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Sonntag, 6. März 2022

Chilis keimen lassen auf Küchenpapier / Zewa

Chilis ziehe ich neben Tomaten jedes Jahr gerne selbst aus Sämchen zu kleinen Pflänzchen, die hoffentlich zu grossen, starken und gut tragenden Pflanzen heranwachsen. In unserem Klima ist das gar nicht so einfach!  

Viele starten mit der Chili-Anzucht schon im Januar oder gar Dezember, um zeitig im Sommer Chilis ernten zu können. Manche sind dafür top ausgerüstet mit zusätzlichem Licht, Heizmatten und Platz für hunderte Pflanzen. Die professionell gezogenen, dicht und kräftig gewachsenen Pflänzchen bewundere ich jeweils sehr!

Mit den maximal 5-10 Chilis, die ich (nebst einigen Tomaten-Stöcken) auf der Südseite an der Hausmauer platzieren kann, bin ich hingegen ein sehr bescheidener kleiner Chili-Fan. In guten Jahren kann ich einige Pflanzen an Familie und Freunde abgeben und ernte mehr Chilis und Peperoncini als ich sofort verbrauchen kann... in schwierigen Jahren gibt es kaum etwas zu ernten und ich bin froh, dass ich nicht davon leben muss. Meist wird es September oder Oktober, bis ich die abgereiften Chilis ernten kann.

Gerne lasse ich mich immer wieder durch Tipps in Chili-Foren inspierieren, bewundere schöne Bilder und das viele Fachwissen. Dort habe ich auch die Idee aufgeschnappt, dass man Chils auf feuchtem Küchenpapier (Zewa) in einem verschlossenen Plastik-Beutel keimen lassen kann. 


Das wollte ich dieses Jahr ausprobieren! Freie Sicht auf die Keimung ist doch eine sehr verlockende Alternative zum "blinden" Warten auf ein Lebenszeichen im Töpfchen voller Erde oder Kokos-Substrat! Anstatt eines professionellen Keimbeutels habe ich kleine, verschliessbare Plastiksäckchen verwendet und anstatt der Heizmatte durften meine Sämchen ab Anfang Februar auf der Heizung liegen - Diese hat idealerweise um die 30C. Dann hiess es warten...


Tatsächlich haben sich schon nach kürzester Zeit (ca. 24-48 Stunden) die ersten Wurzelspitzen gezeigt: nicht bei den Chilis sondern bei den kleinen, orangen, milden Snack-Peperoni. Innerhalb der folgenden 1-3 Wochen folgten drei der Chili-Sorten - und jedesmal habe ich die kleinen Sämchen eingepflanzt, sobald sie gekeimt waren, beziehungsweise eine kleine Wurzel hatten.


Dann ist es passiert: ich habe einen, vielleicht auch zwei Tage nicht aufgepasst - und schon hatte ich beinahe fertige, kleine Pflänzchen - oder besser gesagt: Keimlinge in einem der Säckchen. Die gelben Cayenne Chilis, welche auch sonst relativ schnell und stabil wachsen und jeweils bald Blüten und dann Chilis bilden, hatten so richtig vorwärtsgemacht: Sie waren das perfekte Anschauungsmaterial für die Keimung einer Chili-Pflanze!


Alles hat jedoch nicht funktioniert: Bei einigen (auch sonst eher schwierigen) Sorten hat sich bis heute, ca einen Monat später, nichts getan. In Einzelfällen hat sich rund um die Sämchen sogar Schimmel gebildet - diese werden wohl nicht mehr keimen.


Fazit und meine Erfahrungen mit den Chili-Sämchen auf Küchenpapier im Keimbeutel:

- Ja, es kann funktionieren - juhu! Und die Keimung auf Küchenpapier ist sehr attraktiv und unterhaltsam. Gerade mit Kindern, die ungern warten bis sich in der braunen Erde etwas zeigt, kann es  spannend sein, zu sehen wie erst die Wurzeln wachsen und wie schnell es dann geht.

- Die erste Zeit der Keimung lässt sich auf diese Weise sehr platzsparend organisieren und die Sämchen können Katzen-sicher, einfach und schnell am idealen Ort (Temperatur) platziert werden.

- Nach einem Monat sind einige Sämchen noch nicht gekeimt (einige Sorten davon habe ich jedoch seit Jahren noch nie zum Keimen gebracht, beziehungsweise die Sämchen habe ich aus öligen Antipasti oder Gewürzpackungen herausgefischt...). Aber: ich weiss wenigstens woran ich bin und muss nicht mehrere Wochen lang Töpfchen herumstehen lassen und Platz brauchen für ein letztes Restchen Hoffnung.

- Toilettenpapier eignet sich im Gegensatz zu Küchenpapier / Zewa nicht: die Sämchen schimmeln eher und das Papier ist instabil und reisst sehr schnell.

- Die Sämchen können auch mit dieser Methode schimmeln und nicht nur in Anzucht-Erde oder im Kokossubstrat - aber man sieht es wenigstens gleich.

- Die Keim-Quote ist bisher bei mir etwas schlechter als bei der konventionellen Keimung in den vergangenen zwei Jahren - aber ich habe dieses Jahr auch einige sowieso sehr schwierige Fälle mit dabei und ich bleibe noch dran.

- Selbst wenn sich im Keimbeutel schöne Würzelchen gebildet haben und alles super aussah, haben es einige Keimlinge nach dem Umpflanzen in die Töpfchen nicht geschafft, weiter zu wachsen. Weshalb? Ein Verdacht ist Folgender:


- Mehrere der kleinen Pflänzchen sind nach dem Wechsel ins Töpfchen mit einem "Helm" aus dem Kokossubstrat aufgetaucht. Das heisst: auch wenn die kleine Wurzel gut gewachsen ist, konnten sich anschliessend die Keimblätter nicht aus der harten Samenhülle befreien! So faulen die Blättchen in der darin ab und damit stirbt das kleine Pflänzchen. Das war wohl auch bei einigen der Fall, bevor sie nur schon das Tageslicht erreicht hatten.

- Ganz allgemein ist das keimen lassen auf Haushaltpapier ein super spannendes und anschauliches Experiment! Nur schon deshalb werde ich es wohl im nächsten Jahr (und vielleicht sogar in dieser Saison schon mit einigen anderen Samen / Pflanzen) nochmals probieren.




Zieht ihr jeweils auch Chilis (... oder Tomaten oder andere Pflanzen...) selbst aus Sämchen? Oder kauft ihr lieber Setzlinge oder gar gleich das fertige Gemüse? Habt ihr die Methode hier auch schon ausprobiert?

Was sind eure Tipps und Erfahrungen für eine erfolgreiche Anzucht?

Liebe Grüsse
Miuh


P.S. Gerne zeige ich meine keimenden Chilis auch beim Freutag und bei der Vorfrühlingsglück Linkparty.

Freitag, 29. Oktober 2021

Chili - Fieber

Kennt ihr das Chili-Fieber? Packt es euch vielleicht sogar auch manchmal? Es ist übrigens verwandt mit dem Tomaten-Fieber... 

Für alle, die es noch nicht kennen, erkläre ich mein "Chili-Fieber" kurz: es packt einen manchmal aus dem heiteren Himmel in unerwarteten Situationen, oft aber auch, wenn man sich ganz bewusst "in Gefahr" begibt, zB bei Saatgut-Anbietern herumsurft: 

Das Verlangen, diese, jene und noch eine Sorte Chilis selbst zu ziehen, zu pflegen und zu ernten. Und noch eine Sorte... und nur die beiden noch... eine etwas mildere vielleicht auch... und noch eine als Versuch... und die vom Nachbarn erhaltene... und die mit den lustigen Formen - und natürlich die alljährlich gesetzten Favoriten sowieso. Auch im Herbst und Winter ist man vor dem Chili-Fieber nie wirklich sicher.

Heute hat es mich für einmal erwischt, als wir die Oliven vom lokalen Antipasti-Anbieter eigentlich aufgegessen hatten, aber da dümpelten ganz unten noch zwei so kleine, tröpfchenförmige gelbe "Dingens" im Öl. 

Hm, sind das etwa Chilis? Kann sein... Probier mal! Nomnom - mh, ja, noch gut, recht mild aromatisch... Stoooop! Sind da Sämchen drin? Ja, ein paar wohl... spuck - gerettet. Schnell auf ein Blatt Küchenpapier gelegt und angeschrieben. Die erste Chili-Sorte (unbekannterweise) für die nächste Saison steht nun also auf der Liste.

Wer hier schon öfters mitgelesen hat, weiss: ich habe nur einen sehr kleinen - und erst noch gegen Norden oft im Schatten liegenden - Garten. Vor dem Haus kann ich ein paar Töpfe in die Sonne stellen, doch der Platz ist sehr begrenzt. 

Wenn ich in spezialisierten Facebook-Gruppen lese: "ach, die Auswahl fällt mir so schwer, dieses Jahr habe ich nur 80 Plätze zur Verfügung..." kommen mir beinahe die Tränen. Ehrlich gesagt, hätte ich aber wohl auch nicht wirklich Zeit für viel mehr als meine ca. 10 Chili- und ca. 10 Tomanten-Pflanzen, die ich hier dicht gedrängt unterbringen kann.

Jedes Jahr organisiere ich wieder, um möglichst vielen meiner Tomaten und Chili-Pflanzen irgendwie doch noch ein sonniges Plätzchen zu geben. Ich muss mich also regelmässig ziemlich zurückhalten beim Ansäen und verschenke immer einen Teil meiner selbst gezogenen Jungpflanzen.

Dieses Jahr war meine Ernte leider nicht sehr erfolgreich. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich von meinen verschenkten Pflänzchen, die anderswo erfolgreicher gewachsen sind, Chilis zurück erhalten habe. 

Wie sieht es bei euch aus mit dem Chili-Fieber? Kennt ihr das auch? Oder mögt ihr lieber Tomaten? Vielleicht könnt ihr euch ja bei ganz anderen Pflanzen nie zurückhalten?

Wenn ihr mehr über meinen Oktober lesen mögt, findet ihr weitere Themen hier: Monatscollage Oktober 2021

Gerne zeige ich mein Chili-Fieber auch beim Herbstglück. 

Liebe Grüsse, Miuh


Freitag, 3. November 2017

Die letzten eigenen Tomaten (Vitamine) für dieses Jahr...

Meine selbst gezogenen Tomaten-Pflänzchen habe ich (auch) dieses Jahr leider viel zu spät hinaus und in die grossen Töpfe gepflanzt. Mal kam das schlechte Wetter dazwischen, dann verschiedene Reisen, dann hatte ich gerade keine Zeit... und wie jedes Mal nehme ich mir fest vor, mich im folgenden Jahr zu bessern!
Die kleinen Tomatenstöcke aber habe ich nicht aufgegeben! Liebevoll wurden sie gewässert und hochgebunden, ansonsten durften sie geschützt neben der Haustür wild wachsen, wie sie wollten. Im September und Oktober haben wir nochmals viele sonnig-warme Tage genossen und die haben auch den Tomaten gut getan.
Seit Mitte Oktober können wir tatsächlich reife Tomätchen pflücken - und die sind fein und aromatisch, als wäre noch Sommer :-) Auch der leichte Frost in den vergangenen Nächten konnte den Tomatenpflanzen noch nichts anhaben, da sie ganz am Haus geschützt stehen.
Bisher konnten wir die kleinen (Cherry-) Sorten: Rosa Quarz-Tomätchen, gelbe Birnen-Tomätchen sowie Datterino-Tomätchen geniessen und ich hoffe noch auf die grösseren Green Zebra sowie Berner Rosen. Solange das mit der Reifung klappt, werden wir weiter ernten und haben so noch immer eigene Vitamine vor der Haustür.
Wenn es wirklich nicht mehr geht, werde ich die übrigen Tomaten pflücken, ins Haus nehmen und in der Küche nachreifen lassen. Und die ganz grünen Tomaten? Ich habe schon gehört, dass man daraus Chutney oder ähnliches machen kann... Verarbeitet ihr grüne Tomaten weiter? Und wenn ja, wie?
Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Gerne zeige ich unsere letzten Tomätchen bei "Bunt ist die Welt" zum Thema Vitamine, beim Freutag, beim sonntagsglück, bei den Montagsfreuden, sowie beim Gartenglück





Donnerstag, 6. Oktober 2016

Der Frühherbst und seine schönen Seiten

Der Herbst - oder eben Frühherbst - ist nun endgültig da... Nachdem wir im September einen aussergewöhnlich schönen Spätsommer (hier mehr dazu) mit vielen wamen Sonnentagen geniessen konnten, hat der Oktober nun viel kühlere Temperaturen und schon deutlich kürzere Tage gebracht. Aber es gibt auch schöne Seiten zu geniessen:
Die Sonne steht tiefer und legt ein goldenes Licht auf die Natur. Nachbars rote Rosen und unser Lavendel haben nochmals um die Wette geleuchtet, bevor alles abgeschnitten wurde. So entstehen schöne Bilder und Stimmungen!
Eine der Hortensien hat eine verspätete Dolde zum blühen gebracht und ich bin gespannt, ob da noch mehr kommt vor den ersten Frösten?
Auch der Sommerflieder hat nochmals einige Blüten gebildet und der violette Farbtupfer fällt jetzt so richtig auf.
Leben in den Garten bringt auch der aufblühende Efeu: Die Blüten werden bis in den Winter hinein eine willkommene Nahrung für Bienen und viele andere Insekten sein!
Efeu erreicht seine Altersform mit den Blättern, die nicht mehr gelappt sind, sondern nur noch eine Spitze haben, erst nach ca. 8-10 Jahren und blüht auch erst dann. Diese wertvolle Bienenweide schneide ich natürlich nicht gerne ab... aber wenn ich das nächste Mal muss, werde ich versuchen, ein kleines Altersefeu-Bäumchen zu bewurzeln und zu ziehen. (auch wenn ich gelesen habe, dass das schwierig ist...)

Und wie verbringt Ihr den Herbst? Auch noch im Garten oder schon lieber kuschelig drinnen an der Wärme?

Meine Sonntagsfreude über die schönen Seiten des Herbsts zeige ich heute gerne auch bei Rita (mit hand und herz)

Liebe Grüsse, Miuh


Sonntag, 8. Februar 2015

Ingwer-Experiment gelungen...

... so ziemlich jedenfalls!




Vor einem knappen Jahr, im März, habe ich eine vergessene Ingwer-Knolle, die eine Triebspitze entwickelt hatte, gepflanzt. Es wuchs eine Pflanze, sprossen Blätter, entstand ein Blütenstand mit vielen wunderschönen kleinen Blümchen und die Pflanze trocknete wieder ein. Die einzelnen  Berichte könnt Ihr hier nachlesen:


Ingwer selbst ziehen aus einem Wurzelstück
Ingwer - Update 1: er wächst!
Ingwer - Update 2: gibt das eine Blüte?
Ingwer - Blüte
Eigener Ingwer? - Die Spannung steigt... 
Ingwer-Experiment gelungen...

Nun werde ich Euch noch zeigen, was nach dem letzten Bericht im September weiter passierte:
Gegossen habe den Topf mit dem Ingwer nicht mehr und die Stängel sind immer mehr eingetrocknet. Eigentlich sollte man dann im Oktober / November die frisch gewachsenen Ingwerknollen ernten können, aus Zeitgründen habe ich das jedoch immer wieder verschoben...

Nun war es aber so weit:
Vorsichtig habe ich den Topf mit der trockenen Erde ausgekippt und mit Spannung nachgeschaut, was da zum Vorschein kam:
An zwei Stellen (seht Ihr, wo?) hatte die erste Knolle weitere Rhizome gebildet, die man nun abnehmen und verwenden könnte. Wohl durch die gar lange Trockenzeit seit September waren sie teilweise etwas angetrocknet, aber trotzdem waren an mehreren Orten an den alten, wie auch an den neuen Knollen schon wieder "Augen" zu erkennen, wo die Pflanze wieder austreiben wird!
Die neuen Knollen abzutrennen habe ich nicht übers Herz gebracht... so gibt es für mich dieses Jahr keine Ingwer-Ernte. Auch würde sich der ganze Aufwand, das Giessen und Pflegen über's ganze Jahr nicht lohnen, nur um zwei, drei mal keinen Ingwer kaufen zu müssen.
Aber ich habe mich so gefreut über die Pflanze mit den schönen Blüten, dass ich die ganzen Knollen in einen etwas breiteren Topf mit zusätzlicher Erde wieder eingepflanzt und kräftig gegossen habe. Das geglückte Experiment ist für mich nicht nur eine Sonntagsfreude, sondern war und wird hoffentlich auch wieder eine Ganzjahresfreude :-)
Hier wurde also der "Ingwer-Frühling" gestartet - und wenn Ihr nun auch Lust habt, das Ingwer-Experiment auszuprobieren, ist jetzt noch genügend Zeit, um aus Eurem Vorrat oder im Geschäft eine schöne Knolle zu wählen und einzupflanzen! Hier(*) findet Ihr nochmals die Pflanz-Anleitung und hier ein vorher-nachher-Foto:
 Liebe Grüsse und ich bin schon gespannt auf Eure Ingwer-Erfahrungen, Miuh

https://geheimtippreisen.blogspot.ch/








Sonntag, 21. September 2014

Eigener Ingwer? - Die Spannung steigt...

... aber erst einmal heisst es durchhalten und geduldig sein! Heute kann ich Euch nämlich keine Bilder von schönen, selbst gezüchteten grünen Trieben und Ingwer-Blüten zu zeigen. Die Pflanze sieht momentan so unschön aus, dass sie ein "Bitte stehen lassen" - Zettelchen bekommen hat, weil ich fürchte, dass sie sonst noch von jemandem für tot erklärt und entsorgt wird.
Ich bin nicht sicher, ob die Ingwer-Pflanze während unserer Ferienabwesenheit etwas zu trocken stand, oder ob nun im Herbst einfach die Zeit gekommen ist, um einzuziehen und die ganze Kraft in neue Knollen zu geben. (eigentlich dachte ich, das passiert erst etwa im Oktober!) Immerhin: gestern habe ich gesehen, dass die Pflanze nochmals neu ausschlägt!
Einige Stängel (inklusive Blüte) habe ich sogar schon entsorgt, da sie ganz abgeknickt waren. Samen habe ich im eingetrockneten Blütenstand keine gefunden (das wäre nämlich sonst mein nächstes Ingwer-Experiment geworden :-) )

Wenn Ihr ein wenig mehr Grün sehen mögt, empfehle ich Euch die bisherigen Posts zum Thema Ingwer:
Ingwer selbst ziehen aus einem Wurzelstück
Ingwer - Update 1: er wächst!
Ingwer - Update 2: gibt das eine Blüte?
Ingwer - Blüte
Eigener Ingwer? - Die Spannung steigt...
Ingwer-Experiment gelungen...

Mehr dazu kann ich hoffentlich in einigen Wochen wieder schreiben!
Liebe Grüsse unterdessen, Miuh



Donnerstag, 10. Juli 2014

Ingwer - Blüte

Nachdem ich bemerkt hatte, dass an meiner selbst gezogenen Ingwer-Pflanze wohl eine Blütenknospe wächst, habe ich immer wieder danach geschaut... und tatsächlich:
Pünktlich Anfang Juni startete das Spektakel... es war nicht eine einzige, grosse Blüte, sondern ganz viele einzelne, kleine Blüten, die nachwuchsen und eine nach der anderen aufblühten und ein wenig wie kleine Orchideen aussahen.
So blühte der Ingwer nun über den ganzen Juni hinweg, bis jetzt fast Mitte Juli. Zusätzlich wuchsen weitere Stängel (im Ganzen sind es bisher fünf Stück), aber keine weiteren Blütenknöpfe mehr.
Natürlich bin ich jetzt weiterhin gespannt, was noch passieren wird... Werden sich im verblühten Blütenstand Ingwer-Samen bilden? Werden weitere Stängel wachsen? Werden weitere Blütenknospen wachsen? Und was passiert eigentlich unterirdisch?
Auch mit den verblühten, vertrockneten kleinen Blümchen sieht die Ingwer-Pflanze noch spannend aus... Ich werde weiterhin berichten, wenn sich wieder etwas Neues entwickelt!

Unterdessen habe ich Euch hier (falls jemand den Anfang verpasst hat...) nochmals die ganze bisherige Geschichte meines Ingwer-Experiments zusammengestellt:
Ingwer selbst ziehen aus einem Wurzelstück (5.März: der Start inklusive Pflanzanleitung)
Ingwer - Update 1: er wächst! (22. April: der Erste Erfolg, ein Stängel wächst)
Ingwer - Update 2: gibt das eine Blüte? (19. Mai: neue Entwicklung: eine Blütenknospe)
Ingwer - Blüte (10. Juli: viele kleine Blüten sind entstanden!)

Liebe Grüsse, Miuh

https://geheimtippreisen.blogspot.ch/






Montag, 19. Mai 2014

Ingwer - Update 2: gibt das eine Blüte?

Hier habe ich Euch zum ersten Mal von meiner vergessenen Ingwer-Wurzel berichtet, die ich eingepflanzt habe und hier gab es ein erstes Update, als aus der Wurzel tatsächlich eine Pflanze gewachsen ist...

Nun gibt es eine neue Entwicklung: Das letzte Blatt sah irgendwie gar nicht mehr nur nach einem Blatt aus, sondern je länger je mehr wie eine Blütenknospe!

Nochmals einige Tage später sah ich, dass aus der Erde zwei weitere, kleine, hellgrüne Austriebe schauen... Wenn alles gut geht, wachsen also nochmals zwei Pflanzenstängel heran :-)

Nun warte ich also ein bisschen ungeduldig und schaue jeden Tag, ob hier wohl tatsächlich bald eine Blüte zum Vorschein kommt? Wie sie wohl aussehen würde? Ich werde Euch berichten, was weiter passiert...
Liebe Grüsse und eine schöne Neue Woche, Miuh

Dienstag, 22. April 2014

Ingwer - Update 1: er wächst!

Erinnert Ihr Euch noch an meine Ingwer-Wurzel, die einen kleinne Trieb gebildet hatte und an mein darauf folgendews Ingwer-Experiment? (hier könnt Ihr nachlesen, wie es dazu kam und findet auch gleich die Pflanz-Anleitung : Ingwer selbst ziehen aus einem Wurzelstück)

Zuerst hatte ich lange befürchtet, dass sich nichts tut, dass der Ingwer nicht weiter wächst. Nach etwa drei Wochen wurde mir jedoch klar, dass der kleine Trieb doch etwas länger geworden war und nach einigen weiteren Tagen sah er irgendwie "ausgefranst" aus. Das kleine, Vorstehende waren Blätter, die wuchsen und nun ging irgendwie plötzlich alles schnell... Der Ingwer wuchs in der Vitrine schon bald dem Glas entlang in die nächste Etage und stiess nun zuoberst an.

So habe ich zuerst die unterdessen ca. 80cm hohe Ingwerpflanze sich etwas entfalten lassen, den Pflanztopf mit etwas Komposterde aufgefüllt (nicht dass die kleine Knolle wegen der langen, schweren Pflanze noch aus dem Topf kippt...) und habe das Ganze direkt ans Fenster gestellt. Nun hoffe ich, dass mein Ingwer fleissig weiterwächst, Licht und Wärme tankt (im Sommer dann gerne auch draussen!) und von den Katzen schön in Ruhe gelassen wird... wenn alles klappt, folgt beim nächsten sichtbaren Entwicklungs-Schritt das "Update 2" - was und wann das sein wird? Ich lasse mich überraschen :-) Liebe Grüsse, Miuh

https://geheimtippreisen.blogspot.ch/

Mittwoch, 5. März 2014

Ingwer selbst ziehen aus einem Wurzelstück

Vor einigen Wochen hatte ich ein Stückchen Ingwer-Wurzel gekauft, nicht sofort gebraucht und im Metallkörbchen vergessen. Nun, beim allgemeinen Aufräumen habe ich den Ingwer dort wieder entdeckt - und sehr gestaunt: Die Wurzel hat ausgeschlagen und einen kleinen, spitzen Trieb gebildet.
Sofort ist mein Gärtner- und Beschützer- Instinkt erwacht :-) und ich habe mich erinnert, dass ich erst kürzlich hier: im Blog "Experiment Selbstversorgung"  unter anderem über selbst angebauten Ingwer gelesen hatte... auch in den Kommentaren dort gab es einige hilfreiche Tipps. Nach einigen weiteren Nachforschungen ist für mich klar: Februar / März ist für Ingwer die normale Jahreszeit, um auszutreiben.

Pflanzanleitung: Anzucht von Ingwer aus einem Wurzelstück
- Im (frühen) Frühling ein Stück Wurzel mit "Augen" / Triebansätzen (möglichst biologisch) in einen Topf mit Erde und einem guten Abfluss / Drainage legen und nur leicht mit etwas Erde bedecken. Den Trieb habe ich hinausschauen lassen.
- Hell und warm stellen und giessen, sobald die Erde jeweils angerocknet ist. Im Sommer möchte ich den Ingwer dann auch hinausstellen.
- Es sollte eine bis ca. 1 Meter grosse Pflanze wachsen, die etwa wie junger Bambus oder Mais aussieht und im Idealfall sogar schöne Blüten bilden kann.
- Im Herbst vertrocknet die Pflanze oberirdisch langsam und zieht alle Kraft zurück in die Rhizome. Nun kann man die (hoffentlich zahlreich neu gebildeten) Knollen ausgraben und verwenden.
- Wenige Stückchen können auch im Topf mit der Erde belassen werden. Dieser wird über den Winter nicht mehr gegossen und eher kühl (um10°C) gestellt.
- Ab Februar kann man den Topf mit den Wurzelstücken dann wieder an die Wärme holen und anfangen, etwas zu giessen. - So fängt alles wieder von vorne an!
Wenn Ihr also auch eigenen Ingwer ziehen möchtet, dann wäre jetzt genau die richtige Zeit dafür, wie mir die Natur gezeigt hat... Ich werde berichten, was aus meinem Versuch wurde.
-> Nachtrag: hier seht Ihr, wie der Ingwer 1.5 Monate später aussieht... der ist ganz schön gewachsen!

Und hier könnt Ihr die ganzen Erfahrungsberichte über ein Jahr hinweg nachlesen:

Ingwer selbst ziehen aus einem Wurzelstück
Ingwer - Update 1: er wächst!
Ingwer - Update 2: gibt das eine Blüte?
Ingwer - Blüte
Eigener Ingwer? - Die Spannung steigt... 
Ingwer-Experiment gelungen...

Viel Freude und gutes Gelingen wünsche ich Euch, Miuh

https://geheimtippreisen.blogspot.ch/