Wir gönnten uns mit einem "Brückentag" und dem Nationalfeiertag am 1. August ein langes, freies Sommerwochenende zu Hause... das war einfach nur gemütlich! Da das Wetter so schön und warm angesagt war, haben wir die Gelegenheit ergriffen und auch wieder eine kleine Gartenparty geplant.
Der Partytag war richtig heiss und ich habe als Alternative für Wein, Bier oder andere Drinks aromatisiertes Wasser für die Gäste vorbereitet:
Den grossen Wasserspender (ich liebe ihn!) habe ich mit frischem Wasser, einer Lavendelblüte, einem Zweig Pfefferminze, 2-3 Gurken-Abschnitten, 2 Scheiben einer Zitrone und vielen Eiswürfeln gefüllt.Vielleicht wäre das auch eine Sommer-Idee für euch?
Natürlich wäre das auch in einem grossen Krug oder einer Karaffe möglich. Da der grosse Wasserspender jedoch oben mit einem Metalldeckel gut verschlossen werden kann, besteht hier nicht die Gefahr, dass sich Insekten hinein verirren, das ist momentan bei dem vielen Gesumse in unserem Garten ganz praktisch. Ausserdem fasst der Wasserspender über 5 Liter Wasser, da muss ich auch für eine grössere Gruppe nicht ständig nachfüllen. - Und der Ausgusshahn unten ist auch zu cool ;-)
Aromatisiertes Wasser könnt ihr mit allem herstellen, was ihr als leichtes Aroma einzeln oder kombiniert gerne in eurem Trinkwasser habt... Beeren, Zitronenscheiben, Orangenscheiben, Pfirsichschnitze, Apfelstücke, Kräuter, Gurke, Melone,... schon wenige Stücke oder Blättchen geben ein gutes Aroma ab. Wenn ihr den Geschmack etwas stärker mögt, könnt ihr die Früchte / Kräuter natürlich auch leicht andrücken oder sogar z.B. den Saft einer Zitrone dazugeben. Ein "richtiges" Rezept braucht es dazu nicht, den Ideen und der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist mir, dass die Zutaten biologisch sind und dass das Wasser frisch und gut gekühlt ist.
Unsere Gäste haben jedenfalls noch nie so viel Wasser getrunken... :-)
Liebe Grüsse und weiterhin schöne Sommertage
Miuh
P.S. Wenn ihr mögt, findet ihr hier meinen Geheimtippreisen-Blog , aktuell mit einem Beitrag über die faszinierenden Schiffswracks auf Moreton Island
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Mittwoch, 2. August 2017
Donnerstag, 30. März 2017
Zurück aus unseren Oman-Ferien... ein Märchen aus 1001 Nacht!
Nach fast drei Wochen Stille melde ich mich hier endlich wieder und bringe Euch einige Fotos aus unseren Ferien im Oman mit.
In der Zeit vor der Abreise war ich sehr eingespannt und die Zeit hat nicht mehr gereicht, viel vorzubereiten ausser einem letzten "kleinen Hallo" - abgeschickt ab meinem halb streikenden Computer, als das Taxi bereits vor der Haustür wartete. Puh!
Doch danach folgte eine sehr schöne Ferienzeit! Wir haben Aussichten, Gerüche und Szenen wie aus 1001 Nacht erlebt und genossen.
Viele Kilometer haben wir während unserem Roadtip zurückgelegt, um möglichst viel von der schönen Landschaft zu sehen! Dabei sind wir Strassenschildern begegnet, die es hier so nicht gibt...
Tiere dürfen in meinen Ferien nie fehlen...
Dromedare sind im Oman allgegenwärtig und auch heute noch wertvoll für die Bewohner! Anfangs sahen wir sie von Weitem, doch einige näherten sich auch neugierig, sobald wir mit dem Auto am Strassenrand anhielten.
Auch Ziegen waren überall unterwegs - ob in den Bergen, in der Wüste oder am Strand... Sehr schöne Tiere, wie ich finde!
Und noch eine Tierart sahen wir öfters und ich konnte mir nie ein "jöööö! Ein Eseli!" verkneifen.
Von den "wilden" Tieren sahen wir eher die Kleineren, wie zum Beispiel diese Krabben in Kampfstellung...
Auch Architektonisch bietet das Sultanat Oman viel, vor allem in und um Muscat. Man findet hier keine Wolkenkratzer wie in Dubai oder Abu Dhabi, sondern an die traditionellen Bauweisen und Muster angelehnte Gebäude.
Dieses "Wüstencamp" ist jedoch nicht ganz original und ursprünglich - Trotzdem war der Aufenthalt hier ein extrem beeindruckendes Erlebnis!
Am Meisten hat mich jedoch die pure Natur im Oman beeindruckt. Riesige Berge - bei denen ich öfters hoffte, dass kein Steinschlag hinunterrollen würde, während wir gerade unten vorbeiwanderten oder -fuhren...
Und noch ein sehr spezielles Erlebnis war uns gegönnt: Eines Nachts änderten die Töne draussen irgendwann... der pfeifende Wind ging über in ein Rauschen. Es regnete! Am nächsten Morgen wurde uns gesagt, dies sei der erste Regen seit über einem Jahr gewesen.
Während Regen bei uns oft nur "schlechtes Wetter" bedeutet, ist er hier in der Wüste ein kleines Wunder, dringend erwartete Lebensquelle und ein Fest für Menschen und Tiere! Vielleicht werde ich Regen und Wasser in Zukunft wieder etwas mehr schätzen?
Unsere ganze Reise findet ihr nun hier: Oman Roadtrip: Eine abenteuerliche Traum-Reise durch das ganze Land
Immer wieder kommen dort nun weitere Themen und Regionen des Oman hinzu. Falls ihr mir auch dort folgen mögt, würde ich mich sehr freuen!! :-)
So, nun werde ich mir endlich Zeit nehmen für all Eure Beiträge und Kommentare... und ich Danke Euch jetzt schon sehr für's treu bleiben und die guten Wünsche in der Zwischenzeit!
Zu Hause hat uns der Frühling empfangen - welch schöner Neustart nach den Ferien! Doch dazu nächstes Mal mehr!
Liebe Grüsse, Miuh
In der Zeit vor der Abreise war ich sehr eingespannt und die Zeit hat nicht mehr gereicht, viel vorzubereiten ausser einem letzten "kleinen Hallo" - abgeschickt ab meinem halb streikenden Computer, als das Taxi bereits vor der Haustür wartete. Puh!
Doch danach folgte eine sehr schöne Ferienzeit! Wir haben Aussichten, Gerüche und Szenen wie aus 1001 Nacht erlebt und genossen.
Viele Kilometer haben wir während unserem Roadtip zurückgelegt, um möglichst viel von der schönen Landschaft zu sehen! Dabei sind wir Strassenschildern begegnet, die es hier so nicht gibt...
Einer meiner Träume ging in Erfüllung, als ich nicht nur zum ersten Mal im Leben wirklich eine Wüste sah und erlebte, sondern tatsächlich auch eine richtige Oase fand!
Wie immer, wenn wir in einem Naturschutzgebiet unterwegs sind, habe ich am Strand nur mit dem Fotoapparat "gesammelt" - so schwer es mir auch fiel!Tiere dürfen in meinen Ferien nie fehlen...
Dromedare sind im Oman allgegenwärtig und auch heute noch wertvoll für die Bewohner! Anfangs sahen wir sie von Weitem, doch einige näherten sich auch neugierig, sobald wir mit dem Auto am Strassenrand anhielten.
Auch Ziegen waren überall unterwegs - ob in den Bergen, in der Wüste oder am Strand... Sehr schöne Tiere, wie ich finde!
Und noch eine Tierart sahen wir öfters und ich konnte mir nie ein "jöööö! Ein Eseli!" verkneifen.
Von den "wilden" Tieren sahen wir eher die Kleineren, wie zum Beispiel diese Krabben in Kampfstellung...
Auch Architektonisch bietet das Sultanat Oman viel, vor allem in und um Muscat. Man findet hier keine Wolkenkratzer wie in Dubai oder Abu Dhabi, sondern an die traditionellen Bauweisen und Muster angelehnte Gebäude.
Dieses "Wüstencamp" ist jedoch nicht ganz original und ursprünglich - Trotzdem war der Aufenthalt hier ein extrem beeindruckendes Erlebnis!
Am Meisten hat mich jedoch die pure Natur im Oman beeindruckt. Riesige Berge - bei denen ich öfters hoffte, dass kein Steinschlag hinunterrollen würde, während wir gerade unten vorbeiwanderten oder -fuhren...
In den zumeist trockenen Flusstälern (Wadi genannt) bleibt oft ein Rest Wasser und Palmen, sowie andere Pflanzen können wachsen.
Eines der grössten, bekanntesten und durch eine Quelle immer mit Wasser
gespeisten Täler heisst Wadi Bani Khalid. Obwohl es touristisch schon
sehr erschlossen ist, war die Natur mit Pflanzen und Tieren hier einfach
umwerfend!
In Muscat, sowie in Salalah tauchten wir so richtig in die Welt der
Orientalischen Düfte ein... Wir besuchten die Manufaktur der berühmten
Amouage Parfums und den Weihrauch-Souk - Beides besondere Erlebnisse für
mich, da ich Erinnerungen meist mit speziellen Düften verbinde. Auf dem
Geheimtippreisen-Blog werde ich zu diesen Themen später auch ein Giveaway organisieren.Und noch ein sehr spezielles Erlebnis war uns gegönnt: Eines Nachts änderten die Töne draussen irgendwann... der pfeifende Wind ging über in ein Rauschen. Es regnete! Am nächsten Morgen wurde uns gesagt, dies sei der erste Regen seit über einem Jahr gewesen.
Während Regen bei uns oft nur "schlechtes Wetter" bedeutet, ist er hier in der Wüste ein kleines Wunder, dringend erwartete Lebensquelle und ein Fest für Menschen und Tiere! Vielleicht werde ich Regen und Wasser in Zukunft wieder etwas mehr schätzen?
Unsere ganze Reise findet ihr nun hier: Oman Roadtrip: Eine abenteuerliche Traum-Reise durch das ganze Land
Immer wieder kommen dort nun weitere Themen und Regionen des Oman hinzu. Falls ihr mir auch dort folgen mögt, würde ich mich sehr freuen!! :-)
So, nun werde ich mir endlich Zeit nehmen für all Eure Beiträge und Kommentare... und ich Danke Euch jetzt schon sehr für's treu bleiben und die guten Wünsche in der Zwischenzeit!
Zu Hause hat uns der Frühling empfangen - welch schöner Neustart nach den Ferien! Doch dazu nächstes Mal mehr!
Liebe Grüsse, Miuh
Sonntag, 12. Juni 2016
Schneckenzeit
Es regnet und regnet und regnet! Der Garten ist ein grüner Dschungel und mir bleibt kein trockener Tag zum jäten, Rasen mähen, Gemüse anpflanzen... - oder einfach einmal im Garten sitzen und die Sonne (welche Sonne?) geniessen. Beklagen möchte ich mich dennoch nicht, immerhin haben wir bisher das Glück, vor Überschwemmungen verschont zu werden.
Ausserdem fühlen sich gerade einige Tiere so richtig wohl, die ich zumeist sehr mag - die Schnecken:
Schon als Kind habe ich Häuschenschnecken zusammengesammelt und mit Rüstabfällen gefüttert. Und auch heute noch lese ich sie von Wegen und Strassen weg und rette möglichst jede, die sich etwas zu weit vorgewagt hat!
Über Weinbergschnecken im Garten (wie eine eher junge auf den Fotos) freue ich mich besonders, denn sie sind hier relativ selten.
Obwohl mich die gefrässigen Nacktschnecken auch manchmal ärgern, streue ich nie Schneckenkorn - auch kein "biologisches"! - denn ich könnte es nicht ertragen, auch diese schönen Tiere gleich mit zu killen.
Genauso wie bei den "normalen" Häuschenschnecken (Bänderschnecke) bin ich absolut überzeugt, dass sie nur bereits faulendes Pflanzenmaterial oder allenfalls geschwächte Pflanzen fressen und deshalb im Garten keinen Schaden anrichten und nicht bekämpft werden sollen!
Die Häuschenschnecken dürfen bei mir überall sein: Im Bio-Kübelchen knabbern sie an meinen Rüstabffällen und verdauen vor, was auf den Kompost kommt, an der Wand oder an Töpfen und Kübeln fressen sie feine Algen-Beläge. Im Gartenbeet verputzen sie die ersten Frühlingsblüher dann, wenn diese alle Kraft in die Zwiebeln eingezogen haben und oberirdisch zu faulen beginnen und in meinen Kräutertöpfen fressen sie abgestorbene Pflanzenteile oder faule Stellen und halten mir so die Kräuter schön in Ordnung.
Wem gehören denn diese schönen Leoparden-Flecken? Es ist ein Tier, das ich bis zu unserem Einzug hier im Haus mit Garten auch noch nicht gekannt hatte... Tigerschnegel sehen aus wie sehr grosse, schlanke Nacktschnecken und tragen ein auffälliges schönes Muster. Sie sind vorwiegend nachtaktiv und interessieren sich dann ebenfalls stark für mein Bio-Kübelchen mit Rüstabfällen, wie auch sonst für abgestorbenes, fauliges Pflanzenmaterial und Pilze. Tagsüber findet man sie allenfalls versteckt schlafend unter einem Blumentopf, oder im Kompost.
Tigerschnegel können beeindruckend gross werden, was man vor allem sieht, wenn sie sich so richtig lang strecken. Gemäss Wikipedia werden sie "bis 13cm lang, einige Autoren geben eine Länge bis 20 cm an" - was ich durchaus bestätigen kann ;-) (kein Fake, das Bild wurde nicht bearbeitet ausser der Bildausschnitt angepasst!)
Ganz wichtig ist auch wieder: Tigerschnegel sind Nützlinge und ebenfalls absolut schützenswert! Neben fauligem Pflanzenmaterial fressen sie auch Gelege der Nacktschnecken, greifen Nacktschnecken sogar an und knabbern sie an. Das hatte ich zwar schon gelesen, glaube es aber erst so richtig, seit ich es mehrfach selbst gesehen habe!
Nun hoffe ich, ich konnte bei Euch auch etwas mehr Sympathie für die verschiedenen Kriech-Tiere wecken!
Möglicherweise denkt Ihr in Zukunft vor dem streuen von Schneckenkorn an all die netten Verwandten der Nacktschnecken und verzichtet denen zuliebe vielleicht sogar ganz darauf?
Gerne zeige ich unsere Gartenbewohner auch bei Rita's Sonntagsfreude, denn Freude ist, wenn man sich auch bei Regenwetter an kleinen Dingen oder Tierchen freuen kann!
Liebe Grüsse, Miuh aus dem Schneckengarten :-)
Ausserdem fühlen sich gerade einige Tiere so richtig wohl, die ich zumeist sehr mag - die Schnecken:
Schon als Kind habe ich Häuschenschnecken zusammengesammelt und mit Rüstabfällen gefüttert. Und auch heute noch lese ich sie von Wegen und Strassen weg und rette möglichst jede, die sich etwas zu weit vorgewagt hat!
Über Weinbergschnecken im Garten (wie eine eher junge auf den Fotos) freue ich mich besonders, denn sie sind hier relativ selten.
Ganz wichtig ist auch wieder: Tigerschnegel sind Nützlinge und ebenfalls absolut schützenswert! Neben fauligem Pflanzenmaterial fressen sie auch Gelege der Nacktschnecken, greifen Nacktschnecken sogar an und knabbern sie an. Das hatte ich zwar schon gelesen, glaube es aber erst so richtig, seit ich es mehrfach selbst gesehen habe!
Nun hoffe ich, ich konnte bei Euch auch etwas mehr Sympathie für die verschiedenen Kriech-Tiere wecken!Gerne zeige ich unsere Gartenbewohner auch bei Rita's Sonntagsfreude, denn Freude ist, wenn man sich auch bei Regenwetter an kleinen Dingen oder Tierchen freuen kann!
Liebe Grüsse, Miuh aus dem Schneckengarten :-)
Samstag, 29. November 2014
Wasser-Himmel
Das Wetter am vorletzten Sonntag wurde unerwartet doch noch sonnig und freundlich, so dass wir uns am Nachmittag noch in Richtung See und Naturschutzgebiet aufmachten, um den schönen Tag auch draussen noch etwas zu geniessen.
Dabei wurde uns bewusst, wie früh die Sonne unterdessen schon untergeht! Schon um 15 Uhr werfen die Hügel Schatten bis weit in die Landschaft hinein... Und das, obwohl es noch über einen Monat dauert bis zum kürzesten Tag im Jahr!
Dafür kann man schon mitten im Nachmittag Sonnenuntergangsfotos machen :-)
Bäume bilden wunderschöne Silhouetten gegen den Novemberhimmel...
... und auch das Schilf zeigt einen schönen Kontrast zum Himmelblau...
Ein Schiff-Häuschen wirkt fast wie verzaubert im nachmittäglichen Abendlicht...
Falls Ihr jetzt das Gefühl habt, mit meinen Fotos stimme irgend etwas nicht...? Dann habt Ihr absolut recht! Hier die ganze Wahrheit:
In den kleineren und grösseren Seen und Tümpeln spiegelten sich der Himmel und die Landschaften und manchmal war kaum mehr zu erkennen, was zum "oben" und was zum "unten" gehört...
Meine Wasser-Himmel zeige ich gerne auch bei der Raumfee "in Heaven" und schaue, was es dort sonst noch so schönes gibt...
Liebe Grüsse, Miuh
Dabei wurde uns bewusst, wie früh die Sonne unterdessen schon untergeht! Schon um 15 Uhr werfen die Hügel Schatten bis weit in die Landschaft hinein... Und das, obwohl es noch über einen Monat dauert bis zum kürzesten Tag im Jahr!
Dafür kann man schon mitten im Nachmittag Sonnenuntergangsfotos machen :-)
Bäume bilden wunderschöne Silhouetten gegen den Novemberhimmel...
... und auch das Schilf zeigt einen schönen Kontrast zum Himmelblau...
Ein Schiff-Häuschen wirkt fast wie verzaubert im nachmittäglichen Abendlicht...
Falls Ihr jetzt das Gefühl habt, mit meinen Fotos stimme irgend etwas nicht...? Dann habt Ihr absolut recht! Hier die ganze Wahrheit:
In den kleineren und grösseren Seen und Tümpeln spiegelten sich der Himmel und die Landschaften und manchmal war kaum mehr zu erkennen, was zum "oben" und was zum "unten" gehört...
Meine Wasser-Himmel zeige ich gerne auch bei der Raumfee "in Heaven" und schaue, was es dort sonst noch so schönes gibt...
Liebe Grüsse, Miuh
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Dienstag, 26. August 2014
Sardinien - Schweiz
Hallo zurück... wir sind retour aus unseren Ferien auf der Insel Sardinien und haben viele Fotos, spannende Eindrücke, schöne Erinnerungen und auch einige typisch Sardische / Italienische Produkte mit nach Hause gebracht. Bestimmt werde ich noch einiges davon berichten und jede Menge Bilder zeigen...
Als ersten, kleinen Vorgeschmack werde ich Euch kurz erzählen, weshalb es mir auf Sardinien so gut gefallen hat und weshalb ich aber auch gerne wieder zu Hause, zurück in der Schweiz bin.
10* Sardinien war super, weil...
1. Sommer, Sonne, Sonnenschein und ständig draussen unterwegs sein! Auch wenn es in der Schweiz immer wieder sonnige Tage gab, konnte sich seit dem Juni kein konstantes Sommerwetter mehr durchsetzen. Die Zeit an der Wärme haben wir deshalb sehr genossen!
2. Wunderschöne Strände mit feinem, hellem Sand und klarem, türkisblau schimmerndem Wasser (leider im August meistens ziemlich dicht bevölkert). Es gibt aber auch Strände mit eher wildem, welligem Meer zum Wellenreiten, Strände zwischen Fels-Abhängen oder solche, die etwas schwerer zugänglich (und deshalb ruhiger) sind.
3. Bio-Gemüse und -Früchte vom Verkäufer im Dorf, der auf Wunsch auch seinen Garten hinter dem Verkaufs-Stand gezeigt hat. Wir haben also viel Frisches und Gesundes genossen.
4. Freundliche, hilfsbereite Menschen! Der Nachbar, der uns Feigen geschenkt hat, oder der Gemüse-Verkäufer (3.) der uns zusätzlich Erdbeeren, Feigen und Kräuter mitgegeben hat, der Mann an der Brot-Theke im SISA, der einen am zweiten Tag erkannt hat, all die Leute, die uns bei einer Auto-Panne unterstützt haben (übrigens: "ein Platten" = "Gomma a terra" und "Ventil kaputt" = "Valvola rotta" haben wir nebenbei auch noch gelernt...) und viele mehr haben ein gutes Gefühl für die Sarden hinterlassen!
5. Unterdessen gibt es auf Sardinien Abfalltrennung - nach einem ausgeklügelten System werden Plastik/Pet, kompostierbares, Karton/Papier, Glas, Alu oder Restmüll abgeholt und hoffentlich auch entsorgt oder recycelt. Ich war echt postitiv überrascht!
6. Viele Brachflächen, auf denen die Natur sich noch frei entfalten und ausbreiten kann mit einer Vielfalt an Sträuchern, Blumen, Gräsern sind bestimmt ein Paradies für Vögel und viele andere Tiere.
7. Spannendes Hinterland: Nicht nur die Strände Sardiniens sind schön, auch im Landesinneren gibt es viel zu entdecken! Verschiedene Seen, Thermen mit einer siedend heissen Quelle, Korkeichen, Städte, abwechslungsreiche Landschaften... sogar Skifahren soll im Winter möglich sein.
8. Lokale, Sardische Produkte werden recht vielfältig auch im "normalen", kleinen SISA - Laden angeboten: Pecorino Sardo (Schafsmilch-Käse), Honig, Butter, Gnocchetti Sardi (spezielle Teigwaren), Bier, Wein, Olivenöl,...
9. Schöne Architektur, zurückhaltende Bebauung! Die Bauvorschriften auf Sardinien sind sehr streng, insbesondere in Küstennähe und im Norden an der Costa Smeralda. Auf eine schöne, in die Natur eingepasste Architektur (oft mit lokalen Naturmaterialien) und nicht mehr als 2- oder 3- Stöckige Bauten wird meistens geachtet und viele Bau-Projekte werden gar nicht bewilligt.
10. Gutes Essen - Nicht immer überall am Mittelmeer einfach zu finden für mich als Vegetarier, aber ich hatte keinerlei Skrupel, 5-6 mal in der Woche 1-2 mal pro Tag Pizza zu essen... und jede war ein Genuss!
10* Auch in der Schweiz ist es wieder schön, weil:
1. Unsere liebe Katze haben wir sehr vermisst und so wie sie sich verhalten hat, wurden auch wir vermisst!
2. Unser Häuschen hinterlasse ich gerne schön geputzt und das Zurückkehren in die Räume mit den grossen Fenstern, in die eigene Küche mit den vielen feinen Gewürzen und ins Bad mit den frisch gewaschenen Badetüchern ist immer wieder sooo schön.
3. Gutes Trinkwasser ab dem Wasserhahn... wie ich das jedes Mal wieder schätze! Man muss sich nicht um genügend Wasserflaschen kümmern, es ist einfach da. Auch Duschen oder Zähneputzen mit dem frischen, nicht gechloorten Wasser ist wieder wunderbar.
4. Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen... viele waren über den Sommer auch in den Ferien und man hat sich deshalb teilweise länger nicht gesehen.
5. Grüne Wiesen und Landschaften: So grün, wie das Gras und überhaupt alle Pflanzen hier in der Schweiz sind, habe ich es noch selten irgendwo gesehen (ausser vielleicht in Cornwall?) und das leuchtende Grün fällt mir jedesmal wieder auf, sobald wir über die Berge in Richtung Nordschweiz fahren.
6. "Meine" Produkte! In der Ferne lokale Esswaren einkaufen und ausprobieren - gerne... aber sobald ich wieder zu Hause bin (manchmal schon an der ersten Autobahnraststätte in der Schweiz) zieht es mich zu einigen heiss geliebten Produkten hin, die es so nur hier gibt: Zweifel Chips, Schweizer Schokolade, Chirat Cornichon Extra-Gürkli und der Kressi-Kräuteressig zum Beispiel!
7. Der eigene Garten... hier etwas zupfen, dort etwas schneiden, schauen, wie sehr alles gewachsen ist, Gurken und Zucchini ernten, Basilikum pflücken, giessen und gleich noch einige Fotos machen: super!
8. Meine Blogs - In den Ferien habe ich sie nicht direkt vermisst, aber ich mag einfach nichts verpassen - also habe ich nun eineinhalb Tage damit verbracht, alle Beiträge meiner momentan knapp 120 verfolgten Blogs der letzten zehn Tage nachzulesen...
9. Saubere Natur! Es ist zwar unterdessen auf Sardinien / in Italien etwas besser als auch schon, aber da bleibt noch viel zu tun! In der Schweiz liegt kaum je Abfall am Strassenrand oder am Seeufer, wilde Abfallhalden sieht man nicht - auch das fällt mir erst jetzt wieder so richtig auf.
10. WiFi - Oder überhaupt fast ständiger Internet-Anschluss. Auch da konnte ich in den Ferien meistens verzichten, aber ich bin ein News-Junkie und möchte immer über alles informiert sein, klicke ständig durch alle Nachrichtenportale, Facebook, Wettervorhersagen...
Ups... habe ich kurz gesagt? Ich hoffe, es war wenigstens kurzweilig ;-)
Sonnige Grüsse, Miuh
Als ersten, kleinen Vorgeschmack werde ich Euch kurz erzählen, weshalb es mir auf Sardinien so gut gefallen hat und weshalb ich aber auch gerne wieder zu Hause, zurück in der Schweiz bin.
10* Sardinien war super, weil...
1. Sommer, Sonne, Sonnenschein und ständig draussen unterwegs sein! Auch wenn es in der Schweiz immer wieder sonnige Tage gab, konnte sich seit dem Juni kein konstantes Sommerwetter mehr durchsetzen. Die Zeit an der Wärme haben wir deshalb sehr genossen!
2. Wunderschöne Strände mit feinem, hellem Sand und klarem, türkisblau schimmerndem Wasser (leider im August meistens ziemlich dicht bevölkert). Es gibt aber auch Strände mit eher wildem, welligem Meer zum Wellenreiten, Strände zwischen Fels-Abhängen oder solche, die etwas schwerer zugänglich (und deshalb ruhiger) sind.
3. Bio-Gemüse und -Früchte vom Verkäufer im Dorf, der auf Wunsch auch seinen Garten hinter dem Verkaufs-Stand gezeigt hat. Wir haben also viel Frisches und Gesundes genossen.
4. Freundliche, hilfsbereite Menschen! Der Nachbar, der uns Feigen geschenkt hat, oder der Gemüse-Verkäufer (3.) der uns zusätzlich Erdbeeren, Feigen und Kräuter mitgegeben hat, der Mann an der Brot-Theke im SISA, der einen am zweiten Tag erkannt hat, all die Leute, die uns bei einer Auto-Panne unterstützt haben (übrigens: "ein Platten" = "Gomma a terra" und "Ventil kaputt" = "Valvola rotta" haben wir nebenbei auch noch gelernt...) und viele mehr haben ein gutes Gefühl für die Sarden hinterlassen!
5. Unterdessen gibt es auf Sardinien Abfalltrennung - nach einem ausgeklügelten System werden Plastik/Pet, kompostierbares, Karton/Papier, Glas, Alu oder Restmüll abgeholt und hoffentlich auch entsorgt oder recycelt. Ich war echt postitiv überrascht!
6. Viele Brachflächen, auf denen die Natur sich noch frei entfalten und ausbreiten kann mit einer Vielfalt an Sträuchern, Blumen, Gräsern sind bestimmt ein Paradies für Vögel und viele andere Tiere.
7. Spannendes Hinterland: Nicht nur die Strände Sardiniens sind schön, auch im Landesinneren gibt es viel zu entdecken! Verschiedene Seen, Thermen mit einer siedend heissen Quelle, Korkeichen, Städte, abwechslungsreiche Landschaften... sogar Skifahren soll im Winter möglich sein.
8. Lokale, Sardische Produkte werden recht vielfältig auch im "normalen", kleinen SISA - Laden angeboten: Pecorino Sardo (Schafsmilch-Käse), Honig, Butter, Gnocchetti Sardi (spezielle Teigwaren), Bier, Wein, Olivenöl,...
9. Schöne Architektur, zurückhaltende Bebauung! Die Bauvorschriften auf Sardinien sind sehr streng, insbesondere in Küstennähe und im Norden an der Costa Smeralda. Auf eine schöne, in die Natur eingepasste Architektur (oft mit lokalen Naturmaterialien) und nicht mehr als 2- oder 3- Stöckige Bauten wird meistens geachtet und viele Bau-Projekte werden gar nicht bewilligt.
10. Gutes Essen - Nicht immer überall am Mittelmeer einfach zu finden für mich als Vegetarier, aber ich hatte keinerlei Skrupel, 5-6 mal in der Woche 1-2 mal pro Tag Pizza zu essen... und jede war ein Genuss!
10* Auch in der Schweiz ist es wieder schön, weil:
1. Unsere liebe Katze haben wir sehr vermisst und so wie sie sich verhalten hat, wurden auch wir vermisst!
2. Unser Häuschen hinterlasse ich gerne schön geputzt und das Zurückkehren in die Räume mit den grossen Fenstern, in die eigene Küche mit den vielen feinen Gewürzen und ins Bad mit den frisch gewaschenen Badetüchern ist immer wieder sooo schön.
3. Gutes Trinkwasser ab dem Wasserhahn... wie ich das jedes Mal wieder schätze! Man muss sich nicht um genügend Wasserflaschen kümmern, es ist einfach da. Auch Duschen oder Zähneputzen mit dem frischen, nicht gechloorten Wasser ist wieder wunderbar.
4. Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen... viele waren über den Sommer auch in den Ferien und man hat sich deshalb teilweise länger nicht gesehen.
5. Grüne Wiesen und Landschaften: So grün, wie das Gras und überhaupt alle Pflanzen hier in der Schweiz sind, habe ich es noch selten irgendwo gesehen (ausser vielleicht in Cornwall?) und das leuchtende Grün fällt mir jedesmal wieder auf, sobald wir über die Berge in Richtung Nordschweiz fahren.
6. "Meine" Produkte! In der Ferne lokale Esswaren einkaufen und ausprobieren - gerne... aber sobald ich wieder zu Hause bin (manchmal schon an der ersten Autobahnraststätte in der Schweiz) zieht es mich zu einigen heiss geliebten Produkten hin, die es so nur hier gibt: Zweifel Chips, Schweizer Schokolade, Chirat Cornichon Extra-Gürkli und der Kressi-Kräuteressig zum Beispiel!
7. Der eigene Garten... hier etwas zupfen, dort etwas schneiden, schauen, wie sehr alles gewachsen ist, Gurken und Zucchini ernten, Basilikum pflücken, giessen und gleich noch einige Fotos machen: super!
8. Meine Blogs - In den Ferien habe ich sie nicht direkt vermisst, aber ich mag einfach nichts verpassen - also habe ich nun eineinhalb Tage damit verbracht, alle Beiträge meiner momentan knapp 120 verfolgten Blogs der letzten zehn Tage nachzulesen...
9. Saubere Natur! Es ist zwar unterdessen auf Sardinien / in Italien etwas besser als auch schon, aber da bleibt noch viel zu tun! In der Schweiz liegt kaum je Abfall am Strassenrand oder am Seeufer, wilde Abfallhalden sieht man nicht - auch das fällt mir erst jetzt wieder so richtig auf.
10. WiFi - Oder überhaupt fast ständiger Internet-Anschluss. Auch da konnte ich in den Ferien meistens verzichten, aber ich bin ein News-Junkie und möchte immer über alles informiert sein, klicke ständig durch alle Nachrichtenportale, Facebook, Wettervorhersagen...
Ups... habe ich kurz gesagt? Ich hoffe, es war wenigstens kurzweilig ;-)
Sonnige Grüsse, Miuh
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