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Sonntag, 13. Januar 2019

Schneegarten in der blauen Stunde

Vergangene Woche hat es auch bei uns zum ersten Mal so richtig geschneit...

Wobei: So viel Schnee, wie es Anfang Januar andernorts in Deutschland und Österreich gab, so dass die Situation teilweise von wunderschön romantisch zu katastrophal gefährlich wechselte, war es bei uns bei weitem nicht! Wir hatten so 10-15cm Schnee und seit gestern Nacht wurde das meiste von den etwas wärmeren Temperaturen, die der Sturm mitbrachte, weggeschmolzen.

Die schöne Stimmung am Morgen während der blauen Stunde habe ich genutzt, um zu fotografieren und so die kurzlebige Pracht zu geniessen:



Anfangs war es noch fast dunkel im Garten und das kleine Rentier und der ebenfalls mit kleinen LED-Lichtern geschmückte Busch leuchteten wunderbar in die zu Ende gehende Nacht... Die blaue Stunde war angebrochen.



Auch auf der anderen Hausseite war alles von Schnee überzuckert. Knapp könnt ihr hier die Tannäste mit LED-Lichtern sehen, welche im Dezember fast nahtlos die Geranien über der breiten Fensterfront abgelöst haben.



Überhaupt sah der Innenhof in den frühen Morgenstunden wunderbar friedlich aus. Ich mag in sehr und freue mich über die Bäume und die verschiedenen Büsche, welche eine schöne Struktur geben.



Langsam war es etwas heller geworden. Noch immer leuchteten die Lämpchen heller als das natürliche Licht und alles schien bläulich.



Noch etwas später übertraf das Tageslicht das Künstliche, mehr und mehr wurde das bläuliche Dämmerungslicht vom Grau des Tages abgelöst.



Links unter dem Herz könnt ihr auf dem folgenden Foto den kleinen Weg erkennen, welchen ich am Vorabend freigeschaufelt hatte. Den Schnee habe ich dabei gleich verwendet, um eine isolierende Schicht um Pflanzen und Töpfe zu bilden, für den Fall, dass es noch kälter wird.



Hinter den Wolken ging die Sonne auf und damit verwandelte sich die blaue Stunde allmählich in eine ebenso schöne lila-rosa-orangene Stimmung.



Auch im Garten war endgültig der Tag angebrochen. Dass das Rentier noch immer leucht, sieht man so kaum mehr. Das ist jeweils auch die Zeit, wenn die verschiedenen Vögel anfangen, sich am Futterhaus einzufinden...



Ebenfalls extrem viel Freude am Schnee hat der Kater! War er anfangs noch etwas vorsichtig, hat er später wild im Schnee herumgetrampelt, mit kleinen Schneebällen gespielt, getapst, wild gemiaut und kleine Balkon - Lawinen verursacht.

Übrigens: was ist noch schwieriger, als eine schwarze Katze zu fotografieren? - Eine wild herumrennende, schwarze Katze bei schlechtem Licht im weissen Schnee fotografieren... ;-)




Auch wenn ich selbst kein Wintermensch bin, geniesse ich gerade die vielen Katzen-Kuschelstunden, Einladungen von Freunden, ein feines Glas Wein auf dem Sofa - und die gedankliche Gartenplanung für den Frühling.


Liebe Grüsse, Miuh


P.S. gerne zeige ich den Wintergarten in der Blauen Stunde auch beim Gartenglück / Winterglück.


Samstag, 3. Januar 2015

Frost-Himmel

Sooo lange habe ich nichts mehr geschrieben, nichts mehr von mir hören lassen... dabei hätte es doch auch viel zu zeigen gegeben! Der Dezember ist einfach so vorbeigerauscht und die wenigen ruhigen Stunden, Weihnachten und auch Silvester habe ich dann doch ohne Blog verbracht. Nun hoffe ich, dass ich in den nächsten Tagen noch einiges nachholen kann :-)
Auch bei uns hat es nach Weihnachten geschneit... unterdessen muss ich sagen: zum Glück nicht an Weihnachten und zum Glück mussten in dieser Zeit nur ganz wenige Leute (ich zum Beispiel ;-) ) arbeiten - was hätte das sonst für ein Verkehrschaos gegeben!
Aber auch mir blieb dank der Feiertage genügend Zeit, die weisse Pracht und das oft schöne Wetter zu geniessen! Besonders schön finde ich in diesen Tagen den Himmel, betrachtet durch Schnee- oder Rauhreif- bedeckte Äste...
...sie bieten mit ihren Silhouetten einen wunderbaren Kontrast zum strahlenden Blau!
Unterdessen ist es auch hier wieder etwas düsterer geworden, aber von den schönen Erinnerungen (und Fotos) von den sonnigen Tagen zehrt man doch im Winter immer wieder!
Die Sonne steht noch immer den ganzen Tag lang recht tief...
... und in unserer Strasse entstand dadurch ein fast schon Apokalyptisches Bild:
Mit einem Foto des Sonnenaufgangs, wie wir ihn jeden Morgen und doch immer wieder etwas anders sehen, verabschiede ich mich für heute und empfehle Euch auch noch all die anderen Himmel, welche die Raumfee in Heaven heute wieder sammelt!
 Liebe Grüsse, Miuh










Samstag, 14. Dezember 2013

Wintermorgenhimmel

Hier in der Region liegt die Nebelgrenze ziemlich oft etwa auf der Höhe unseres Dorfes.
Der Nebel steigt nachts vom See her hoch, wabert hin und her, immer höher und deckt alles zu.
Morgens sinkt der Nebel - wenn wir Glück haben - langsam wieder ab und  lässt nur da und dort einzelne Nebelfetzen oder Schlieren zurück.
Darüber strahlt dann die Sonne und lässt das Nebelmeer noch fluffiger erscheinen. (so wie zum Beispiel schon Ende Oktober: hier)
Darüber, was der Nebel hier noch so anstellt, zeige ich Euch ein anderes Mal mehr!
Liebe Grüsse und geniesst die immer wieder andere Morgenstimmung (zum Beispiel auch hier: bei der Raumfee - In heaven), Miuh