitergeht (zum Glück ja!) und wie es damit bei mir weitergehen soll... Dass es wieder der Blick in den Garten - mein "Gartenblick" - sein soll, war mir schnell klar. Er ist einfach zu erreichen und liegt mir auch sehr am Herzen.

Jedoch hatte ich immer Mühe, mich für einen Tag zu entscheiden: Ob ich  immer genau denselben Tag wählen oder doch lieber eine Tagesansicht, die am typischsten für den jeweiligen Monat war, abwarten sollte?

Deshalb habe ich mich für eine etwas andere persönliche Monatsansicht entschieden und hoffe, dass ich damit bei Tabea trotzdem noch immer willkommen bin ;-)


Jeden Tag (wenn ich zu Hause bin jedenfalls...) fotografiere ich nun meinen Gartenblick und füge die Fotos jeweils Ende Monat zusammen. So erhalte ich meinen Monats-Überblick, oder meinen 12tel-Film... ich freue mich schon sehr darauf und bin ein bisschen erleichtert, dass ich mich nicht mehr entscheiden muss  :-)

Im Januar hatten wir es (eigentlich seit Ende Dezember 2014 schon) oft richtig winterlich weiss hier. Am 3.1. schmolz der Schnee praktisch in einem Tag weg und die Natur wurde nur durch den allnächtlichen Frost etwas weiss überzuckert, doch seit Mitte Januar liegt nun wieder ständig Schnee.

Liebe Grüsse und jetzt schnell noch zu Tabea zum schauen, welche 12tel Blicke dort schon auf uns warten!
Miuh

Samstag, 1. November 2014

Über dem Nebel

Als ich heute Morgen die Augen öffnete und ein leicht rosafarbenes Licht ins Schlafzimmer schien, wagte ich  einen kurzen Blick durchs Fenster...
Wunderbar! Wir lagen einmal mehr genau an, oder sogar leicht über der Nebelgrenze. Ein guter Grund, trotz Müdigkeit aufzustehen, die Kamera zu schnappen und auf Foto-Tour zu gehen.
 
Der Nebel stieg mal höher, mal sank er wieder tiefer und gab die Sicht auf den blauen Himmel frei...
Teilweise schien der Himmel mit dem von der Sonne angestrahlten Nebel regelrecht zu brennen!
Es ist hier immer schwierig, abzuschätzen, wo sich der Nebel wie bewegt, zurückzieht oder neu bildet und ich hatte immer wieder das Gefühl, gerade woanders die schönsten Nebel-Stimmungsbilder zu verpassen.
Nach einer kurzen Fahrt zum See hinunter, wo der Nebel dann doch noch unerwartet dicht lag und kein Sonnenstrahl das düstere Grau durchbrach, fand ich unser Dorf wieder ganz umgeben von einem leichten Nebelschleier vor. Das ist ja das schöne an der Natur: auch wenn man glaubt, sie einschätzen zu können und vielleicht sogar zu kennen, ergeben sich immer wieder unerwartete Stimmungen, Bilder, Situationen... man muss sich nur darauf einlassen.
Liebe Grüsse, geniesst das Wochenende und schaut gerne auch noch die anderen Himmel bei der Raumfee an! Miuh










Dienstag, 6. Mai 2014

Foto-Bombing


Hey Leute... ;-) zwinker, zwinker!
Kennt Ihr Foto-Bombing? Na ja, sogar Wikipedia (hier) zeigt die Erklärung nur in Englisch an... aber eigentlich ist es schnell erklärt: Man drängt sich - absichtlich oder auch nicht - in ein Foto, auf dem man eigentlich nicht eingeplant gewesen wäre... Mit der Bildersuche findet man über Google jede Menge Beispiele, die das Ganze wie von selbst erklären (oft auch mit Tieren).
 lalalaaaaaaa ... gäääääääääääääääääähn! ... waas, iiiiiiiiiich?

Tja, so wie es aussieht, habe ich zwei Katzen, die einen Riesen-Spass am Foto-Bombing haben! Was auch immer ich fotografieren möchte... da drängt sich jemand mit aufs Bild und macht vielleicht sogar noch Grimassen ;-) Mal unübersehbar...

Oder auch einmal eher subtil und fast schon diskret... (wer findet uns?)

Es ist, als würde ich jeweils rufen: Fotoshooting... und gleich melden sich zwei "Stars": "Ich bin dabeeei!" - "Ich aaauch!"
Kennt Ihr das auch? Mit Katzen bestimmt, oder? Aber drängen sich auch Hunde, andere Haustiere oder vielleicht sogar kleine Kinder mit ins Bild? Ich bin gespannt! Liebe Grüsse, Miuh





Montag, 9. September 2013

Schweizer Blogs




Eigentlich ist es mir ja egal, woher die Blogschreiber und -Schreiberinnen kommen, es sind eher die spannenden Themen und Gedanken oder die schönen Fotos, Rezepte, Tipps, Inspirationen,... die mich interessieren und die auch ich mit meinem Blog gerne weitergebe.

Nur einige wenige der Blogs, die ich verfolge, habe ich ausgesucht, weil sie aus Regionen der Welt kommen, in denen ich einige Wochen gelebt habe oder gereist bin. Die lokalen "Insider" - Berichte oder "da war ich auch schon" - Erlebnisse dieser Leute freuen mich deshalb ganz besonders.
 


In Sandras Liste von Schweizer Blogs stöbere ich aus einem anderen Grund sehr gerne: die Menschen, die hier schreiben, kommen alle aus meiner weiteren Umgebung: hier kann ich noch viel direkter vergleichen, wie weit jetzt ihre Pflänzchen schon sind, ob die Rosen an geschützten Lagen schon Blüten tragen, wer mit welcher Methode schon Tomaten ernten kann.
Nicht zuletzt gibt es immer wieder Tipps für Feste, Märkte, offene Gärten, Lädeli, Ausflüge,  usw. - die ich auch tatsächlich ohne grossen Aufwand besuchen kann.

Bei Blog-Tipps aus Deutschland, Österreich, Frankreich oder ferneren Ländern bleibt mir oft nur das träumen und hinausschieben auf "vielleicht einmal Ferien in der Region machen und dann..."
 
Deshalb bin ich nun auch auf Sandras Liste und freue mich sehr darüber :-) Vielleicht gibt es ja sogar einmal da oder dort die Möglichkeit, jemanden auch persönlich kennenzulernen.
 
Wo ich gerade dabei war, habe ich auch bei meinem Blog die Gestaltung ein wenig umgestellt... am Auffälligsten ist wohl der Header, aber spannend finde ich auch die Stichworte / Themen, die ich neu entdeckt und integriert habe...
Liebe Grüsse und Euch allen viel Spass beim stöbern - ob bei mir, bei anderen Schweizer Blogs oder weltweit :-)... Miuh