Samstag, 30. August 2014

Der Himmel über Sardinien

Unsere Ferien auf Sardinien (hier schon erwähnt) waren wunderschön und was mir nach unserer Ankunft mit der Fähre als erstes aufgefallen ist, war der Himmel!
Am ersten Tag war das Wetter noch etwas stürmisch, der Himmel veränderte sich von Minute zu Minute...
... so dass wir während der Fahrt entlang der Nordküste immer wieder beeindruckende Ausblicke geniessen konnten.
Auch später in der Woche gab es immer wieder spezielle Himmels-Bilder zu sehen...
... selten war der Himmel nur ganz blau und wolkenlos, aber eigentlich mag ich das vor allem für's fotografieren lieber...
... und die Wolken nenne ich gerne Deko-Wölkchen, weil sie das Ganze für mich nur noch perfekter machen :-)
Einen richtigen Ferien-Sonnenuntergang durften wir auch jeden Abend geniessen. Jeder war wieder anders, jedes Mal etwas spezielles.
Liebe Himmels-Grüsse an die Raumfee (in Heaven) und Euch alle, Miuh



Dienstag, 26. August 2014

Sardinien - Schweiz

Hallo zurück... wir sind retour aus unseren Ferien auf der Insel Sardinien und haben viele Fotos, spannende Eindrücke, schöne Erinnerungen und auch einige typisch Sardische / Italienische Produkte mit nach Hause gebracht. Bestimmt werde ich noch einiges davon berichten und jede Menge Bilder zeigen...
Als ersten, kleinen Vorgeschmack werde ich Euch kurz erzählen, weshalb es mir auf Sardinien so gut gefallen hat und weshalb ich aber auch gerne wieder zu Hause, zurück in der Schweiz bin.

10* Sardinien war super, weil...

1. Sommer, Sonne, Sonnenschein und ständig draussen unterwegs sein! Auch wenn es in der Schweiz immer wieder sonnige Tage gab, konnte sich seit dem Juni kein konstantes Sommerwetter mehr durchsetzen. Die Zeit an der Wärme haben wir deshalb sehr genossen!

2. Wunderschöne Strände mit feinem, hellem Sand und klarem, türkisblau schimmerndem Wasser (leider im August meistens ziemlich dicht bevölkert). Es gibt aber auch Strände mit eher wildem, welligem Meer zum Wellenreiten, Strände zwischen Fels-Abhängen oder solche, die etwas schwerer zugänglich (und deshalb ruhiger) sind.


3. Bio-Gemüse und -Früchte vom Verkäufer im Dorf, der auf Wunsch auch seinen Garten hinter dem Verkaufs-Stand gezeigt hat. Wir haben also viel Frisches und Gesundes genossen.

4. Freundliche, hilfsbereite Menschen! Der Nachbar, der uns Feigen geschenkt hat, oder der Gemüse-Verkäufer (3.) der uns zusätzlich Erdbeeren, Feigen und Kräuter mitgegeben hat, der Mann an der Brot-Theke im SISA, der einen am zweiten Tag erkannt hat, all die Leute, die uns bei einer Auto-Panne unterstützt haben (übrigens: "ein Platten" =  "Gomma a terra" und "Ventil kaputt" = "Valvola rotta" haben wir nebenbei auch noch gelernt...) und viele mehr haben ein gutes Gefühl für die Sarden hinterlassen!

5. Unterdessen gibt es auf Sardinien Abfalltrennung - nach einem ausgeklügelten System werden Plastik/Pet, kompostierbares, Karton/Papier, Glas, Alu oder Restmüll abgeholt und hoffentlich auch entsorgt oder recycelt. Ich war echt postitiv überrascht!


6. Viele Brachflächen, auf denen die Natur sich noch frei entfalten und ausbreiten kann mit einer Vielfalt an Sträuchern, Blumen, Gräsern sind bestimmt ein Paradies für Vögel und viele andere Tiere.

7. Spannendes Hinterland: Nicht nur die Strände Sardiniens sind schön, auch im Landesinneren gibt es viel zu entdecken! Verschiedene Seen, Thermen mit einer siedend heissen Quelle, Korkeichen, Städte, abwechslungsreiche Landschaften... sogar Skifahren soll im Winter möglich sein.

8. Lokale, Sardische Produkte werden recht vielfältig auch im "normalen", kleinen SISA - Laden angeboten: Pecorino Sardo (Schafsmilch-Käse), Honig, Butter, Gnocchetti Sardi (spezielle Teigwaren), Bier, Wein, Olivenöl,...

9. Schöne Architektur, zurückhaltende Bebauung! Die Bauvorschriften auf Sardinien sind sehr streng, insbesondere in Küstennähe und im Norden an der Costa Smeralda. Auf eine schöne, in die Natur eingepasste Architektur (oft mit lokalen Naturmaterialien) und nicht mehr als 2- oder 3- Stöckige Bauten wird meistens geachtet und viele Bau-Projekte werden gar nicht bewilligt.


10. Gutes Essen - Nicht immer überall am Mittelmeer einfach zu finden für mich als Vegetarier, aber ich hatte keinerlei Skrupel, 5-6 mal in der Woche 1-2 mal pro Tag Pizza zu essen... und jede war ein Genuss!


10* Auch in der Schweiz ist es wieder schön, weil:

1. Unsere liebe Katze haben wir sehr vermisst und so wie sie sich verhalten hat, wurden auch wir vermisst!

2. Unser Häuschen hinterlasse ich  gerne schön geputzt und das Zurückkehren in die Räume mit den grossen Fenstern, in die eigene Küche mit den vielen feinen Gewürzen und ins Bad mit den frisch gewaschenen Badetüchern ist immer wieder sooo schön.

3. Gutes Trinkwasser ab dem Wasserhahn... wie ich das jedes Mal wieder schätze! Man muss sich nicht um genügend Wasserflaschen kümmern, es ist einfach da. Auch Duschen oder Zähneputzen mit dem frischen, nicht gechloorten Wasser ist wieder wunderbar.

4. Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen... viele waren über den Sommer auch in den Ferien und man hat sich deshalb teilweise länger nicht gesehen.

5. Grüne Wiesen und Landschaften: So grün, wie das Gras und überhaupt alle Pflanzen hier in der Schweiz sind, habe ich es noch selten irgendwo gesehen (ausser vielleicht in Cornwall?) und das leuchtende Grün fällt mir jedesmal wieder auf, sobald wir über die Berge in Richtung Nordschweiz fahren.




6. "Meine" Produkte! In der Ferne lokale Esswaren einkaufen und ausprobieren - gerne... aber sobald ich wieder zu Hause bin (manchmal schon an der ersten Autobahnraststätte in der Schweiz) zieht es mich zu einigen heiss geliebten Produkten hin, die es so nur hier gibt: Zweifel Chips, Schweizer Schokolade, Chirat Cornichon Extra-Gürkli und der Kressi-Kräuteressig zum Beispiel!


7. Der eigene Garten... hier etwas zupfen, dort etwas schneiden, schauen, wie sehr alles gewachsen ist, Gurken und Zucchini ernten, Basilikum pflücken, giessen und gleich noch einige Fotos machen: super!

8. Meine Blogs - In den Ferien habe ich sie nicht direkt vermisst, aber ich mag einfach nichts verpassen - also habe ich nun eineinhalb Tage damit verbracht, alle Beiträge meiner momentan knapp 120 verfolgten Blogs der letzten zehn Tage nachzulesen...

 9. Saubere Natur! Es ist zwar unterdessen auf Sardinien / in Italien etwas besser als auch schon, aber da bleibt noch viel zu tun! In der Schweiz liegt kaum je Abfall am Strassenrand oder am Seeufer, wilde Abfallhalden sieht man nicht - auch das fällt mir erst jetzt wieder so richtig auf.

10. WiFi - Oder überhaupt fast ständiger Internet-Anschluss. Auch da konnte ich in den Ferien meistens verzichten, aber ich bin ein News-Junkie und möchte immer über alles informiert sein, klicke ständig durch alle Nachrichtenportale, Facebook, Wettervorhersagen...

Ups... habe ich kurz gesagt? Ich hoffe, es war wenigstens kurzweilig ;-)
Sonnige Grüsse, Miuh


Montag, 11. August 2014

Elefanten-Besuch

Am Wochenende hatten wir die Möglichkeit, den Elefanten im Zoo Zürich einen kurzen Besuch abzustatten und gleichzeitig im Rahmen einer Führung viel Spannendes zu erfahren.




Am 18. März 2014 durften die Elefanten des Zürcher Zoos in den neuen Elefantenpark "Kaeng Krachan" umziehen. Das 11'000m2 grosse Gelände bietet ihnen sechs mal mehr Platz als das bisherige Gehege, viele Wasserstellen in denen sie baden und spielen können und über 40 kleine, unregelmässig bestückte Futterstellen, die zum Suchen animieren.



Auch das Dach, das mit den vielen Oberlichtern dem Licht- und Schattenspiel des Dschungels nachempfunden ist, hat beeindruckende Masse: 6'500m2 gross, mehrere Schichten mit viel Holz, 500'000 Schrauben, 90cm dick und 1'000 Tonnen schwer.
Neben der Nachzucht der Elefanten (am 17. Juni 2014 ist das jüngste Elefäntchen: Omysha geboren!) möchte uns der Zoo die Elefanten näher bringen, nach der Devise: "man schützt nur, was man kennt / liebt."
Zusätzlich engagiert sich der Zoo finanziell und durch Aufklärung in der Heimat des Asiatischen Elefanten, im "richtigen" Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand, wo es immer wieder zu Konflikten zwischen Menschen und hungrigen oder neugierigen Elefanten kommt.
Nun möchte ich so bald wie möglich nochmals den Zoo und die Elefanten besuchen, um in Ruhe noch mehr Fotos zu machen - nicht nur von den Hinterteilen... die sie mir dieses Wochenende gezeigt haben.





Die 5 Highlights werden für mich sein:
- Das kleine Elefäntchen Omysha (am 17.6.2014 geboren)
- Der Blick durch die Scheibe ins Schwim- und Tauch-Becken (Ein Tipp: praktisch jeden Morgen um ca. 9.30h oder 10.30h - aber auch später am Tag immer wieder) geht Farha gerne baden - hier ein Video
- Der Blick durch die Scheibe des "Thaihaus" auf das Gesicht der Elefanten, wenn sie mit dem Rüssel an der erhöhten Futterstelle Heu zupfen und essen, oder am Wasserloch unter dem Haus trinken.
- Die Architektur des neuen Elefanten-Hauses (eigentlich ist es ja eher nur ein Dach, welches direkt auf dem Boden aufliegt)
- Das Familienleben und die Dynamik der Elefanten-Gruppe, die sich im neuen Gehege massiv mehr bewegt (der Bulle Maxi hat dadurch in den ersten fünf Monaten seit dem Umzug schon 500 Kilo abgenommen!)

 Unterdessen für alle, die gerne mehr sehen oder lesen: (hier) der Link zum Zoo Zürich, oder  (hier) alle Infos zum Kaeng Krachan Elefantenpark und  (hier) einige Videos der Elefanten und des Elefantenparks

Liebe Grüsse, Miuh






Freitag, 1. August 2014

1. August - Happy Schwiiz!

1. August, Schweizer Nationalfeiertag, frei, juhuuu! Und so habe ich heute Zeit, zu diesem Thema ausnahmsweise einmal etwas leicht politisches zu schreiben :-)
Ich bin nicht eine von denen, die sich theatralisch und über-stolz "Eidgenossen" nennen, nur weil zufälligerweise schon die Eltern das Glück hatten, dass sie in der Schweiz geboren wurden.
Eher bin ich einfach nur glücklich, dankbar und froh, dass ich hier leben darf! In Freiheit, in Frieden, in einer Demokratie, mit genügend Wasser, genug zu Essen, einer Vielfalt an Sprachen und Kulturen, mit wunderbaren alten Traditionen und Bräuchen, wunderschönen Landschaften, und noch so viel mehr!
Deshalb feiere ich den 1. August gerne! Am liebsten mit Fähnchen-Dekoration, Kerzen in roten Becherchen, Lampions, bengalischen Zündhölzern, einem sommerlichen, von allen etwas mitgebrachten Buffet und mit lieben Menschen.

Und ganz toll fand ich auch, was heute morgen passiert ist: ich lag noch im Bett, als ich von ferne Alphorn-Klänge hörte... Hier in der Nähe von Zürich ist das ja nicht gerade üblich!
So hüpfte ich aus dem Bett, zog mich schnell an, rannte mit dem Fotoapparat hinaus - und tatsächlich: Auf dem Hügel neben unserer Siedlung (mein Hügel-Blick :-) !) standen zwei Männer und spielten Alphorn. Die tiefen, langen Töne hallten über die Landschaft und zu den Häusern, Hundespaziergänger blieben stehen, Leute applaudierten aus den Fenstern und die Stimmung war sehr speziell, fast schon mystisch!

Liebe Grüsse, Miuh