Mein Bruder hat Geburtstag gefeiert... auf eine wunderbare, zum immer näher kommenden Herbst passende Art! Er hat einige Freunde in eine kleine, romantische Waldhütte eingeladen... Nur schon die Ankunft in der Abenddämmerung bei der kaum beleuchteten
Hütte am Waldrand war zauberhaft.
Der Blick durch die mit rot-weissen
Karo-Vorhängchen dekorierten Fenster hat gezeigt, was geplant war: Passend zur gemütlich dekorierten Hütte gab es Fondue, eines der Schweizer (Winter-) Nationalgerichte.
Da war alles, was dazugehört: die richige Käse-Mischung im Caquelon, Brot in kleinen Stückchen, Schweizer Weisswein, Kirsch, ein Feuer im Ofen und natürlich eine nette, lustige Runde.
Die Stimmung in der Hütte war so schön gemütlich, fröhlich und romantisch, wir haben den ganzen Abend sehr genossen!
Vielleicht ist ja so ein Hütten-Fondue-Abend auch einmal etwas für Euch?
Gemütliche Grüsse, Miuh
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Dienstag, 23. September 2014
Montag, 5. Mai 2014
Artischocken (altes, italienisches Rezept)
Meine Artischocken-Pflanzen, die ich versucht habe zu überwintern, zeigen sich noch nicht oder haben im schlimmsten Fall den Winter gar nicht überlebt... In den Mittelmeerländern jedoch ist die Saison (normalerweise vom frühen Frühling an, bis in den Herbst hinein) schon in vollem Gange.
Wenn ich jeweils die schönen, frischen, grossen Artischocken im Laden sehe, juckt es mich immer in den Fingern und oft nehme ich 1-2 Stück pro Person mit nach Hause, wo wir sie nach einem alten Familienrezept zubereiten. Wenn ich mich richtig erinnere, haben es meine Eltern vor vielen Jahren von einem Italiener so gelernt. Im Gegensatz zu all den Rezepten, bei denen die Artischocken in Zitronenwasser gekocht werden, bleiben nach meiner Meinung hier der ganze Saft und die Aromen der Artischocke noch etwas mehr erhalten.
Zubereitung der Artischocken:
- 1-2 grosse Artischocken pro Person (zu zweit und mit viiiiel selbst gemachter Mayonnaise (Rezept hier) reichen uns jeweils 3 Stück gut)
Die Artischocken gut waschen und ausschütteln / abtropfen lassen. Mit einem scharfen Messer auf einer stabilen Unterlage den Stiel am Ansatz gerade abschneiden (für eine gute, kleine Standfläche) und das oberste 1/4 bis 1/3 ebenfalls abschneiden.
Die Artischocken nebeneinander in eine hohe Auflaufform stellen (Deckel muss vorhanden sein!)
- Aromat (gibt es unterdessen auch ohne Glutamat) oder alternativ Kräutersalz
- (schwarzer) Pfeffer aus der Mühle
zum würzen auf die obere Fläche streuen und...
- Saft einer Zitrone
- Ein Schlückchen Weisswein (oder auch zwei, drei je nach Geschmack...)
...über die Schnittfläche leeren. So werden auch die Gewürze richtig in die Artischocke hinein verteilt. Die Auflaufform unbedingt mit dem Deckel verschliessen und die Artischocken so im auf 200 - 220C vorgeheizten Ofen während ca. 20 - 30 Minuten dämpfen.
Wie essen?
Man zupft die einzelnen Blütenblätter von aussen her weg, tunkt den unteren Teil in etwas Mayonnaise und zieht mit den Zähnen das Weiche, essbare ab. Die äussersten Blätter kommen oft nicht so gut weg, je weiter innen, desto leichter geht es.
Von den innerne Blättern ist auch ein grösserer Teil essbar als von den äussersten. Ganz innen werden die Blättchen immer kleiner und feiner, oft kann man hier gleich mehrere zusammen ausreissen und den unteren Teil essen - aber Vorsicht, oft haben die innersten Blütenblätter fiese Stacheln!
Was zuinnerst aussieht wie Heu, kann man nicht essen. Aber wenn man es vorsichtig abschneidet, kommt man zum Herz der Artischocke (wir nennen es "Bödeli"), was viele Leute am liebsten mögen...
Wie esst Ihr die Artischocken am liebsten?
Weitere Rezepte und Ideen findet Ihr wie immer beim my monday mhhhhhh von den Noz! Glücksmomenten (hier)
Liebe Grüsse und "en Guete", Miuh
Wenn ich jeweils die schönen, frischen, grossen Artischocken im Laden sehe, juckt es mich immer in den Fingern und oft nehme ich 1-2 Stück pro Person mit nach Hause, wo wir sie nach einem alten Familienrezept zubereiten. Wenn ich mich richtig erinnere, haben es meine Eltern vor vielen Jahren von einem Italiener so gelernt. Im Gegensatz zu all den Rezepten, bei denen die Artischocken in Zitronenwasser gekocht werden, bleiben nach meiner Meinung hier der ganze Saft und die Aromen der Artischocke noch etwas mehr erhalten.
Zubereitung der Artischocken:
- 1-2 grosse Artischocken pro Person (zu zweit und mit viiiiel selbst gemachter Mayonnaise (Rezept hier) reichen uns jeweils 3 Stück gut)
Die Artischocken gut waschen und ausschütteln / abtropfen lassen. Mit einem scharfen Messer auf einer stabilen Unterlage den Stiel am Ansatz gerade abschneiden (für eine gute, kleine Standfläche) und das oberste 1/4 bis 1/3 ebenfalls abschneiden.
Die Artischocken nebeneinander in eine hohe Auflaufform stellen (Deckel muss vorhanden sein!)
- Aromat (gibt es unterdessen auch ohne Glutamat) oder alternativ Kräutersalz
- (schwarzer) Pfeffer aus der Mühle
zum würzen auf die obere Fläche streuen und...
- Saft einer Zitrone
- Ein Schlückchen Weisswein (oder auch zwei, drei je nach Geschmack...)
...über die Schnittfläche leeren. So werden auch die Gewürze richtig in die Artischocke hinein verteilt. Die Auflaufform unbedingt mit dem Deckel verschliessen und die Artischocken so im auf 200 - 220C vorgeheizten Ofen während ca. 20 - 30 Minuten dämpfen.
Wie essen?
Man zupft die einzelnen Blütenblätter von aussen her weg, tunkt den unteren Teil in etwas Mayonnaise und zieht mit den Zähnen das Weiche, essbare ab. Die äussersten Blätter kommen oft nicht so gut weg, je weiter innen, desto leichter geht es.
Von den innerne Blättern ist auch ein grösserer Teil essbar als von den äussersten. Ganz innen werden die Blättchen immer kleiner und feiner, oft kann man hier gleich mehrere zusammen ausreissen und den unteren Teil essen - aber Vorsicht, oft haben die innersten Blütenblätter fiese Stacheln!
Was zuinnerst aussieht wie Heu, kann man nicht essen. Aber wenn man es vorsichtig abschneidet, kommt man zum Herz der Artischocke (wir nennen es "Bödeli"), was viele Leute am liebsten mögen...
Wie esst Ihr die Artischocken am liebsten?
Weitere Rezepte und Ideen findet Ihr wie immer beim my monday mhhhhhh von den Noz! Glücksmomenten (hier)
Liebe Grüsse und "en Guete", Miuh
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Donnerstag, 7. November 2013
Würzig geröstete Kürbiskerne
Wenn man eine Kürbissuppe macht, muss man das Innere mit den Kernen nicht wegwerfen. Ich pule die Kerne so gut wie möglich aus dem fädigen Fruchtfleisch heraus. (Ok, die Reste kommen dann auch bei mir auf den Kompost.)
10 schöne, kräftige Kürbiskerne habe ich gleich zum trocknen auf ein Haushaltpapier gelegt. Aus diesen möchte ich nächsten Frühling wieder selbst Pflänzchen ziehen. Dieses Jahr ist das ja super gelungen, bis der nass-kalte Frühsommer ihnen den Garaus gemacht hat :-(
10 schöne, kräftige Kürbiskerne habe ich gleich zum trocknen auf ein Haushaltpapier gelegt. Aus diesen möchte ich nächsten Frühling wieder selbst Pflänzchen ziehen. Dieses Jahr ist das ja super gelungen, bis der nass-kalte Frühsommer ihnen den Garaus gemacht hat :-(
- Die restlichen Kürbiskerne habe ich bis zum nächsten Abend in etwas Salzwasser (3-5KL auf ca 1 Liter) eingelegt. Dadurch hat sich das Fruchtfleisch schon recht gut gelöst, mit den Händen kann man nochmals einiges abrubbeln. Falls nötig abschütten und nochmals mit etwas neuem Salzwasser noch mehr "Gschlüder" abrubbeln.
- Die ziemlich sauberen Kürbiskerne habe ich mit Haushaltpapier trocken gerieben, auf ein Blech mit Backpapier verteilt, mit Salz, Chilliflocken, mildem und scharfem Paprikapulver bestreut und bei 200°C etwa in die Mitte des Ofens geschoben.
- Nach ca. 10-20 Minuten, spätestens aber sobald die ersten Kürbiskerne (hörbar) anfangen, im Backofen aufzuspringen, sind sie fertig und können in ein Schälchen geleert werden.
- Schon nach kurzer Zeit können die noch warmen Kerne geschält (manchmal etwas mühsam!), geknabbert und genossen werden.
Alle, die nicht gerade das Innere eines Kürbis zu verarbeiten haben, können auch Kürbiskerne (ohne Schale) kaufen, in einem Schälchen mit den Gewürzen und 1-3KL Wasser (je nach Menge) gut durchmischen, auf ein belegtes Backblech leeren und gut verteilen. Nach bereits ca. 5 Minuten bei etwa 150°C im Ofen (auch hier: unbedingt auf das knacksen hören!) sind die Kerne würzig und knusprig (und sehr viel einfacher zu essen, als die ungeschälten!). Sie eignen sich zum Beispiel wunderbar als selbst gemachter Apéro!
Liebe Grüsse und en Guete, Miuh
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